|
|
 Schriftsteller-Inzenierungen sind zentrale Bestandteile in der Selbstdarstellung des Systems Literatur. Sie gehören zu den Basiselementen, aus denen sich unterschiedliche in diesem System realisierte Strukturen zusammensetzen. Die Inszenierung von Autorschaft wird von poetologischen, soziologischen, psychologischen, ökonomischen und nicht zuletzt medienstrategischen Faktoren gesteuert und strahlt als Gesamtphänomen wieder auf ... |  Wird sich das erweiterte Europa gegenüber dem kulturell Anderen in Selbstbestätigung abschotten, oder wird es sich öffnen in einem interkulturellen »Dialog, bei dem niemand das letzte Wort hat« (Todorov), weil Differenz kulturell und politisch produktiv wird? Nicht erst aus der Gegenwart stammen brisante Erfahrungen mit diesem Problem.<BR>In dieser Studie werden französische Berichte aus den 1920er/30er Jahren über ... |  Die Sängerin Henriette Sontag (1806-1854) war so etwas wie der erste Star im modernen Sinne. Komponisten schrieben Rollen für sie, Schriftsteller Gedichte auf sie, und das Publikum riss sich um sie. Im Jahr 1826, auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes, erschien in Leipzig unter Pseudonym ein Roman mit dem Titel Henriette, oder die schöne Sängerin. Als Autor identifizierte man bald den damals noch wenig bekannten Berliner ... |  Literatur von Frauen im ?langen? 19. Jahrhundert wird häufig beschrieben als Schnittstelle zwischen der privaten und der öffentlichen Sphäre, zwischen dem apolitischen ?häuslichen Bereich? und der Politik der ?großen Welt?. In der Forschung der letzten Jahre erscheint diese Grenze zunehmend durchlässig, und es sind vor allem diese ?Schwellenüberschreitungen?, womit sich die Autorinnen dieses Bandes ... |  Namen wie Vulpius, Marlitt, Courths-Mahler, Spoerl und Konsalik stehen für den Teil der deutschen Literaturgeschichte, der ein Massenpublikum gefunden hat, nicht aber den Beifall derjenigen, die sich auf ihre Urteilsfähigkeit in ästhetischen Angelegenheiten einiges zugute halten. Das vorliegende Buch vermeidet weitgehend die ausdrückliche Wertungsdiskussion, sucht aber nach den jeweiligen Besonderheiten und verbindenden ... |  Seit etwa einem Jahrzehnt gibt es eine geradezu drohende mediale Präsenz des Amok. Amok ist eine aktuelle Chiffre der Angst. Dem Leser, der auf dieses Buch und seinen Titel stößt, wird vielleicht für einen kurzen Augenblick der Schreck in die Glieder fahren, denn die bekannten und unbekannten Bilder und Geschichten vom Amok werden hier zunächst unter dem Begriff der Ausbreitung versammelt. Das trägt nicht gerade ... |  Die alten Fragen: ?Was ist der Wille?? ? ?Haben wir einen freien Willen?? werden in Psychologie, Neurowissenschaften, Biologie und Philosophie lebhaft und strittig diskutiert, nach fast einem halben Jahrhundert des Desinteresses. Jetzt folgt eine breite Öffentlichkeit dieser Diskussion, denn der Wille ist eine der Fähigkeiten, die den Menschen zum Menschen machen. Er ermöglicht Verantwortung, Leistung, ethisches Handeln, ... |  In jüngster Zeit steht das Schöne im Brennpunkt germanistisch-literaturwissenschaftlicher Forschung. Aus der Perspektive der philosophischen Ästhetik des 18. Jahrhunderts richtet sich das wissenschaftliche Interesse auf die Erscheinung des Schönen als einer Kategorie, die im Subjekt eine mögliche Versöhnung zwischen der Dichotomie von anschauender und abstrakt-begrifflicher Erkenntnis zu eröffnen vermochte. Die ... |  In der deutschen Literatur existiert seit langem eine produktive Form der Auseinandersetzung mit den Kulturen des Orients, islamischen wie nicht-islamischen. Die Darstellung schwankt seit den Anfängen zwischen Abwehr und Faszination. Zu ersten Kulturkontakten kommt es unter denkbar ungünstigen Bedingungen: im Mittelalter der Kreuzzüge. In den Türkenkriegen der frühen Neuzeit setzt sich das Feindbild vom grausamen ... |  Der Leib ist der Ausgangspunkt unseres gesamten Daseins. Das Zulassen leiblicher Betroffenheit lässt erst seine Möglichkeiten und Fähigkeiten begreifen und ermöglicht das Voranschreiten zu den durch ihn vermittelten Gefühlen und Räumen. <BR>Im überraschenden Wiedererkennen wird deutlich, daß wir nicht nur subjektiv erleben, erleiden und agieren, sondern an einer gemeinsamen leiblichen Konstitution ... |
|
Seite 1 [ 2] [ 3] [ 4] [ 5] [ 6] [ 7] [ 8] [ 9] [ 10] [ >>>]
insgesamt 147 Ergebnisse
|
|
|