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Auf die Frage nach dem Recht muß jede Zeit ihre eigene Antwort finden.
Das gilt sowohl für die Gestaltung der Gesellschaft im großen und die vielen
Details im kleinen als auch für die Frage, was das Recht seinem Wesen nach
ist und was wir meinen, wenn wir von Recht sprechen. Denn auch diese Frage
stellt sich für jede Zeit neu. Für das 20. Jahrhundert stellt der Autor
die wichtigsten ... |  Das Recht auf einen einfachen Begriff zu bringen, wird wohl nie gelingen.Als System objektiver Gebote ist es ein Sinngefüge. Doch als wirksamesRecht ist es zugleich "Tatsache", "law in action": ein Bestand von Normen,die befolgt und durchgesetzt werden. In ihren Inhalten sind die Rechtsnormenvon ökonomischen wie von nichtökonomischen Interessen und Machtverhältnissenmitbestimmt. Doch enthalten sie nicht nur ... |  Das antike Staatsdenken ist das erste Kapitel in der Geschichte der Rechtsphilosophie, ein besonders reiches und gelungenes. Frisch, wie aus dem Nichts geschaffen, sind die Grundfragen, Grundmotive und Grundmodelle im großen griechischen 5. Jahrhundert v. Chr. plötzlich da: der Gedanke der politischen Freiheit, die Demokratie und die Notwendigkeit ihrer Begrenzung, die Frage der Staatsorganisation, das Problem der Gleichheit und ... |  Der vorliegende Band führt vom Beginn der Neuzeit bis in unsere Zeit. Der Leser kann mit Machiavelli über Herrschaft und Moral nachdenken, wird von Thomas Morus in das Land Utopia geführt, nimmt Teil an einem Streit zwischen Luther und Erasmus über die Willensfreiheit. Hobbes, Grotius, Locke und Montesquieu belehren ihn über die Grundlagen des modernen Staates. Die Vorwehen der Französischen Revolution erlebt der ... |  Die 2. Auflage enthält ergänzende Ausführungen u.a. zu Platons Gerechtigkeitsbegriff, zum Ursprung des Gedankens der Würde des Menschen in der Stoa und im Christentum, zur Diskussion um die lex naturalis bei Thomas von Aquin und neu die Darstellung der Lehren von Marsillius von Padua."Ernst-Wolfgang Böckenfördes meisterhafte Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie ist ein Resultat jahrlanger ... |  Die zunehmende Globalisierung reicht über den Raum von Wirtschaft und Finanzen weit hinaus. Weder der Terrorismus noch der Waffenschmuggel, weder Drogengroßhandel, Mädchenhandel oder Wirtschaftsdelikte halten sich an staatliche Grenzen. Daß dabei nicht nur staatliche, sondern auch gesellschaftlich-kulturelle Grenzen überschritten werden, macht die Frage dringlich, wie sich die Rechtsordnungen gegen die Personen, die diese Grenzen überschreiten, ... |  Im Mittelpunkt des Werkes steht die Originalausgabe der Rechtsphilosophie von Gustav Radbruch. Um die Veränderungen zu dokumentieren, die Radbruch nach dem 2. Weltkrieg vorgenommen hat, sind weiterhin drei rechtsphilosophische Texte der Jahre 1945 - 1947 abgedruckt. Ein Nachwort gibt eine kurze Einführung in Leben und Werk Gustav Radbruchs. ... |  Der Autor hat in diesem Buch das Ergebnis einer Beschäftigung von mehr als einem Jahrzehnt niedergelegt. Es ist für den an diesem Thema interessierten Leser ein spannend geschriebenes Buch: 500 Seiten Lektüre, die nie langweilig wird! ... |
Das Recht ist einer der wichtigsten Faktoren der Globalisierung - Unternehmen,
internationale Organisationen wie die Weltbank und die Europäische Union
agieren weltweit. Diese weitreichenden Veränderungen haben sich bisher
weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit und der Wissenschaft vollzogen.
Ein solch folgenreiches Manko beseitigen die Autoren, indem sie die Normproduzenten
von der lokalen ... |  Über Menschenrechte wird in jüngster Zeit nicht nur politisch, sondern auch philosophisch gestritten. In diesen Streit will der vorliegende Band mit begrifflichen Klärungen eingreifen, insbesondere aber durch Zusammenarbeit von Philosophie, Rechts- und Politikwissenschaft die entscheidenden Streitpunkte herausheben und diskutierbar machen. So geht es zunächst um konzeptionelle Fragen, darum, ob die Menschenrechte moralisch oder juristisch ... |
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