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 Alexander von Humboldt besuchte die Vereinigten Staaten am Ende seiner berühmten Amerikareise. Präsident Jefferson empfing ihn im Weißen Haus als kongenialen Gesprächspartner über den Zustand und die Zukunft der spanischen Kolonien. Mit Außenminister Madison sprach er über einen Kanal zwischen Atlantik und Pazifik. Mit Finanzminister Gallatin tauschte er gegenseitig interessierende Materialien. Nach seiner ... |  Mit dem Stichwort Ägypten verbindet man schnell Pyramiden, Tutanchamun oder Kleopatra. Welch gigantischer Zeitraum damit schon umrissen ist, wird jedoch leicht übersehen. Der Band von Friedhelm Hoffmann beschränkt sich auf die Jahrhunderte um die Zeitenwende, als erst Griechen, später Römer über Ägypten herrschten. Das war eine ereignisreiche Epoche, in der die ägyptische Kultur und das Abendland einander ... |  Diese Einführung ist ein Leitfaden, der es Studienanfängern und Studierenden im Grundstudium erleichtert, sich im Universitätsbetrieb zurechtzufinden. Längst nicht jedes Institut kann es sich leisten, seinen Anfängern eine Einführungswoche oder einen ganzsemestrigen Grundkurs zu bieten. Meist werden Anfänger sich selbst überlassen. Die inzwischen vielerorts eingeführten Propädeutika bieten zwar ... |  Aus dem Inhalt:Georg Stanitzek: Texte, Paratexte, in Medien. EinleitungThomas Schestag: "Call me Ishmael"Dirk Baecker: Hilfe, ich bin ein Text!Ursula Geitner: Allographie. Autorschaft und Paratext - im Fall der Portugiesischen BriefeHolger Dainat: Goethes Natur oder: Was ist ein Autor?Natalie Binczek: Epistolare Paratexte. Über die ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts in einer Reihe von BriefenErhard Schüttpelz: "The ... |  Hier liegen erstmals in deutscher Übersetzung und Kommentierung Fragmente zu Rhetorik, Poetik und Literaturwissenschaft vor. Von besonderem Interesse sind die Reste verlorener Dialoge in der literarischen Tradition Platons, einige davon lassen sich in Aufbau und Inhalt noch rekonstruieren; sie sind Zeugnisse der lebendigen Auseinandersetzung in der Platonischen Akademie und prägten das Aristoteles-Bild im Hellenismus, als die sog. ... |  Francesco Bianchini gehört zu den herausragenden Gestalten der europäischen gelehrten Welt am Beginn des 18. Jahrhunderts. Sein wissenschaftliches Werk reicht von astronomischen Schriften über eine unvollendete Istoria universale bis zur aufwendigen Publikation archäologischer Ausgrabungen. Als Ehrenmitglied der königlichen Akademien in Paris und London korrespondierte er mit den führenden Gelehrten seiner Zeit, so ... |  Mit der Wiederaufnahme der Arbeit am Philosophischen Briefwechsels, der Zweiten Reihe der Akademie-Ausgabe, erscheint der 1926 gedruckte Erste Band nunmehr in einer zweiten, vollständig neubearbeiteten, ergänzten und erweiterten Ausgabe. Wegen des großen Umfangs der Neubearbeitung war es angemessener, eine Neuausgabe zu erstellen, als die vorgenommenen Berichtigungen, Ergänzungen und Erweiterungen im Folgeband der Reihe nachzutragen. Gegenüber ... |  Heinrich Heines Spätwerk Lutezia enthält brillant formulierte Gedanken von frischer Aktualität. Die hier versammelten Beiträge analysieren Lutezia vor dem zeitgenössischen, entstehungsgeschichtlichen Kontext des Werkes und diskutieren Heines Anspruch, sein Buch sei "zugleich ein Product der Natur und der Kunst " (Zueignungsbrief zu Lutezia). Aus dem Inhalt: Mit Beiträgen von: Daniel Azuélos, Roland Berbig, ... |  Der hohe Anspruch einer "Verwissenschaftlichung der Politik" prägte die Bundesrepublik der sechziger Jahre. Besonders euphorisch bekannte sich die Wirtschaftspolitik zum großen Wurf: Eine Steuerung der Gesellschaft schien möglich, und Entscheidungen sollten durch wissenschaftliche Expertise sachlich vorbereitet werden. Doch unter den Bedingungen des rasanten gesellschaftlichen Wandels der siebziger Jahre wurde dieser Anspruch der ... |  In seinem 1991 zum ersten Mal erschienen Werk weist der Philosophie- und Sozialhistoriker Panajotis Kondylis nach, dass die sozialen und geistigen Wandlungen seit dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts bis heute eine strukturelle Einheit bilden. Die sich im Laufe von rund 150 Jahren vollziehenden gesellschaftlichen Prozesse resultieren in einem Paradigmenwechsel: Statt der bürgerlich-liberalen Denk- und Lebensform bestimmt die ... |
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