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 Danach gefragt, weshalb er nicht wie andere Schriftsteller emigriert sei und sich stattdessen den ständigen Gefahren ausgesetzt habe, die ihm als verbotenem Autor in der Hitler-Zeit drohten, antwortete Kästner einmal sinngemäß: Er habe es als seine Pflicht angesehen, die täglichen Grausamkeiten des Dritten Reiches aufzuzeichnen und zur Warnung für Spätgeborene festzuhalten. NOTABENE 45, erstmals 1961 ... |  »Die >Strahlungen< sind ein bedeutendes Dokument des 20. Jahrhunderts.« Klaus Podak in der >SZ< Sechs Tagebücher von Ernst Jünger, entstanden 1939-1948; erschienen: Gärten und Straßen, 1942; Das erste Pariser Tagebuch, Kaukasische Aufzeichnungen, Das zweite Pariser Tagebuch und Kirchhorster Blätter, 1949; J ahre der Okkupation (späterer Titel Die Hütte im Weinberg), 1958. Im Gesamtwerk ... |  Anna Katharina Emmerich schrieb über ihre Sendung: «Christus hat gesagt: Die Gesichte gebe er nicht für mich, sie seien mir geschenkt, sie mitzuteilen.» Die Seherin geriet allmählich in einen Konflikt. Einerseits wurde sie von Christus, der Muttergottes und ihrem Schutzengel gedrängt, das Geschaute aufschreiben zu lassen; andererseits fand sich niemand, der zu dieser Aufgabe sowohl bereit als auch fähig gewesen ... |
In tagebuchartigen Aufzeichnungen beschreibt Thomas Mann eine Schiffsreise
von Europa nach New York. Die Beobachtungen an Bord, die Reflexionen über
das Reisen und das Meer werden mit den Eindrücken einer Reiselektüre -
des Don Quijote-Romans von Cervantes - verwoben. Thomas Mann, der diesen
Text anlässlich seiner ersten Amerikareise im Mai 1934 schrieb, spielt
mit Elementen des Tagebuchs, der ... |
Die ersten Begegnungen Thomas Manns mit dem Meer fanden in Travemünde statt:
bleibende Eindrücke, die in Form von Erinnerungen und Gedanken immer wieder
im Werk und in den Tagebüchern des Autors auftauchen. Volker Hage spürt
diesen Schilderungen und Reflexionen nach und zeichnet in einer persönlichen
Studie ein Porträt Travemündes als poetischen Ort im Schaffen Thomas ... |  Als Achtzehn-, Neunzehnjähriger (1898/99) hatte Robert Musil begonnen, in Tagebuchform Überlegungen und Einfälle festzuhalten, "mit mir allein", "mein eigener Historiker" zu sein. Diese Aufzeichnungen, mit geringen Unterbrechungen bis 1942 fortgeführt, waren also zunächst an den Autor und an niemanden selbst adressiert. Im Nachlaß blieben mehr als zwei Dutzend Hefte erhalten, die vor allem die Entstehung des ... |  "Tagebuchroman" nennt Imre Kertész seine Sammlung von Beobachtungen, Aphorismen und philosophischen Exkursionen aus dreißig Jahren. Im inneren Dialog mit Nietzsche, Freud, Camus, Adorno, mit Musil, Beckett, Kafka und anderen versucht er, Holocaust und Modernität, Totalitarismus und Freiheit zu Ende zu denken. ... |  "Wert haben oder keinen Wert haben. Schöpferisch sein oder nicht. Im ersten Fall ist alles gerechtfertigt. Alles, ohne Ausnahme. Im zweiten Fall herrscht vollkommene Absurdität. Bleibt die Wahl des ästhetischen Selbstmords: Heirat + 40 Stunden oder Revolver." Werkstattaufzeichnungen, Gedankenskizzen, Entwürfe und Notizen - ein eindrucksvolles Tagebuch und ein authentisches Stück Biographie. ... |  Mit dem Erscheinen von Thomas Manns Tagebüchern hat sich unser Bild des Autors und unser Verständnis seines Werks nachhaltig verändert. In den erhaltenen Journalen von 1918-1921 und ab 1933 bis zum Tod 1955 verbindet Thomas Mann alltägliche Beobachtungen mit dem Weltgeschehen und schreibt so "den Roman eines Lebens": es ist "der umfassendste, welthaltigste, rührendste, aberwitzigste Roman", den der Autor je geschrieben ... |  Schwere persönliche Erfahrungen haben Luise Rinsers Leben und Denken inden letzten Jahren bestimmt. Krankheit und Tod ihres Sohnes, lange eigeneKlinikaufenthalte nach zwei Unfällen haben sie an die Grenze ihrer Existenzgeführt. Die Grundfragen des Lebens, die sie von jeher beschäftigen, stellensich ihr neu und sie findet neue Antworten. Aber vier Monate, so stelltsie fest, 'waren in meinem Bewußtsein wie leere Seiten'. ... |
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