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 Bibel, Talmud und Koran sind die Schlüsseltexte der großen monotheistischenWeltreligionen. Dass sich in ihnen neben vielen Unterschieden zahlreicheEntsprechungen und Querverbindungen finden, zeigt Johann-Dietrich Thyen.Seine synoptische Darstellung setzt parallele Textpassagen aus jüdisch-christlicherund koranischer Verkündigung nebeneinander. Dabei geht es weniger um denNachweis einer literarischen Abhängigkeit des ... |  Das Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) bedeutete in weiten Teilen Europas keineswegs das Ende militärischer Gewalt. Die expansionshungrigen Fürsten begannen bereits Anfang der 1650er Jahre neben den traditionellen Söldnertruppen neue, stehende Heere aufzubauen. Insbesondere die seit 1648 schwedischen Teile des Alten Reiches wurden zum ständigen Schauplatz massenweiser Söldnerrekrutierung ... |  Die Ausbildung bürgerlicher Kommunen und neuer Herrschaftsformen gelten als gegenläufige Prozesse der gesellschaftlichen Veränderungen im späten Mittelalter. Angesichts einer großen Anzahl von Städten, deren Entstehung auf den Adel zurückgeht und die sich innerhalb eines herrschaftlichen Kontexts entwickelt haben, erscheint diese Auffassung jedoch fraglich. Am Beispiel des habsburgischen Herrschaftsraums im ... |  In der wissenschaftlichen und ökumenischen Diskussion der letzten Jahrzehnte werden die gegenseitigen Bannflüche zwischen den Kirchen von Rom und Konstantinopel im Jahre 1054 immer noch mit dem Beginn des Morgenländischen Schismas gleichgesetzt. Diese Studie kommt hingegen zu dem Ergebnis, dass die Trennung der beiden Kirchen ein lang andauernder Prozess war, der schon im 4. Jahrhundert einsetzte, sich im 11. Jahrhundert erheblich ... |  Um die Erinnerung an Flucht und Vertreibung der Deutschen aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs heftig gestritten worden. Die Studie von Christian Lotz erörtert erstmals zusammenhängend die erinnerungspolitischen Kontroversen der 1950er und 1960er Jahre in der Bundesrepublik und in der DDR. Sie lässt den Schlagabtausch im Kampf um die Deutungshoheit ... |  Die Sichtung dessen, was nach der geistigen und materiellen Katastrophe des »Dritten Reiches« verblieben war und nach dem Willen der Besatzungsmächte den Neuanfang tragen sollte, stand in Köln unter dem von dem tatkräftigen Rektor Joseph Kroll beschworenen Leitgedanken des christlichen Abendlandes. Dieser sollte den Professoren und Studenten, die tiefer und verbreiteter in den Nationalsozialismus verwickelt und ... |  Mit der hier vorgelegten Geschichte der russischen Literatur im 18. Jahrhundert wird keine enzyklopädische Vollständigkeit angestrebt. Vielmehr werden die wichtigsten Autoren wie F. Prokopovic, M. Lomonossov, G. Derz avin und N. Karamzin sowie Gattungen und Einzelwerke dieser Epoche umfassend und verständlich vorgestellt. Neben allgemeinen Ausführungen zu den theoretischen, institutionellen, sozialen und persönlichen ... |  Seit dem 19. Jahrhundert wird das Ende der Tragödie heraufbeschworen, die neben dem Mythos zu den Säulen des abendländischen Theaters gehört. In den Werken von Botho Strauß und Heiner Müller, die als diejenigen Dramatiker gelten, die nach 1945 im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus die größte Resonanz erfahren haben, nehmen jedoch antike Mythen, aber auch das antike Theater eine zentrale Rolle ... |  Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist zu beobachten, dass sich nach der anfänglichen Euphorie und der darauf folgenden Ernüchterung der Rückblick auf die historischen Ereignisse von 1989/1990 ausdifferenziert hat. Autoren, Künstler und Regisseure suchen nach eigenen Formen der Auseinandersetzung, welche die überkommenen Deutungsmuster ergänzen, unterlaufen oder in Frage stellen. Fiktionale Texte stehen neben ... | Männer und Frauen im protestantischen Milieu Ostwestfalens 1845-1918 aus der Reihe L'Homme Schriften'> Im 19. Jahrhundert wurde Ostwestfalen von einer tief greifenden Erweckungsbewegung erfasst. Der Glaube formte nicht nur die Gottesbilder der Menschen und brachte das kirchliche Leben zu neuer Blüte. Inmitten des rasanten Wandels dieser Jahrzehnte bestimmte er auch ihre Einstellungen zu Beruf, Ehe und Familie und prägte ihre Vorstellungen davon, was es heißt, ein Mann oder eine Frau zu sein. Veronika Jüttemann rekonstruiert ... |
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