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 Der Holzwurm tickt schon lange im Gebälk. Wohl niemand, der diese Geschichte gelesen hat, wird so schnell das Panoptikum von Originalen, das Quartett der umwerfenden Verlierer-Typen vergessen, die in den späten siebziger Jahren die Belegschaft von Udo Posbichs privatem Satz- und Druckereibetrieb in Ostberlin bildeten: Die ewig liebeskranke Püppi, die als linkshändige Setzerin vollständig neben der Spur fährt und ... |
Ein Buch über Frauen, über Karriere und Intrigen. Ernst-Wilhelm Händlers
neuer großer Roman beschreibt die Kräfte, die das Diesseits zusammenhalten:
die Welt der Banken, der Industrie, der Immobilien, das Funktionieren ökonomischer
Prozesse und die Welt der Sprache. Deutschland, München, Ende der neunziger
Jahre: Es begegnen uns vier Frauen, energische, attraktive, in ihrem ... |  Wohl niemand, der diese Geschichte gelesen hat, wird so schnell das Panoptikum von Originalen, das Quartett der umwerfenden Verlierer-Typen vergessen, die in den späten siebziger Jahren die Belegschaft von Udo Posbichs privatem Satz- und Druckereibetrieb in Ostberlin bildeten: Die ewig liebeskranke Püppi, die als linkshändige Setzerin vollständig neben der Spur fährt und ihre Sehnsucht nach Glück schließlich auf eine Topfpflanze projiziert, ein ... |  Ein Kind der Liebe und eines geplatzten Kondoms: »Uns trennten Welten und doch nur fünfzehn Tramminuten.« Sie leben in Zürich, doch Vater und Tochter haben keinen Kontakt. Erst als sich beide in einer Krise befinden, gehen sie aufeinander zu: der »Bürobiedermann« Kaspar Steinbach und die unehelich geborene Julia, die soeben ihr Studium abgeschlossen hat. Was sie mit ihrem fremden Vater erlebt und von ihm zu hören bekommt unter anderem die ... |  Am letzten Tag des Jahres gibt der Lehrer Nagl seinen Beruf auf. Er verläßt Österreich und macht mit seiner Freundin Anna eine Reise durchs winterlich helle Italien. ":Vielleicht9, dachte er plötzlich, :ist es wirklich das Gescheiteste, sich dem Leben anzuvertrauen, wie man sich dem Tod anvertraut, auch wenn die Nähe zum Leben eine Nähe zu den Schrecken des Lebens bedeutet.9" Während der Reise zerbricht die ... |  Der Erzähler steigt in den Zug Richtung Basel, seine Heimatstadt - und findet sich in vergangenen Zeiten, in seiner Jugend wieder. Alles ist bei seinen Eltern beim alten - selbst die Siphonflasche steht noch funkelnd bei den Alkoholika des Vaters. Nur den eigenartigen Mann, der da gekommen ist, kennen die Eltern nicht, und was sie vermissen, ist ihr kleiner Sohn. Eine Zeitreise durch mehrere Leinwände beginnt. ... |  Georges-Arthur Goldschmidt wurde 1938 als Zehnjähriger in Hamburg von seinen jüdischen Eltern in den Zug nach Florenz gesetzt. Von dort gelangt er in ein französisches Kinderheim in den Savoyer Alpen. Das Leben dort, den Kampf gegen das Heimweh, die zahlreichen Prügelstrafen und die heimliche Lust daran, die ständige Bedrohung durch die deutschen Besatzer beschreibt Goldschmidt in seiner Erzählung :Die Absonderung9. ... |  Wie das Unfassbare darstellen? "Selbstverständlich könnte jemand die Augen mit jenem besonders starren Blick abbilden, der vom Hunger hervorgerufen wird; er könnte aber weder die Unrast der Mundhöhle, noch die unwillkürlichen Regungen der Speiseröhre aufleben lassen." Fotografischer Realismus ist nicht imstande, diese unsichtbaren, ja unvorstellbaren Erfahrungen mitzuteilen. Vielmehr bedarf es der literarischen Kunst eines Erzählers, der sich ... |  Sie schlafen nicht. Ob Unternehmensberater, Online-Redakteur oder Key Account Managerin: Sie schlafen nicht. Denn es geht um Organisation, um Content, um Kommunikation, vor allem aber um die eigene Identität. Auch hier auf dieser Messe, wo sie gerade stehen, mit dieser Frau, die ihnen Fragen stellt. Und so reden sie, reden über ihr Leben mit der Droge Arbeit, über Hierarchien, über Erfolg und Privatleben. Sie ... |  Rafael Chirbes wurde 1949 in Tabernas de Valldigna in Südspanien geboren. Er verließ früh den Ort seiner Kindheit und lebte u.a. in Salamanca, Madrid und Barcelona, später einige Zeit in Paris und Marokko. Er studierte Neuere Geschichte und interessierte sich für Film, Malerei und Architektur. Er arbeitete zunächst als Literatur- und Filmkritiker für verschiedene Zeitschriften. Wenn Chirbes nicht auf Reisen unterwegs ist, lebt er in einem ... |
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