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 Schon von Weitem sieht man über der Stadt Herford hoch aufragend die Kirche St. Marien. Sie geht zurück auf die älteste Marienerscheinung nördlich der Alpen: Um die Mitte des 10. Jahrhunderts soll dort auf dem Berge, oberhalb des Klosters, einem Bettler die Gottesmutter Maria erschienen sein. Eine erste schlichte Kirche wurde 1011 geweiht. Mit der Entwicklung von Abtei und Stadt, die sich zur reichsfreien und Hansestadt ... |  Die älteste schriftliche Überlieferung der Ursprünge Corveys stammt aus der Feder des Abtes und Theologen Paschasius Radbertus, der im Jahre 822 an der Neugründung des Klosters an der Weser teilgenommen hatte. In der Lebensbeschreibung Adalhards erzählt Radbertus von der Landnahme der Benediktiner, für die Kaiser Ludwig der Fromme einen geeigneten Platz im Weserbogen bei Höxter erworben hatte. Im Gegensatz zur ... |  Im Mittelpunkt des Katalogbuchs stehen Geschichte und Gegenwart der Denkmalpflege in Deutschland, die auch Thema der Ausstellung "ZeitSchichten. Erkennen und Erhalten - Denkmalpflege in Deutschland" im Dresdner Residenzschloss sind. Die Beiträge spannen den Bogen von der Entwicklung der Denkmalpflege im 19. Jahrhundert bis hin zu den zeitgenössischen Herausforderungen und aktuellen Problemen in der Behandlung des baulichen Erbes. Georg Dehio als ... |  Schloss Friedrichstein, der Familiensitz der Grafen Dönhoff, war das prächtigste unter den Schlössern Ostpreußens. Erbaut im frühen 18. Jahrhundert ist es heute vor allem bekannt als Heimatort von Marion Gräfin Dönhoff, die von hier im Januar 1945 fliehen musste. Nach dem Krieg wurde das Schloss von den Sowjets dem Erdboden gleichgemacht. Der Architekturhistoriker Kilian Heck und der Dirigent Christian ... |  Durch extrem reduzierte Formen und funktionale Drastik haben die Utopien von ?Archizoom? und ?Superstudio? ebenso provoziert, wie sie durch poetische Bilder und eine ironische Reflexion kulturgeschichtlicher Kontexte heute noch faszinieren. Dabei verstehen sich der Monumento Continuo und die No-Stop City keineswegs als realisierbare Vorschläge für die Zukunft, sondern als kritische Theoriebeiträge. Die Architekturtheorien beider ... |  Das Phänomen des planvollen Miteinanders der künstlerischen Gattungen, die für die älteren Epochen kaum isoliert voneinander betrachtet werden können, rückt mit der Hinwendung der kulturwissenschaftlichen Disziplinen zur »Kontextualisierung« zunehmend ins Zentrum der kunstgeschichtlichen Forschung. In 31 Beiträgen wird hier das gesamte Spektrum des nicht immer problemlosen, auch durch Streit um Vorrang und ... |  Suckales Arbeiten zeichnen sich durch ihren ungewöhnlich internationalen Horizont aus, der neben den deutschsprachigen Ländern, Frankreich und Italien immer auch die Länder Ostmitteleuropas einbezieht. Sein Werk zeigt, dass Kunstwissenschaft eine gesamteuropäische Perspektive und grenzüberschreitende Forschung braucht. Der vorliegende Band versammelt verstreut veröffentlichte Aufsätze zu Aufgabe und Gestalt des ... |  Der polnisch-jüdische Künstler Szyk, der anfangs im Stil der Miniaturmalerei oder der Druckgraphik des 16. Jahrhunderts arbeitete, engagierte sich mit seinen Werken ein Leben lang für Toleranz, Freiheit und Menschenrechte. Schon lange Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs setzte er sich in seinen Zeichnungen mit der nationalsozialistischen Bedrohung auseinander. 1939 konnte Szyk nach dem deutschen Überfall auf Polen nicht ... |  Dieser Band gehört zu einer Reihe von Georg Dehio, einem der großen Gelehrten aus den früheren Tagen der Kunstgeschichte, und ist im Jahr 1900 begründet worden. Trotz aller Bearbeitungen, Erweiterungen und Veränderungen ist es bis zum heutigen Tag geblieben, was es ursprünglich sein wollte: Ein beschreibendes, kritisches Verzeichnis aller - im wesentlichen - ortsfesten Kunstdenkmäler; ein Spiegel der wechselvollen Geschichte, die sie erlitten ... |  Monographie über Georg Dehio (1850 - 1932) den 'spiritus rector' des berühmten nach ihm benannten "Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler". Auch das später entwickelte Handbuch der Österreichischen Kunstdenkmäler trägt seinen Namen. Peter Betthausen stellt hier Leben und Werk dieses berühmten Gelehrten dar, der aus dem baltischen Reval (Tallinn) stammt und durch ein fünfbändiges "Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler" (1905 - 1912) bekannt ... |
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