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 Misogynie ist kein zeitgebundenes Phänomen. Die angeblichen Vorzüge und Fehler von Frauen sind seit der Antike fortwährend Gegenstand und Motiv von Erörterungen gewesen. Frauenfeindlichkeit manifestiert sich auf vielfältige Weise in allen Lebensbereichen und stellt in Geschichte und Gegenwart ein repressives Machtmittel dar. Allerdings manifestiert sich Misogynie niemals als absolute Kategorie, sondern nur in diversen ... |
Die Begründung "männlicher" und "weiblicher" Rechte erfolgte im älteren
Recht vorwiegend im Rahmen der persönlichen Ehewirkungen und wurde von
dort auf andere Gebiete innerhalb und außerhalb des Familienrechts übertragen.
Das Buch untersucht dies Kernstück der Frauenrechtsgeschichte erstmals
zusammenhängend. Wie weit weist die jeweilige Norm Frauen und Männern ... |  Mit seinen Schriften, insbesondere der »Geschichte der Kunst des Alterthums« (1764) löste Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) einen Paradigmenwechsel in der Kunstbetrachtung aus und beeinflusste maßgeblich die Entstehung von Archäologie und Kunstgeschichte als eigenständige Wissenschaften. Erstmals wird in dieser Studie der Einfluss seiner Ideen und Werke auf Ästhetik, Kunstkritik und Dichtung in ... |  Das Thema Religion erfreut sich gegenwärtig großer Aufmerksamkeit. Lange Zeit herrschte in der Öffentlichkeit die Meinung vor, religiöse Glaubenswelten spielten für das Selbstverständnis moderner Gesellschaften keine Rolle mehr. Am Anfang des 21. Jahrhunderts ist das Religiöse jedoch wieder zu einem wichtigen Thema öffentlicher Debatten und interkultureller Anerkennungskämpfe geworden. Vom Streit um ... |  Das Buch stellt erstmals die lateinische Literatur in Böhmen und Mähren während des Mittelalters dar von ihren Anfängen im 10. Jahrhundert bis etwa zum Jahre 1400. Die Autoren waren neben vielen Tschechen auch Deutsche wie Konrad von Halberstadt, Konrad von Waldhausen, Heinrich von Bitterfeld sowie einige Professoren der 1348 von Kaiser Karl IV. gestifteten Universität in Prag, besonders aus der Theologischen Fakultät. Deutlich gemacht wird ... |  Die anlässlich des 20. Todestages vorgelegte Auswahl aus den Werken Rudolf Fahrners ruft eine ungewöhnliche Gestalt des 20. Jahrhunderts in Erinnerung, die einerseits nicht ohne ihre Zugehörigkeit zum George-Kreis zu denken ist, sich andererseits jedoch nicht darauf eingrenzen lässt. Fahrner war ein eigenständiger Dichter, ein einfühlsamer literarischer Interpret und ein origineller Historiker, der die verborgenen ... |  Während der deutschen Besatzung Frankreichs wurden zu bewahren. von dort rund 76.000 Juden in die Vernichtungslager de- portiert, darunter über 11.000 Kinder, die nach dem Transport sofort ermordet wurden. Etwa 800 dieser Kin-der stammten aus Deutschland und Österreich. Von dort waren sie mit ihren Eltern vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geflohen. Mit großem Engagement haben Beate und Serge Klarsfeld alle ... |  Seit der Eroberung Galliens unter Caesar (um 50 v. Chr.) standen sich Römer und Germanen am Rhein - und später auch an der Donau - gegenüber. Die Beziehungen zwischen Rom und den germanischen Stämmen begannen mit einer militärischen Konfrontation, waren über lange Jahrhunderte von Krieg und Gewalt geprägt und endeten Anfang des 5. Jahrhunderts mit dem Einfall der Germanen in die westlichen Provinzen des ... |  Als das bekannteste Bild Kaiser Friedrichs I. (1122-1190) gilt der »Cappenberger Barbarossakopf«, eines der berühmtesten Kunstwerke des 12. Jahrhunderts. Da bereits früh Reliquien in seinem Inneren deponiert wurden, trat jedoch das Wissen um die Identität des Dargestellten in den Hintergrund. Zudem legte die hochkomplexe Ikonographie nahe, dem Kopf unterschiedliche Bedeutungen zuzuschreiben. In der vorliegenden, historische und kunsthistorische ... |  Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte und damit auch das Ende des Heiligen Römischen Reiches besiegelte, tat er dies in Wien, seiner Residenzstadt im äußersten Südosten des Reiches. Gut 1000 Jahre zuvor hatte Karl der Große Aachen zu seiner Lieblingspfalz erkoren. So hatte sich im Verlaufe seines Bestehens offenbar das Zentrum des Reiches, das an antik-römische Traditionen anknüpfte, vom ... |
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