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Der Gehülfe. Manesse Bibliothek der Weltliteratur

   Roman. Nachw. v. Wilhelm Genazino von Robert Walser
Der Gehülfe. Manesse Bibliothek der Weltliteratur



  • ISBN: 3-7175-2036-9
  • Erschienen bei: Manesse Verlag
  • Reihe:Manesse Bibliothek der Weltliteratur
  • :Wilhelm Genazino
  • Erscheinungstermin:03.2004
  • Einband: Jubiläumsausg. 15,5 cm
  • Seiten: 384
  • Gewicht: 193 g



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für "Der Gehülfe. Manesse Bibliothek der Weltliteratur"

Die Hauptfigur Joseph Marti muß als Kontorist im Schweizer Ingenieursbetrieb Tobler miterleben, wie das angesehene Bürgerhaus allmählich verfällt, weil der Hausherr mit seinem schrulligen Wesen Firma und Familie in den Ruin treibt. Marti, zwischen Einspruch und Resignation schwankend, einmal naiv, einmal schalkhaft, plötzlich strebsam, dann wieder dem Müßiggang zugeneigt, erweist sich zuletzt als ergebener "Gehülfe" eines Untergangs, den er doch nicht aufzuhalten vermocht hätte. Wirklich konsequent ist am Schluß des Romans allein sein Entschluß, der Toblerschen Villa "Zum Abendstern" den Rücken zu kehren und anderswo sein bescheidenes Glück zu suchen.
Bis in biographischen Details hinein ist das Buch das persönlichste des Autors. Hermann Hesse urteilte 1936: "Obwohl voll von Stimmungen vom Anfang des Jahrhunderts, gewinnt diese Erzählung uns durch die zeitlose Anmut ihres Vortrags, durch die zart und absichtslos spielende Magie, mit der sie das Alltägliche in die Sphäre der Beseeltheit und des Geheimnisses rückt." Die Manesse-Ausgabe enthält einen Originalbeitrag des Walser-Bewunderers Wilhelm Genazino.

für "Der Gehülfe. Manesse Bibliothek der Weltliteratur"

Die Hauptfigur Joseph Marti muss als Kontorist im Schweizer Ingenieursbetrieb Tobler miterleben, wie das angesehene Bürgerhaus allmählich verfällt, weil der Hausherr mit seinem schrulligen Wesen Firma und Familie in den Ruin treibt. Marti, zwischen Einspruch und Resignation schwankend, einmal naiv, einmal schalkhaft, plötzlich strebsam, dann wieder dem Müßiggang zugeneigt, erweist sich zuletzt als ergebener "Gehülfe" eines Untergangs, den er doch nicht aufzuhalten vermocht hätte. Wirklich konsequent ist am Schluss des Romans allein sein Entschluss, der Toblerschen Villa "Zum Abendstern" den Rücken zu kehren und anderswo sein bescheidenes Glück zu suchen.
Bis in biographischen Details hinein ist das Buch das persönlichste des Autors. Hermann Hesse urteilte 1936: "Obwohl voll von Stimmungen vom Anfang des Jahrhunderts, gewinnt diese Erzählung uns durch die zeitlose Anmut ihres Vortrags, durch die zart und absichtslos spielende Magie, mit der sie das Alltägliche in die Sphäre der Beseeltheit und des Geheimnisses rückt." Die Manesse-Ausgabe enthält einen Originalbeitrag des Walser-Bewunderers Wilhelm Genazino.

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