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 Aus dem Inhalt: 1. Einleitung 2. Die Ikone in moderner Sicht und im Spiegel ihrer Geschichte 3. Warum Bilder? Bildfragen und Religionspraktiken am Ausgang der Antike 4. Himmlische Wunderbilder und irdische Portraits. Lukasbild und 'ungemaltes' Original in Rom und im Orient 5. Das Totenportrait der Römer und das Heiligenporttrait der Christen 6. Das antike Kaiserbild und der christliche Bildkult als Problem 7. Bildandacht, ... |  Wir glauben, was wir sehen. Doch den Bildern ist nicht mehr zu trauen. Wir müssen lernen, Bilder zu lesen, damit sie uns nichts vormachen. Wir müssen lernen, die Sprache unserer Mediengesellschaft voll zu nutzen. Dieses Buch bietet dafür einen Leitfaden. Bilder sind überall. In Zeitungen, Zeitschriften, auf Plakaten, auf Gebrauchsgegenständen, auf CDs tauchen sie auf, und im Fernsehen und Kino haben sie die absolute ... |  Wir sind umstellt von Bildern: der blaue Planet, die steil nach oben weisende Kurve der Bevölkerungsexplosion, der ölverschmierte Kormoran, Autos im Stau, die riesenhaft vergrößerte Milbe. Wir haben uns angewöhnt, mit Bildern zu argumentieren. Die Sprache scheint auf dem Rückzug. Eine Bildsimulation sagt mehr als tausend Worte. Was bedeutet das für unser Denken, unser Handeln, unser ... |  Wie kann man sehen, ohne das Sichtbare dem Glauben zu opfern? Und wie können wir umgekehrt der Versuchung widerstehen, das Sichtbare tautologisch auf sich selbst zu reduzieren? Zwischen zwei ? Joyce und Kafka entliehenen ? Parabeln soll vor dem einfachsten Bild, das eine Skulptur uns bieten kann, nach einer Antwort auf diese Fragen gesucht werden. Ein Kubus, ein großer schwarzer Kubus des Bildhauers Tony Smith, wird uns dabei ... |  Ein Bild ist ein Riss im Sein ¿ und diesen Riss spürt der Mensch auch in seiner eigenen Existenzweise. Wenn Sartre das Für-sich durch den Satz beschreibt: ¿Der Mensch ist das, was er ist¿, so gilt das auch für das Bild. Man mag versuchen, das Problem zu entschärfen, indem man unterscheidet zwischen Bild im Sinne von tableau und Bild im Sinne von image, das Bild ist eben doch beides zugleich. Mit Recht hat Gottfried Boehm mit ... |  Wer nach dem Bild fragt, fragt nach Bildern, einer unübersehbaren Vielzahl. Sie läßt es fast aussichtslos erscheinen, einen gangbaren Weg der Debatte zu finden. Welche Bilder sind gemeint? Gemalte, gedachte, geträumte? Gemälde, Metaphern, Gesten? Spiegel, Mimikry, Echo? Verbinden diese Bilder Gemeinsamkeiten? Worin könnten sie bestehen? Welche wissenschaftlichen Disziplinen scheinen geeignet, an diesem Diskurs teilzunehmen? Dieser Band will einen ... |  Bilder bestimmen unsere Weltsicht. Von den Benutzeroberflächen unserer digitalen Programmwelten bis zur grafischen Veranschaulichung politischer Entscheidungen am Wahlabend - niemals zuvor hatte das Bild bei der Vermittlung von Wissen einen solchen Stellenwert. In den aktuellen Diskussionen wird deshalb der Ruf nach Aufklärung, nach kritischer Analyse dieser Bilderflut immer größer. Die Kunsthistorik betreibt wie kein anderer ... |  Menschen sind von Beginn ihrer Existenz an mit Bildern konfrontiert, alsvisuell wahrgenommene, als Vorstellungen, als Phantasien, als Erinnerungen.Die Einführung in die jeweilige Bilderwelt einer Kultur ist ein zentralesMoment menschlicher Bildung. Das Anliegen dieses Buches ist es zu fragen,was durch diese Bilder und auch durch Geschichten sichtbar werden kann.Bilder sind allgegenwärtig, sie spielen schon seit jeher eine zentraleRolle ... |  Verstehen wir Bilder durch ihre natürliche Ähnlichkeit mit dem Dargestellten? Oder müssen wir dafür spezielle Konventionen erlernen? Keine dieser traditionellen Auffassungen kann befriedigend erklären, wie Bilder und andere ikonische Zeichen ihren Sinn erlangen.Börries Blanke zeigt, dass Bildkonventionen erst auf der Grundlage von Ähnlichkeit entstehen können. Die Ähnlichkeit ist aber ihrerseits nichts natürlich Gegebenes, sondern in der ... |  Philostratos (der zweite dieses Namens in einer großen Familie der römischen Kaiserzeit), lebte etwa von 160- 244 n. Chr. und war ein glänzender Redner und Stilist. Er schrieb u.a. Werke über Gymna-stik und Heroenverehrung und die große Biographie des Wundertäters und Philosophen Apollonios von Tyana. In seinen Bildbeschreibungen (Eikones) führt er vor, wie kunstvoll er Gemälde, die er in einer ... |
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