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 In der 200jährigen Industriegeschichte der Welt gibt es keinen zweiten Fall einer so gewaltigen Abwanderung von Know-how, wie sie nach 1945 aus Mitteldeutschland, Berlin-Brandenburg, Schlesien und Böhmen ins westliche Deutschland erfolgt ist. Von "A" wie Auto (Auto Union, Chemnitz/Zwickau) bis "Z" wie Zwieback (Hultzsch, Neukirch/Lausitz) reicht die breite Palette der Exilfirmen, die in vielen Fällen nur wenige Jahre nach ihrer Flucht die alten, ... |  Das Lager Mühlberg wurde mit Beginn des Zweiten Weltkriegs am Ostufer der Elbe zwischen Riesa und Torgau eingerichtet. Zehntausende von Kriegsgefangenen aller Nationalitäten waren hier bis Kriegsende interniert, meist wurden sie in Arbeitskommandos eingesetzt. Nach der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee übernahm der sowjetische Geheimdienst NKWD das Kommando. Er nutzte Mühlberg als Isolierungslager für tatsächliche oder vermeintliche ... |  Vertreibung, Vertriebene, Vertriebenenpolitik: Polen und Deutschland im Vergleich Erstmals wird die Vertriebenenproblematik in einem systematischen polnisch- deutschen Vergleich behandelt. Im Mittelpunkt stehen die Vertriebenenpolitik und das Verhältnis zwischen den Vertriebenen und anderen Bevölkerungsgruppen. Die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg war ein europäisches Phänomen, von dem keineswegs nur Deutsche betroffen ... |  Die Diskussion über die Absichten, die Stalin mit seiner Note an die Westmächte vom 10. März 1952 verfolgte, hält seit fünf Jahrzehnten an. War das Angebot für eine Wiedervereinigung Deutschlands als neutraler Staat ernstgemeint oder diente es nur Propagandazwecken? Haben Adenauer und die Westmächte eine Chance verpasst oder ein gegen die Westintegration der Bundesrepublik gerichtetes Störmanöver ... |  Die Entwicklung der Atombombe war das größte geheime Unternehmen des 20. Jahrhunderts. Als der deutsche Physiker Otto Hahn Anfang 1939 die Entdeckung der Kernspaltung bekannt gab, begann der dramatische Wettlauf um eine kriegsentscheidende Waffe, der letztlich von den Amerikanern gewonnen wurde, die im August 1945 zwei Atombomben gegen japanische Städte einsetzten. Doch in überraschend kurzer Zeit konnte die Sowjetunion den amerikanischen ... |  Historiker aus Rußland und der Bundesrepublik Deutschland analysieren in zwölf Beiträgen auf außerordentlich breiter russischer und deutscher Quellengrundlage - darunter ein Gesamtverzeichnis der in der Sowjetischen Besatzungszone abgebauten Betriebe - die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Hintergründe, kurzfristigen Wirkungen und Langzeitfolgen der sowjetischen Demontagepolitik in Deutschland. In ... |  Jugenderinnerungen aus den letzten Kriegstagen und der Nachkriegszeit. ... |  Während der Zeit der Teilung Deutschlands bestand kein Zweifel: die entschädigungslosen Enteignungen 1945-1949 in der Sowjetischen Besatzungszone würden nach Beseitigung des SED- Unrechtsregimes wieder gutgemacht werden. Doch zur Überraschung vieler hob die Bundesregierung Kohl diese Unrechtsmaßnahmen im Prozess der Wiedervereinigung 1989/1990 nicht nur nicht auf, sondern legitimierte sie vielmehr, unter anderem durch ... |  Seit dem 19. Jahrhundert wurden Formen von Kleindelinquenz (wie Bettelei, Prostitution, Verletzungen der Arbeitsdisziplin) als asoziales Verhalten diskutiert und mit Strafe bedroht. Unter Beibehaltung des Sprachgebrauchs war im Recht der DDR die Definition und Behandlung des Asozialen durch eine in der protestantischen Arbeitsethik wurzelnde Mentalität geprägt. Dabei kam es weder zu einer starken Ideologisierung noch zu einer ... |  Zwischen dem Kriegsende 1945 und 1961 sind im damals sowjetisch besetzten Teil Deutschlands Zehntausende Menschen spurlos verschwunden. Sie kamen in Sonderlagern des sowjetischen Geheimdienstes um, ohne dass die Angehörigen etwas davon erfuhren. Die davon wussten, durften unter Androhung drakonischer Strafen bis zum Ende der DDR nicht darüber sprechen. Betroffen waren 1945 auch der Vater und der Onkel der damals siebenjährigen ... |
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