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 Das Ende Preußens - so der amerikanische Historiker Gordon A. Craig - war ein langsamer und schmerzlicher Prozeß, der mit der Niederlage der preußischen Armee 1806 bei Jena einsetzte. Gordon A. Craig macht uns in seinem erfolgreichen Buch, das in neuer Ausstattung in der Beck'schen Reihe vorgelegt wird, mit acht faszinierenden Einzelpersönlichkeiten bekannt, durch deren Augen er diesen Prozeß auf höchst ... |  Sebastian Haffner hat als Publizist und Historiker einen einzigartigen Ruf erlangt. Vor allem seine Bücher "Anmerkungen zu Hitler" und "Der Teufelspakt" sorgten für langanhaltende Diskussionen. ... |  Marion Gräfin Dönhoff, geboren 1909 in Ostpreußen, unternahm nach dem Abitur ausgedehnte Reisen durch Europa, Nordamerika und Ostafrika. Dann studierte sie Volkswirtschaft; 1936 trat sie in die Verwaltung der Familiengüter ein, deren Leitung sie 1939 übernahm. Seit 1946 gehörte sie der Redaktion der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT an. 1955 wurde sie Leiterin des politischen Ressorts, 1968 Chefredakteurin und 1973 Herausgeberin. Sie ist ... |  Luise wurde 1776 als mecklenburgische Prinzessin in Hannover geboren und wuchs in Hessen-Darmstadt auf. Mit gerade achtzehn Jahren heiratete sie den preußischen Kronprinzen, den späteren König Friedrich Wilhelm III., und gebar ihm zehn Kinder, darunter Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm I., den ersten deutschen Kaiser. Nach der Niederlage Preußens 1806 floh sie mit ihren Kindern nach Ostpreußen, traf 1807 in Tilsit mit Napoleon zusammen und kehrte ... |  Der dreihundertste Jahrestag des 18. Januar 1701, an dem sich Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg (1688-1713) die echteste aller falschen Königskronen selbst aufs Haupt setzte, ist der Tag Preußens. Echt waren Samt, Gold und Steine, falsch war die Würde. Friedrich III. hatte sein Herzogtum Preußen, das nicht zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehörte, höchst eigenhändig zum Königtum erhoben, nur um dort König werden zu können. Aber ... |  1947 wurde Preußen von den Alliierten als Träger von Militarismus und Reaktion aufgelöst. Das neue Deutschland, wie es sich, erst getrennt und seit zehn Jahren wieder vereinigt, entwickelte, versteht sich als Gegenmodell zu Preußen. Marlene Dietrich war die Letzte, die ganz unbefangen erklärte: "I am the last Prussian." <P> Preußen ist Mythos und Schreckbild zugleich. Doch was war Preußen eigentlich? ... |  Dass, wie John Stuart Mill sagte, 'Heirat die einzige Form von Sklaverei' ist, 'die das Gesetzt sanktioniert' bekamen in besonderem Maße auch die preußischen Königinnen zu spüren. Spätestens mit ihrer Hochzeit mussten sie weitgehend auf Selbstbestimmung verzichten und hatten sich fortan sowohl der höfischen Etikette als auch dem Willen des fürstlichen Gemahls zu unterwerfen. Gleichwohl gelang es einigen von ... |  Nach 1701 begann die große Zeit des Königreiches Preußen, die besonders der Soldatenkönig und der Alte Fritz prägten. Über die Reichsgründung 1871, die Weimarer Republik und das Dritte Reich spannt sich der Bogen. Besonders der grausamen Flucht und Vertreibung wird breiter Raum gewidmet. ... |  "Was sagt die Wilhelmstraße dazu?" fragte man einst im Weißen Haus und in der Downing Street. Von 1871 bis 1945 war diese Berliner Straße das Zentrum deutscher Macht. Hier saßen die entscheidenden politischen Instanzen, Ämter und Behörden. Gerade deshalb wurde sie auch von den ostdeutschen Städteplanern bis zur Unkenntlichkeit verändert. Ungeliebte Geschichte sollte ausgelöscht werden.Der ... |  (Verlag: Franz Domaschke) ... |
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