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 Die in der Überlieferung zusammengefassten Bücher 17 und 18 der Lucilius-Briefe enthalten die Nummern 101-109. Sie behandeln die gewohnten stoischen Maximen in unerschöpflicher Variationsbreite, hier teilweise mit beeindruckenden kosmologischen und materialistischen Akzenten. Die Erörterung der Frage, wieweit der Weise dem Weisen nützen kann (Brief 109), beendet das Bücherpaar. ... |  Die eindringliche Anleitung zum glücklichen Leben im stoischen Sinn, die immer wieder an die engen Grenzen des in unserer Macht Stehenden erinnert, hat über die Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart hinein ihre Wirkung als "Trostbüchlein" behalten. ... |  Das 19. Buch der Lucilius-Briefe umfasst die Nummern 110-117. Es geht um das Wesen der Tugenden und der Redekunst, um Affekte, vor denen man sich hüten muss, um den notwendigen Einklang des Menschen mit der Natur und um die dialektische Frage, ob es wahr sei, "dass Weisheit ein Gut ist, sich weise zu verhalten aber nicht". ... |  Keine andere Philosophie der Antike - von Platon und Aristoteles abgesehen - hat das Denken der westlichen Welt bis heute so stark beeinflusst wie der Stoizismus, der von Anfang an zur populären Lebensphilosophie tendierte. Die Beiträge der Stoiker zur philosophischen Begriffsbildung und Logik, zur Naturphilosophie und Ethik sind aus der Philosophiegeschichte nicht wegzudenken. Reclam bietet eine umfassende, kommentierte Textauswahl - ... |  "Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst, sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen." - Worte und Gedanken, die man heute noch den Widrigkeiten des Schicksals entgegensetzen kann. ... |  "Glücklich ist also ein Leben in Übereinstimmung mit der eigenen Natur, das nur gelingen kann, wenn die Seele erstens gesund ist, und zwar in dauerndem Besitz ihrer Gesundheit, sodann tapfer und leidenschaftlich, ferner auf schöne Weise leidensfähig, den Zeitumständen gewachsen, um den ihr zugehörigen Körper besorgt, aber ohne Ängstlichkeit; zudem in bezug auf die anderen Dinge, die zur Lebensgestaltung ... |  Mit den Briefen 118-124 schließt die - vermutlich nicht ganz vollständig überlieferte - große Sammlung der "Epistulae morales ad Lucilium" Senecas unerschöpfliches Kompendium der stoischen Philosophie. Brennpunktartig scheinen hier die immer wieder traktierten Themen dieser Lebensphilosophie noch einmal auf. Reclams Rote Reihe: Textausgaben in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am ... |  Hossenfelder präsentiert die Ursprünge unseres individualistischen Glücksverständnisses anhand einer systematisch orientierten Auswahl der bisher nur schwer überschaubaren und zum Teil noch nicht übersetzten Lehren der hellenistischen Schulgründer und ihrer älteren Schüler. "Der kleine Band bietet ein gut dokumentiertes buntes Bild antiker Lebenslehren. Das Buch kommt nicht hochtrabend daher; eine ... |  Examining Seneca's works of prose as the writings of a Stoic and placing them within the context of the Stoic system - Jula Wildberger takes on this task in the first detailed and elaborate overall and new interpretation of Stoic physics to be published in years. In a new, thematically-structured overall reconstruction of the Stoic system, bits of theory discovered in Seneca's works are classified and analysed in detail. The volume is designed ... |  Vom steten Weg der Ausgeglichenheit � Mit stoischer Gelassenheit leben und sterben lernen � Der Weg zu wahrer Glückseligkeit Von stoischem Verhalten spricht man, wenn ein Mensch sich nicht durch seine Lebensumstände oder durch Schicksalsschläge aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Die Philosophenschule der Stoa wurde von Zenon etwa um das Jahr 310 in Athen gegründet. Die ethische Hauptforderung ... |
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