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 Warum in die Fremdsprache schweifen, wo es doch auch in der eigenen soviel zu entdecken gibt? Mit Hilfe der Dialekt-Titel der Kauderwelsch-Reihe kann man den "Nachbarn" mal so richtig auf die Zunge schauen. Und wer bekäme beim Schmökern in den teils bildreichen oder ironischen, teils deftigen Ausdrücken und Formulierungen unserer Mitsprachler keine Lust auf mehr "anderes" Deutsch? "Anders" ist auch das Deutsch der Wiener. So ... |  62.-64. Tsd. ... |  Die Grundkonstellation, auch der mit >>G-ff>Die Unsrigen>> geselligen Vergnügen hin,einige von ihnen mit faschistischen und antisemitischen Tendenzen. Über30 Kern- und Randfiguren aus dem Roman Die Strudlhofstiege (1951) begegnenhier wieder (Hauptfiguren R S. 290), doch sind Die Dämonen keine inhaltlicheFortsetzung. Auch in diesem Roman ist die eigentliche Intrige ohne Belang:Der Kammerrat Levielle versucht vergeblich das Erbe ... |  Wien um die Jahrhundertwende. Die dreiundreißigjährige, berühmt-berüchtigte Baronin Leonie Puttkamer steht eingehüllt in ihren Pelzmantel im Innenhof eines Gefängnisses und wartet. Warum ist diese elegante Frau hier? Der Baronin wird vorgeworfen, sie hätte versucht Ihren Gatten, den angesehenen Geschäftsmann Albert Geßmann umzubringen. Der Ankläger ist der Ehemann selbst und sein ... |  »Man müsste Heimito von Doderers Strudlhofstiege loben und preisen, bis einem die Zunge am Gaumen festklebt, bloß gebricht es an Adjektiven, die dem 1951 erschienen Roman und vor allem seiner Sprache nur annähernd angemessen wären.« >Profil< ... |  Ingeborg Bachmann erzählt diese Liebesgeschichte in ihrem Roman 'Malina'.Die Heldin des Romans liebt vorbehaltlos, ausschließlich und bedingungslos.Für den Geliebten erfindet sie die Legende von der Vorherbestimmtheit ihrerLiebe, Sehnsuchtsbild und Utopie zugleich. ... |  Ein Charakteristikum des erzählerischen Werks von Arthur Schnitzler ist es, das Neue, Bedeutsame und bis dahin noch nie Gewagte aufzugreifen. Dabei setzt er äußeres, reales Geschehen und inneres, psychisches Erleben in engen Bezug zueinander und vermittelt so dem Leser deren Wechselwirkung. Das schließt das Gesellschaftliche sehr bewußt ein; im Roman "Der Weg ins Freie" wird es in weit geführten Dialogen sowie ... |  Der Roman spielt im Wien des Herbstes 1926 und des Sommers 1927 bis zum 15. Juli, dem Tag, an dem der Wiener Justizpalast im Verlauf von Unruhen niederbrannte, die durch den Freispruch einiger politischer Mörder ausgelöst worden waren. Diesen Tag nennt Doderer das 'Cannae der österreichischen Freiheit'. Um auf ihn hinzuführen, breitet Doderer ein kompliziertes Geflecht von Ereignissen und Gestalten vor dem Leser aus, webt er Bild um Bild, Szene ... |  Die Gäste des Wiener Opernballs werden zum Ziel eines Terroranschlags. Ein Fernsehjournalist, der die Live-Übertragung aus den Ballsälen koordinieren soll, beobachtet das Verbrechen auf den Monitoren. Sein eigener Sohn ist unter den Opfern. Die Kameras laufen weiter und senden weltweit auf zahllose Bildschirme das Sterben von Tausenden. Der TV-Journalist versucht, von Trauer um seinen Sohn getrieben, die Hintergründe des Anschlags zu klären. Sie ... |  (Verlag: Gerhard Mondschein) ... |
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