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 Luise und Friedrich Wilhelm III. lernen 1793 einander kennen; er stocksteif, gehemmt und ungeliebt von den Eltern - sie dagegen vergnügt, leichtfüßig und verwöhnt. Mit zehn Kindern sollte die Ehe dieses Herrscherpaares gesegnet sein, das in einer Liebesheirat zusammengefunden hatte. Die Literatur- und Kunstwissenschaftlerin Dagmar von Gersdorff entblättert eine der wohl erstaunlichsten Ehen des deutschen Monarchismus. ... |  »Ich will alles so aufschreiben, wie es in meiner Erinnerung lebt.« Elfriede Brüning, Jahrgang 1910, berichtet von ihrer Kindheit im Kaiserreich, ihrem politischen und literarischen Werden in der Weimarer Republik und ihrem Widerstand und Überleben im Dritten Reich. Nach Verfolgung, Unterdrückung und Krieg gibt es die große Hoffnung, die sie mit Millionen teilt: den Aufbau eines dauerhaften sozialistischen Staates. ... |  Die Politik hat ihr Leben nicht unberührt gelassen. Aber sie hat es auch nicht zu ändern vermocht. Noch einmal läßt Lena Grigoleit die Jahre an der Memel lebendig werden, erzählt von Tilsit und seinen Märkten, von der Roggenernte auf den Feldern, von ausgelassenen Festen und von Tagen der Trauer, erzählt vom Krieg und vom großen Exodus. Als ihre Nachbarn in den Westen gingen, blieb Lena Grigoleit ... |  Naturforscherin, Künstlerin und Verlegerin - das Leben einer außergewöhnlichen Frau zwischen 17. und 18. Jahrhundert Sie war Naturforscherin, Künstlerin und Verlegerin: Maria Sibylla Merian (1647-1717), Tochter des berühmten Kupferstechers Matthäus Merian. Schon in Jugendjahren regte sich in ihr der Forschungsdrang, der sie zeitlebens fesseln sollte und dem sie nachging, ohne jemals eine akademische Ausbildung ... |  Im Schatten des Genies - ein Frauenporträt des 18. Jahrhunderts. <EM>»Sie hatte nicht ein Genie geheiratet. Sie hatte einen kleinen, schlanken Mann geheiratet, der sie zum Lachen brachte ... Und er hatte sie geliebt. Da konnten die Leute sagen, was sie wollten.«</EM> Wer war diese Constanze, dieses für Wolfgang Amadeus Mozart »nicht passende Mädchen«, wie die Nachwelt im Einklang mit Schwiegervater und ... |  Lieschen hieß sie, ein Kindername, den sie auch als Greisin noch trug. Geboren 1906 in eine nur an Nachwuchs reiche Bauernfamilie, lernte sie von frühauf das entbehrungsreiche Leben in der ländlichen Mark Brandenburg kennen. In ihrem Lebensrückblick berichtet Lieschen von einer Kindheit in archaischer Einfachheit, von Krieg und Frieden, Zeiten der Krise, Jahren bescheidener Blüte und dem ewiggleichen Kreislauf der ... |  Man kannte Hedwig Pringsheim bisher nur als Thomas Manns Schwiegermutter. Inge und Walter Jens erzählen zum ersten Mal das Leben dieser außergewöhnlichen Frau, die durch Lebensklugheit und Witz schon ihre Zeitgenossen faszinierte. Nach einer kurzen Karriere als Schauspielerin in Meiningen heiratet sie den Mathematikprofessor und Kunstmäzen Alfred Pringsheim, der seinerzeit zu den reichsten Männern Münchens ... |  Sie lebten in Memel oder Tilsit, in Masuren und auf der Kurischen Nehrung Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie in alle Winde verstreut. Flucht und Vertreibung führten sie nach West- und Ostdeutschland, nach Amerika oder Israel. Einige blieben in der Heimat, andere wurden in die Lager Stalins gesperrt ... Einfühlsam schildert Ulla Lachauer die Lebenswege dieser Menschen, die ihre Heimat ... | |   |
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