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rororo Taschenbücher - Das Sein und das Nichts.
Versuch einer phänomenologischen Ontologie. Hrsg. v. Traugott König. In neuer Übers. v. Hans Schöneberg u. Traugott König
von
Jean-Paul Sartre
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- ISBN:
3-499-13316-4
- Erschienen bei: Rowohlt Taschenbuch
- Reihe:rororo Taschenbücher
- :Traugott König
- Erscheinungstermin:07.1993
- Einband:
- Seiten:
1168
- Gewicht:
621 g
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für "Das Sein und das Nichts."
Sartre bezeichnet es als die vordringlichste Aufgabe jedes Menschen, sichseine eigene Welt zu schaffen, indem er sie entwirft. Diesem individuellen>>Entwurf<< der Welt steht der Mensch allein gegenüber, der Entwurf geschiehtohne jedes Einwirken seitens der Gesellschaft und ohne moralische oderreligiöse Unterstützung. Der Mensch ist dazu verdammt, die eigene Existenzstets neu zu entwerfen - seine Existenz ist ein stets zu realisierenderEntwurf. Dabei vermag der Mensch im Unterschied zur nichtmenschlichen Weltetwas zu verneinen, sich gegen etwas zu entscheiden oder sich aufzulehnen.Indem Sartre die Verantwortung aller Menschen für ihre Entscheidungen voraussetzt,postuliert er die absolute Freiheit, die Bedingungen für eine menschlicheExistenz wählen zu können: Der Mensch ist nichts anderes als das, wozuer sich macht. So wird sich der Mensch seiner selbst bewusst und ist gezwungen,aus der Freiheit heraus sein Leben zu verwirklichen, Werte und Sinn zuwählen und sich zu entwerfen. Der Mensch ist nach Sartre nicht definierbar,weil er anfangs überhaupt nichts ist. Er wird erst, und er wird so sein,wie er sich geschaffen hat. Demnach, so urteilt Sartre, gibt es keine menschlicheNatur, da es keinen Gott gibt, um sie zu entwerfen: Die Existenz geht demWesen, der Essenz, voraus.
für "Das Sein und das Nichts."
Auch mehr als fünfzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung in Deutschland vermittelt dieses Hauptwerk französischer Philosophie neue Denkimpulse. "Das Sein und das Nichts" stellt eindrucksvoll die unverminderte Aktualität Sartres auch im veränderten geistigen Kontext unter Beweis.
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