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 Mit diesem Band liegt erstmals eine umfassende Studie über das Porträtwerk des Augsburger Malers Christoph Amberger vor. Seine Bildnisse namhafter Persönlichkeiten aus der Blütezeit der Reichsstadt im 16. Jahrhundert geben Aufschluss über Repräsentationsbedürfnis und Selbstverständnis der Auftraggeber. Am Beispiel von Ambergers Porträts erweist sich der hohe historische Quellenwert der Gattung. ... |  Europa im Porträt das sind fast 1100 Zeichnungen des Hofmalers Wilhelm Hensel, dessen Biographie der Verlag im vergangenen Jahr vorlegte. Mit der Veröffentlichung der Porträtzeichnungen von rund 850 Personen, nach Fontane ein wahrer »Bibliothekenschatz«, die durch kurze Biographien ergänzt werden, eröffnet sich ein interessanter Blick in die Welt des 19. Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern. Künstler und gekrönte Häupter, Dichter und ... |  'Briefly put, Medici Women is a thorough study of portraits of Medici women at the court of Duke Cosimo I. Langdon not only brings to light a plethora of information about these women (and their portraits), but also rediscovers long-lost portraits and convincingly identifies a number of sitters who were previously misidentified or not identified at all. For these reasons alone, the book makes an important contribution to scholarship, and greatly ... |  Das Innere einer Person, auch den Geist und die Seele, mores animumque darzustellen, gehörte zu den ersten und wichtigsten Zielen frühneuzeitlicher Malerei. Dieses Bestreben zog in manchen individuellen Bildnissen allerdings einen Subjektentwurf nach sich, der sowohl den modernen Vorstellungen von Männlichkeit in der Renaissance widerspricht als auch den frühneuzeitlichen Normenkanon der Geschlechter zu verletzen scheint. Der ... |  Ein Reich bebilderter Band mit Handbuch-Charakter Statuen und Büsten römischer Kaiser oder bedeutender Feldherren und Politiker bevölkern die berühmtesten Museen der Welt. Einst standen sie auf öffentlichen Plätzen, in Hallen, Ratsgebäuden oder Badeanlagen. Die jeweiligen Auftraggeber, die Anlässe der Errichtung, die Aufstellungsorte und die Funktion von Bildnissen - von religiös motivierten ... |  Das Bildhauerporträt, als Spezialthema innerhalb des Künstlerbildnisses bislang vernachlässigt, wird in diesem Buch erstmals umfassend als Bildgattung gewürdigt und untersucht. Auf der Grundlage von mehr als 450 Werken aus 350 Jahren werden seine Eigenheiten herausgearbeitet. Für die Darstellung des Bildhauers entwickelten sich seit dem 16. Jahrhundert mehrere unterschiedliche Traditionsstränge, die bis in das 19. ... |  Im Jahr 1998 erhielt die Stadt Winterthur als bedeutende Schenkung die Sammlung von Porträtminiaturen von Dr. Emil S. Kern (geb. 1914). Die mehr als 600 Werke bieten einen grossartigen Überblick über die europäische Bildniskunst vom 16. bis ins 19. Jahrhundert. Die Aufgabe der Miniatur war eine vielfältige. Die Damen trugen Bildnisse ihrer Familienmitglieder an einer langen Kette um den Hals, als Fingerring oder als ... |  "Wir sind die Medien. Wir haben nicht eine gewisse Neugier. Wir sind die Neugier. Und diese Neugier ist grenzenlos". - Mit dieser Aussage karikiert der Journalist Harald Staun die Tendenz vieler Medien, Personen durch Bildberichte vorzuführen und private oder intime Informationen der Öffentlichkeit preiszugeben. Diese Berichterstattung lässt die Interessen der abgebildeten Personen häufig in den Hintergrund treten. Betroffen ... |  Ist es der Umgang mit dem Material Ton oder ist es das Resultat, das den Betrachter mehr anzieht und zum Schauen verleitet? Isolde Frepoli hat sich sowohl einem alten Werkstoff verschrieben wie einem ebenfalls alten, vielfach tradierten Topos: dem Bildnis, dem Kopf, der Büste von zumeist Frauen und hat dabei neue Bildlösungen gefunden. Ihre farbig gefassten, nicht bemalten, sondern mit farbigem Ton, Engobe, im letzten Arbeitsschritt ... |  Die Forschungslage war nicht erhellend: Zu eng und meist zu oberflächlich waren die Begriffe "Ganzfigurenbildnis" und "Repräsentationsbildnis" gesetzt und hartnäckig wurde die Behauptung, das Ganzfigurenbildnis sei nur allerhöchsten Kreisen vorbehalten, wiederholt. Weibliche Bildnisse wurden marginalisiert, Bildnisse abseits der Stereotypen zur Ausnahme der Ausnahme erklärt. Diese Arbeit entlässt den Bildnistyp ... |
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