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 Annemarie Schimmel, geb. 1922, lehrte als Professorin für Indo-Muslimische Kultur in Harvard und Bonn. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden, "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" (1995), "Reuchlin-Preis" der Stadt Pforzheim (2001). Ihre Publikationsliste umfaßt mehr als 100 selbständige Veröffentlichungen. Bei C.H.Beck erschienen zuletzt Sufismus (2000), Im Reich der Großmoguln (2000) sowie Das islamische Jahr (2001). ... |  Was haben erzählte Lebensgeschichten mit dem tatsächlich gelebten Leben zu tun? Basierend auf Interviews mit Überlebenden des Holo- caust analysiert die Autorin das dialektische Verhältnis zwischen Erlebnis, Erinnerung sowie Erzählung und untersucht die"heilende" Wirkung des biographischen Erzählens. Darauf aufbauend konzipiert sie einen methodischen Leitfaden für die sozialtherapeutische ... |  Eine Jugend in der Psychiatrie. Kerstin Kempker beschreibt, wie sie Mitte der siebziger Jahre aus einer Beamtenfamilie und katholischen Klosterschule heraus in die Psychiatrie fiel, was sie in mehr als drei Jahren dort erlebte und wie sie daraus hervorging. Eine Geister- und Achterbahnfahrt in den Wahnsinn der Institution Psychiatrie, in die déformation professionel ebenso wie die Deformation der Diagnostizierten, durch die Untiefen ... |  Humorvoll, informativ, freimütig und mit viel Wärme schreibt Carola Stern über ihr Leben, das gleichsam die Entwicklung der bundesrepublikanischen Gesellschaft begleitet. "Wer bin ich?" Diese Frage stellt sie sich am Anfang und am Ende ihres Buches. Dazwischen steht die exemplarische, ganze Lebensgeschichte einer Deutschen, die von fatalen Verstrickungen und Konflikten, Angst und Glück erzählt. Aufgewachsen unter den ... |  Michaela Holdenried umreisst die ganze Geschichte der deutschsprachigen Autobiographie mit allen nötigen Ausgriffen auf antike mittelalterlich-lateinische und nachbarsprachliche Vorbilder sowie angrenzende Gattungen (Tagebuch, Memoiren) knapp und einprägsam.<P><BR> ... |  Nach Kriegsende heuert die einstige Jungmädelführerin Erika Assmus in einem Raketeninstitut der Russen im Harz als Bibliothekarin an. Sie träumt vom kleinen beschaulichen Glück und lässt sich zur Lehrerin ausbilden. Doch dann taucht ein 'Mr. Becker' vom amerikanischen Geheimdienst auf, und ihr Leben nimmt einen ganz anderen Verlauf: 'Eka' tritt in die SED ein, damit ihre kranke Mutter medizinisch versorgt wird. 1950 wird sie auf die ... |  Wie lässt sich die Autobiographie als Gattung bestimmen? Die Autorin erläutert die zentralen Theorien. Sie gibt einen Überblick über die Geschichte der Autobiographie von der Antike bis zur Postmoderne und informiert über Schlüsselwerke, historische Kontinuitäten und Brüche. ... |  Eric Hobsbawm ist der wichtigste Historiker des 20. Jahrhunderts: geboren als englischer Staatsbürger 1917 in Alexandria, aufgewachsen in Wien und Berlin hat er fast das gesamte 20. Jahrhundert am eigenen Leib erfahren. In seiner Autobiographie verdeutlicht er wie die Geschichte sein eigenes Leben und sein Leben seine Geschichtsschreibung bestimmt hat. Eine außergewöhnliche Autobiographie, in der die Geschichte des 20. ... |  Diese Autobiografie ist weit mehr als eine herkömmliche Sportler-Biografie. Es ist ein Buch über Leben und Überleben im Skisport - und ein wenig sogar durch den Skisport. Günther Mader erzählt über seine Ski-Karriere von den Anfängen bis zu, Abfahrtstriumph auf der Kitzbüheler Streif 1996, von Olympia- und WM-Medaillen - und von seinen Weltcup-Siegen, die er als Allrounder in allen fünf Disziplinen erringen konnte, was neben ihm nur drei ... |  Wie war das: 1968 gerade mal zwölf sein? Das heißt: erst zwölf sein, überdies in einem ländlichen Vorort, ziemlich weit vom Schuss und eben für alles Interessante ein bisschen zu jung. War das prägend? Oder typisch? Die grundlegenden Jahre eines »Achtundsiebzigers«? Oder darf man so gar nicht fragen? Vielleicht ist es ja bloß eine durch häufigen Gebrauch eingeschliffene Übung, die eigene ... |
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