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 Die Wohlfahrtsstaaten in Europa und in den USA sind nicht ohne oder gar gegen, sondern mit Hilfe eines Teils des Bürgertums und der middle class entstanden. Aus ihnen rekrutierte sich nahezu das gesamte Personal der privaten und öffentlichen Fürsorge. Die Sozialreformer aus Bürgertum und middle class vermittelten zwischen ihren eigenen Normen, ihrem eigenen Lebensgefühl, der Furcht vor Revolution oder Unruhe, dem Wunsch ... |  Früher haben die meisten Frauen vom Einkommen ihres Ehemannes gelebt und sich im Gegenzug um Haushalt und Kinder gekümmert. In den letzten Jahrzehnten strömten diese "Hausfrauen" zunehmend auf den Arbeitsmarkt, mit der Folge, dass das traditionelle Familienmodell immer mehr einem Familienverständnis mit zwei berufstätigen Elternteilen Platz macht. Weibliche bzw. mütterliche Erwerbstätigkeit wird mehr und mehr ... |  Im Zuge der Verabschiedung der Welfare Reform (1996) sprach Bill Clintons von einer radikalen Neugestaltung des amerikanischen Sozialhilfesystems: Today, we are ending welfare as we know it. Dieses Zitat ist der Ausgangspunkt des Buches, in dem Kontinuitätslinien und Brüche in der Entwicklung des amerikanischen Sozialhilfeprogramms AFDC beleuchtet werden. Inwieweit markiert die Reform den von Clinton angesprochenen Bruch? Oder ist die ... |  Die Schweiz hat ihre wohlfahrtsstaatliche Sicherung auch nach 1975 ausgebaut, zu einer Zeit, als viele Länder bereits drastische Kürzungen vornahmen. Wie kam es zu diesem Ausbau gegen den Trend? Julia Moser erläutert, welche Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Familienstruktur diesen Ausbau nötig machten. Sie spricht von einem notwendigen sozialpolitischen Aufholprozess, da das alte System den Anforderungen der ... |  In Westeuropa gibt es drei Typen von Wohlfahrtsstaaten: den nordisch universalen und generösen, den eher residualen und liberalen in den angelsächsischen Ländern und den fragmentierten Sozialversicherungsstaat in Kontinentaleuropa. Legt man die historischen Wurzeln die- ser Systeme frei, wird die Bedeutung konfessioneller Konfliktlinien für die sozialstaatliche Typenbildung offensichtlich. So lässt sich der tief ... |  Gewandelte ökonomische und demografische Rahmenbedingungen haben zu einer anhaltenden Diskussion über die Krise deutscher und europäischer Sozialstaatlichkeit geführt. Ausgehend von der Analyse der Krisensymptome diskutieren die AutorInnen Probleme und Reformansätze in wichtigen Feldern der Sozialpolitik und ordnen sie abschließend in den Zusammenhang nationalstaatlicher sowie europäischer Sozialstaatskonzepte ... |  Der französische Soziologe Fran�ois Dubet befragte in einer groß angelegten empirischen Studie Menschen aus unterschiedlichen Berufen ? Landwirte, Lehrer, Krankenhauspersonal, leitende Angestellte, Dozenten oder Taxifahrer ? nach ihrem subjektiven Empfinden von Ungerechtigkeiten am Arbeitsplatz. Seine Untersuchung beantwortet eine zentrale Frage, die unser Alltagsleben und unsere öffentlichen Debatten beherrscht: Welche in ... |  Eines der großen Themen der Gegenwart wie der kommenden Jahrzehnte ist die Frage nach der Zukunft des Wohlfahrtsstaates. Seine Säulen Wirtschaftswachstum, Generationenvertrag, Umverteilung, soziale Absicherung ?von der Wiege bis zum Grab? sind ins Wanken geraten. Dabei stellt sich die Frage nach der Zukunft auch als Frage nach der Vergangenheit. Deshalb erörtert der Autor die Entwicklung der sozialen Hilfe vom ... |  Soziale Arbeit wurde seit dem 19. Jahrhundert als Teil des wohlfahrtsstaatlichen Arrangements institutionalisiert und professionalisiert. Seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wird dieser wohlfahrtsstaatliche Kontext zunehmend brüchiger. Soziale Arbeit befindet sich seither in einem fundamentalen post-wohlfahrtsstaatlichen Transformationsprozess. Vor dem Hintergrund dieser Diagnose geht der Band der Frage nach, ob Soziale Arbeit ... |  Dieser Band befasst sich mit der Frage, welche Faktoren die unterschiedlichen Formen von Demokratie beeinflussen. Vor dem Hintergrund der bisherigen Forschung, welche sich auf strukturelle Einflüsse beschränkt hat, rückt diese Analyse erstmals den Faktor Kultur ins Blickfeld. Dazu wird im Vorfeld der Analyse eine Kulturdefinition erarbeitet, deren Basis die theoretischen Konzepte Emile Durkheims, Max Webers und Talcott Parsons ... |
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