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 Sowohl das 17. als auch das 20. Jahrhundert sind in der abendländischen Kultur von einer tiefgehenden Krise der Repräsentation geprägt. In beiden Epochen fungiert(e) Theater als eine Art kulturelles Modell, worauf einerseits der Topos vom Theatrum mundi hinweist und andererseits eine exzessive Verwendung von Theaterbegrifflichkeit in sämtlichen kulturellen Bereichen und in den Kulturwissenschaften. Damit erhebt sich die Frage, wie Theater jeweils ... |  Der Dialog zwischen Theaterwissenschaft und Theaterpraxis inspiriert zunehmend die aktuelle Theaterszene und ihre Experimente. Das gilt für neue Perspektiven der Aufführungsanalyse, für traditionelle und innovative theatrale Diskursformen wie für intermediale Experimente. TheorieTheaterPraxis betreiben, das zeigen die theaterwissenschaftlichen Reflexionen dieses Bandes, TheatermacherInnen wie René Pollesch, Penelope Wehrli, ... |  In diesem Band gehen Wissenschaftler verschiedener Fächer der Frage nach, welche eerneuernden Wirkungen die Theatralitätsforschung auf zentrale Diskurse und emerging fields der Gegenwart entfaltet hat: Performativität und Körper; Inszenierung und Macht; Ereignishaftigkeit der Kunst; Ritualität und Medien. Mehr denn je sind diese Debatten heute ¿Diskurse des Theatralen¿. ... |  Das Studienbuch bietet eine systematische Einführung in die Bereiche, Methoden und Probleme des Fachs Theaterwissenschaft. Es versteht Theaterwissenschaft als eine zukunftsorientierte Wissenschaft, weil sie Interaktionen zwischen Menschen und Übergänge zwischen Lebensalltag und Schauereignissen erforscht. Der multifunktionale Ansatz klärt das Verhältnis von Theater zu Performances, Ritualen und Tanz. ... |  Ist Schauspielen eigentlich eine Kunst? Schauspieler(innen) sind die Fixpunkte der Aufmerksamkeit im Theater. Seit dreihundert Jahren nehmen Theoretiker die Herausforderung an, schauspielerisches Handeln zu definieren. In Schauspieltheorien wird danach gefragt, ob der Schauspieler sich selbst oder jemand anderes spielt, ob seine Gefühle echt oder nur vorgetäuscht sind, ob er seinen Körper kontrolliert und kühl ... |  Auf der Grundlage des interaktionistischen Handlungsmodells von Lazarowicz wird eine Systematik für das Komische auf der Bühne entfaltet. Dabei leisten alle Beteiligten, die Darsteller und das Publikum, verstanden als Produzenten bzw. Koproduzenten, für das Gelingen komischer Handlungen ihren jeweils eigenen Beitrag. Die aristotelische Vorgabe vom "nicht schmerzenden hässlichen Fehler" wird auf die Komik und das Lachen insgesamt ausgedehnt. ... |  Gewöhnlich markieren der "Ursprung" oder das "Ende" von bestimmten theatralen Praktiken Eck- und Drehpunkte theaterhistorischer Darstellungen. Dabei werden die theoretischen Präsumtionen entsprechender Befunde kaum reflektiert, obwohl gerade in ihnen oft Grundpositionen der literaturzentrierten oder fortschrittsorientierten Historiographie weiter wirken. Woran sind aber Diagnosen zum Werden und Vergehen von Theaterformen überhaupt ... |  Mit dem vorliegenden zweiten Band ist die erstmalige moderne Darstellung der Theaterwissenschaft Südosteuropas abgeschlossen, die in insgesamt 27 Studien neben historischen, theatertheoretischen und dramenspezifischen Problemen auch komparative Aspekte umfasst, Stilfragen anschneidet, auf das Volksschauspiel eingeht, Dramentheorie und Dramenkomparatistik tangiert sowie generelle Fragen der vergleichenden Kulturforschung. In Fragen der ... |  Im Zuge der so genannten "performativen Wende" haben sich die Geisteswissenschaften auf die Aktivität, das Handeln, Machen und Herstellen konzentriert und den Menschen als homo creator in den Vordergrund gerückt. In Erweiterung dieser Perspektive lässt sich zeigen, dass nicht nur das Tun, sondern auch das Nichttun performativ wirksam werden kann. Das vorliegende Buch sucht durch die Zusammenführung von Beiträgen aus ... |  Das polnische Theater genießt einen besonderen Ruf: Tadeusz Kantor, Józef Szajna, Jerzy Grotowski - innovative Bühnenkunst kam in den vergangenen Jahrzehnten oft aus Polen. Die Anthologie vereint in vier Abteilungen Essays, Manifeste und wissenschaftliche Abhandlungen von Praktikern und Theoretikern des Theaters aus dem gesamten 20. Jahrhundert. Sie repräsentieren die interessantesten Konzepte polnischer Theaterleute auf der ... |
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