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 Wer das 20. Jahrhundert verstehen will, muss sich mit dem Marxismus und seinen verschiedenen theoretischen und politischen Ausformungen vertraut machen. Doch über dieses historische Interesse hinaus ist die Kenntnis der Marx'schen Theorie und ihrer unterschiedlichen Weiterentwicklungen eine wichtige Voraussetzung für eine kritische Analyse des Kapitalismus. Die heute notwendige Kritik des Kapitalismus bliebe stumpf ohne die Kenntnis des ... |  In den hier ausgewählten Texten aus den Jahren von 1837 bis 1848 (Kritik der Hegelschen Staatsphilosophie, Ökonomisch-Philosophische Manuskripte, Die heilige Familie, Thesen über Feuerbach u.a.) spiegeln sich alle wesentliche Etappen, die der junge Marx durchlief, bis er als Dreissigjähriger das in der Ausgabe ebenfalls enthaltene "Kommunistische Manifest" verfasste. Die bis heute als handliche Studien- und Leseausgabe ... |  Sartres "Kritik der dialektischen Vernunft" ist keine Kritik an dieser Vernunft, sondern sie steckt, wie Kants "Kritiken", den Geltungsbereich einer Vernunft ab, der dialektischen. Eine Übertragung der dialektischen Gesetze auf die Natur, wie sie in der Ideologie der kommunistischen Parteien vorgenommen wird, lehnt Sartre als absurdes, diesen Gesetzen zuwiderlaufendes Verfahren ab. Mit berechtigtem Rückgriff auf Marx stellt er die ... |  Sartres Schrift "Fragen der Methode" nimmt eine Schlüsselstellung in seiner philosophischen Entwicklung ein. Sie ist eine Vorstudie zu "einer jeden künftigen Anthropologie." Sartre kritisiert in diesem Essay den dogmatisch erstarrten Marxismus, reflektiert die Aufgaben der Soziologie und der Psychoanalyse und entwickelt eine progressiv-regressive Methode", die er am Beispiel der Französischen Revolution überprüft. "Fragen der Methode", 1957 ... |  Mit dem Zusammenbruch des Realsozialismus wurde die Marxsche Theorie fragwürdig. Zwischen pauschaler Todeserklärung und trotziger Verteidigung schien kein Platz für eine wirkliche Diskussion Marxscher Texte und ihrer intellektuellen Zusammenhänge. Michael Heinrichs überarbeitete und durch einige Abschnitte ergänzte Arbeit bildete hier einen Kontrapunkt. In seiner am "frühen" wie am "späten" ... |  Spätestens seit dem Zusammenbruch des "realen Sozialismus" sind demokratietheoretische Fragestellungen zu einem zentralen Feld der intellektuellen Auseinandersetzung geworden. Hier gehen die Autoren eine - wenn nicht die - entscheidende Leerstelle linker, marxistischer Theoriebildung an. Über eine Dekonstruktion des Marxismus, vornehmlich der II. und III. Internationalen, öffnen sie den Blick für eine anti-essenzialistische ... |  Holloways Buch ist ein gelungener Einstieg in und ein Essay über marxistische Wissenschaft, ihre Chancen und ihren neuerlichen Beginn: Lang andauernde Aufstände in Chiapas, Hungerkatastrophen und Aidsepidemien in Afrika, wütende Proteste in Seattle und Genua - an Ereignissen wie diesen spitzt sich die Frage nach Macht und Ohnmacht zu. John Holloway spannt in seinem Buch ein widersprüchliches Feld von Macht und ... |  Subskriptionspreis bis z. Ersch. d. letzten Bandes 59,- EUR (D) /100,- CHF ... |  Subskriptionspreis bis z. Ersch. d. letzten Bandes 102,- EUR[D] /162,- CHF ... |  Subskriptionspreis bis z. Ersch. d. letzten Bandes 66,- EUR[D] /112,- CHF ... |
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