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 Die "Adriani-Klassiker" Cezanne und Toulouse-Lautrec - zwei französische Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die neben wenigen anderen heute ganz selbstverständlich zu den Jahrtausendkünstlern gehören. Ihre Hauptwerke sind heute jedem bekannt. Dazu beigetragen hat die schon legendäre Ausstellungsfolge von Götz Adriani in der Tübinger Kunsthalle. Götz Adriani gelang es, die Massen mit der Schönheit der von ihm ausgewählten ... |  Franz Gertsch (*1930) ist neben Chuck Close der wichtigste Vertreter des so genannten Foto- oder Hyperrealismus der 1970er Jahre. Seit seinem Durchbruch auf Harald Szeemanns legendärer documenta 5 hat sich sein Werk auf internationaler Ebene etabliert: Als Träger des Goslarer Kaiserrings, mit drei Teilnahmen an der Biennale in Venedig sowie Einzelausstellungen unter anderem im New Yorker Museum of Modern Art hat er die höchsten ... |  "Das Volk, welches sich am meisten von allen den religiösen Dingen hingibt"(Livius V, 1, 4), hat uns nur wenige schriftliche Zeugnisse, dafür aber um so zahlreichere Denkmäler mit religiösem Bezug hinterlassen. Es sind vor allem die aufwendigen Grabanlagen, die in ihrem Inneren das Wohnhaus nachbilden. Sie dienten nicht nur zur Bestattung, sondern waren auch Orte des Totenkultes und einer spezifischen Ahnenverehrung. Darüber hinaus vermitteln ... |  Heribert C. Ottersbach (*1960) ist in den vergangenen Jahren immer wieder mit viel beachteten Ausstellungen an die Öffentlichkeit getreten. Über ihre malerische Qualität hinaus folgt seine Kunst einem gezielt konzeptuellen Ansatz. Sie umkreist Fragen nach der Geschichte der Moderne und ihrer medialen Vermittlung ebenso wie Fragen nach dem Stellenwert von Kunst, der Bedeutung des Ateliers sowie der Rolle und der Position des ... |  Mit Öffnen und Schließen sind die grundlegenden Zustände eines Schrankes beschrieben. Dass dahinter mehr steckt, als nur der Zugang zu seinem Inhalt, liegt auf der Hand. Denn mit dem Schrank wird das Verhältnis von Geheim und Offen, von Schlüsseln als Zugangswerkzeugen, von Unheimlichkeiten oder der Schönheit der Aufbewahrung verhandelt. In "Auf/Zu" werden Schränke aus dem Wissenschaftsfundus einer ... |  Höfische Menagerien, eine historische Form der Tierhaltung, dienten zur Demonstration von Macht und Reichtum und gaben der adligen Gesellschaft die Möglichkeit zur Zerstreuung. Zu einer regelrechten Blüte kam es, seit Ludwig XIV. den Jagdpavillon im Schlosspark von Versailles zu einem Komplex aus Gehegen für exotische Tiere ausbauen ließ, in denen er auch einen seltenen Elefanten hielt. Der Hofmaler Ludwigs XV. ... |  "Meine Bilder zeigen Räume. Man kann sie sehen, aber, wie hinter einem durchsichtigen Glas verschlossen, bleiben sie unerreichbar. Das Bild ist ein uneinlösbares Versprechen, es ist eine wehmütige, eine traurige Sache. Hätte ich die Möglichkeit in die Bilder einzutreten, wie fände ich mich darin zurecht? In die weiten Raumfluchten zeichne ich die Diagonalen. Ihre Kreuzungspunkte zeigen mir die Mitte. Noch eine ... |  Ihre Werke provozieren, polarisieren, schockieren - und berühren. Jenseits des Mainstream hat Cornelia Schleime ein Oeuvre geschaffen, das immer wieder die höchst spannende Balance zwischen Kraft und Sensibilität, zwischen persönlichen und gesellschaftlichen Bezug herzustellen versteht. »Love Affairs« heißt der neueste Bilder-Zyklus der Künstlerin, der in diesem Buch zusammen mit ausgewählten Hauptwerken ihre ... |  Tal R hat eine künstlerische Strategie entwickelt, Sinnloses und Sinnfälliges, Übriggebliebenes und Zurückgelassenes im Kunstbetrieb zu recyceln. Der 1967 in Tel Aviv geborene Künstler versteht seine Werke als "Kolbojnik", wie man im Kibbuz den Abfalleimer nennt. Dabei wechselt Tal R von Projekt zu Projekt sein Medium: er collagiert, fotografiert, zeichnet und näht, um wieder zu seinem Kernmedium, der Malerei ... | |
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