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 Der seinsgeschichtliche Wandel der Unverborgenheit wird in dieser Vorlesung zusammen mit dem Wandel ihres Gegenwesens, der Verborgenheit (Lethe) gesehen (pseudos, falsum, Unrichtigkeit, Falschheit). Der letzte Mythos von der Lethe wird anhand der Politeia der Polis (Platon) gedacht. Der todesträchtige Gang des Menschen im Pol der Anwesenheit des Seienden, der Polis, führt zur Frage nach der Anwesung des Seienden nach dem Tode im ... |  Zur ersten Veröffentlichung gelangt Heideggers Vorlesungsausarbeitung für das Sommersemester 1929. Im Kern handelt es sich um eine Fichte-Vorlesung. Ausführlich interpretiert wird die Darstellung der drei Grundsätze der "Wissenschaftslehre" von 1794, sodann die Grundlagen des theoretischen Wissens und der Wissenschaft des Praktischen. Nach einer kurzen Zwischenbetrachtung über Schelling folgt als Einstieg in die ... | Freiburger Vorlesung Wintersemester 1934/35'> Die Vorlesung weist die Notwendigkeit einer denkerischen Aneignung von Hölderlins Dichtung auf und vollzieht diese Auseinandersetzung an den Gedichten "Germanien"und "Der Rhein". Der erste Teil nimmt eine grundsätzliche Besinnung auf Dichtung und Sprache vor und macht deren ursprüngliche Zugehörigkeit zur Geschichte des Menschen sichtbar. Die Grundstimmung von "Germanien" wird herausgearbeitet, ihr Grundgeschehnis ... |  Die Vorlesung knüpft an das Ende der "Grundprobleme der Phänomenologie" an. Sie gibt ausführlicher als dort eine Bestimmung des Verhältnisses von positiver Wissenschaft, wissenschaftliche Philosophie oder Ontologie und Fundamentalontologie. Die phänomenologische Interpretation der transzendentalen Ästhetik und des ersten Buches der transzendentalen Analytik ist gegenüber der späteren Arbeit "Kant und das ... |  Die beiden Vorlesungen der Sommersemester 1943 und 1944 stellen eine breite Grundlage zu den von Martin Heidegger selbst noch veröffentlichten Schriften über Heraklit her. In der ersten Vorlesung wird der Grund des Ursprungs der abendländischen Metaphysik durch den "Anfang" erfahren, in dem das Denken sein Wesen, das anfänglich Zu-denkende, in Anspruch nimmt. Die zweite Vorlesung geht hinter die Zweideutigkeit der "Logik" als ... |  Martin Heidegger gehört zu den einflußreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Sein Paktieren mit den Nationalsozialisten allerdings erregte weltweite Irritation. Safranskis Buch schildert die Lebens- und Zeitumstände des großen Denkers und bietet eine gründliche, sehr lesbare Auseinandersetzung mit seinem philosophischen Werk. ... |  Von Peter Sloterdijk kann man zu Recht sagen, daß jeder seiner Aufsätze, jeder seiner Vorträge auch ein ungeschriebenes Buch ist. Deshalb sind die hier vorgelegten Texte, die eine philosophische Physiognomie Martin Heideggers skizzieren, auch als gesammelter Verzicht auf Ausführlichkeit zu bezeichnen. Um Heideggers Denken in der Ideen- und Problemgeschichte zu verorten, nähert sich Peter Sloterdijk dessen Werk durch Fragen: Wenn die westliche ... |  "... diese "Einführung in die Metaphysik" [ist] echte Einführung in Heidegger ... keines der Werke Heideggers [ist] so lebendig zu lesen und so unmittelbar aufzufassen ..." Universitas 4 (1954) "Unter dem Titel dieser Vorlesung aus dem Jahre 1935 verbirgt sich in Wirklichkeit eine große Auseinandersetzung mit den Grundlagen unserer planetarischen Situation." Süddeutsche Zeitung vom 7./8.11.1953 ... |  Seit den frühen achtziger Jahren ist in der Öffentlichkeit bekannt, daß es zwischen Martin Heidegger und Hannah Arendt eine Liebes- und Freundschaftsbeziehung gegeben hat. Die Dokumente, die das Verhältnis belegen und in den Nachlässen Arendt und Heidegger im Deutschen Literaturarchiv Marbach lagern, waren bislang nicht zugänglich. Hier werden sie erstmals veröffentlicht. Obwohl die Überlieferung lückenhaft ist, kommt dieser Publikation ... |  "Die Griechen verstanden das, was wir das Wahre nennen, als das `Un-verborgeneŽ, das der Verborgenheit Entrissene." Später, und bis heute, gilt "Wahrheit" als bloße Richtigkeit, als Übereinstimmung der Aussage mit der Sache. Diesem verhängnisvollen Bedeutungswandel nachgehend macht Martin Heideggers Vorlesung im Wintersemester 1931/32 Halt "auf einer Zwischenstation": bei Platon. Wenn wir "uns ganz dem Text ... |
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