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 Der Entwicklung Europas in der Zeit der Revolutionen von 1848 bis zur Jahrhundertwende ist dieser Band der "Fischer Weltgeschichte" gewidmet. Besondere Beachtung erfährt bei der Behandlung dieses Zeitabschnittes durch drei französische Fachhistoriker die sprunghafte Veränderung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse. In Kapitel 1 hat der Herausgeber Guy Palmade die Revolutionen von 1848 und ihre Auswirkungen auf die nachfolgende Epoche ... |  "Kultur" ist zu einem massgebenden Leitbegriff der Geschichtswissenschaft geworden - wirkungsmächtiger als objektive soziale Strukturen erscheinen subjektive Erfahrungsmuster und ideelle Interessen. ... |  Der Übergang von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft gehört zu den zentralen Wandlungsprozessen auf dem Weg in die Moderne. An die Stelle der relativ statischen traditionellen Sozialordnung, in der noch vorwiegend Stand und Beruf des Vaters den gesellschaftlichen Platz bestimmten, setzten sich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts schrittweise die bürgerlichen Prinzipien individueller Freiheit und Leistung durch. ... |  Seit Thomas Manns "Buddenbrooks" und Oswald Spenglers historischer Kulturmorphologie sind in Deutschland der Abstieg des Bürgertums und das Ende des bürgerlichen Zeitalters prognostiziert worden. Sozial- und Geschichtswissenschaftler haben die materielle Auszehrung, den Machtverlust und moralischen Niedergang von Bildungsbürgertum und Mittelstand in den Kriegs- und Inflationsjahren der klassischen Moderne beschrieben. Der EdG-Band ... |  Seit Ende der neunziger Jahre wird verstärkt ein neues Leitbild für die Kommunalverwaltung und -vertretung diskutiert: die Bürgerkommune. Man hofft, durch den stärkeren Einbezug der Bürgerschaft Politik(er)verdrossenheit abbauen, Engagement fördern und die gravierenden Haushaltsprobleme reduzieren zu können. Theoretisch geht es um die Frage, wie sich der Ausbau unterschiedlichster Formen von ... |  (Verlag: Dr. Hermann Meemken) ... |  Für den ?Kleinen Brockhaus? von 1949 war es um die Sache des Bürgertums klar bestellt: ?In den westeuropäischen Ländern ist es eine der großen, für das öffentliche Leben maßgebenden Massenschichten.? Doch blieb die Existenz eines Bürgertums in Deutschland nach 1945, jenseits solcher lexikalischer Gewißheiten, nicht bloße Einbildung? Ein bestenfalls visionäres Projekt, in der bald ... |  Nach einer umfangreichen theoretischen Einführung wird auf der Grundlage von sieben Fallstudien die Funktion der öffentlichen Debatte für die Entstehung bürgerlicher Öffentlichkeit und Aufklärung im protestantischen Raum des Alten Reiches analysiert. Die Untersuchung bietet zugleich einen methodischen Zugriff zur Erforschung der Geschichte von Ideen, der sowohl den Vereinseitigungen der traditionellen Ideengeschichte (im Sinne einer logischen ... |  Mit dem Siegeszug der Aufklärung im 18. Jahrhundert und der Französischen Revolution von 1789 vollzog sich an der Wende zum 19. Jahrhundert der Durchbruch des Bürgertums, das nicht nur zur ökonomisch vorherrschenden Schicht wurde; es prägte auch das politische, geistige und kulturelle Leben der Zeit. Das alles beherrschende Element war jetzt die Demokratie, und nahezu alle Errungenschaften der anbrechenden Moderne waren das Werk des ... |  In einem Panorama, das sich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt, erzählt John F. Jungclaussen die Geschichte des allmählichen Niedergangs von Hamburgs bürgerlicher Elite. In geradezu buddenbrookscher Manier wird am Beispiel der hanseatischen Herrschaftsfamilien das politische Versagen des Bürgertums gegenüber dem Nationalsozialismus dargestellt. Über Jahrhunderte lag die ... |
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