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 Was hat es auf sich mit dem neuen, während des Kosovokriegs von 1999 aus der Taufe gehobenen Konzept von der "humanitären Intervention"? Gehen wir tatsächlich einer neuen Ära entgegen, in der an die Stelle der Souveränität oft verbrecherischer Staaten eine "Weltinnenpolitik" tritt, die durch die mächtigsten Staaten der Welt - also den Westen und seine militärischen Instrumente - durchgesetzt werden muss und deren oberste Priorität die Wahrung der ... |  Herausgeber: Pierre-Alain Niklaus, Studium der Sozialen Arbeit in Genf, Aufbau und Leitung der Anlaufstelle für Sans-Papiers Basel; Hans Schäppi, Mitglied Arbeitsgruppe Sans-Papiers der Eidgenössischen Ausländerkommission. AutorInnen: Petra Leuenberger, Germanistin, Sozialwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung an der FHNW; Georg Geiger, Lehrer für Deutsch und Geschichte am Gymnasium ... |  Der Solifonds wird 25. 25 Jahre lang hat er Projekte zur internationalen Solidarität und soziale Befreiungskämpfe in der Dritten Welt unterstützt. Dieses Buch dokumentiert eine beeindruckende Leistung und liefert zugleich entwicklungspolitische Anstösse. Im Solifonds verbinden sich traditionelle Gewerkschafts- und Sozialbewegung mit entwicklungspolitischen Solidaritätsgruppen. Der Band fragt danach, mit Reminiszenzen ... |  Nach seiner Freilassung aus Kriegsgefangenschaft gerät der Schotte Stuart Hood in eine Zeitfalle, als er 1943 im tiefsten Winter den Apennin überquert, um Anschluss an den italienischen Widerstand zu finden. Er fühlt sich auf den toskanischen Bauernhöfen völlig aufgehoben und denkt nicht mehr an die Zukunft. Hood hat seine Erfahrungen zu einem beeindruckenden Stück Literatur verarbeitet. Wolf ist fett und träge. Das Rennrad steht verstaubt im ... | Geschichte eines Fremdarbeiters aus Ligurien. Eine Biografie'> Frei denken und frei leben - das könnte als Motto über dem Leben von Sergio Giovannelli stehen, italienischer Arbeiter und Schweizer Bürger, sozial engagierter Freidenker und wacher politischer Geist, seit seiner frühesten Jugend auf der Suche nach einem gerechteren Leben für alle. Aufgewachsen in den schwierigen Kriegs- und Nachkriegsjahren in einer ligurischen Arbeiterfamilie, kommt er 1963 in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben - ... |  Eine andere Welt. Ist sie nötig? "Mit Verlaub, nein", lautet in der Regel der Einwand, "die reale Welt ist die beste aller Welten, nur in ihr sind Freiheit und Wohlstand möglich." Das Lob des Bestehenden ist eine Konstante gesellschaftlicher Herrschaft, und doch lohnt die Analyse ihrer Mutationen. So versprachen die Verfechter des Kapitalismus lange Zeit, dieser müsse sich nur richtig entfalten, bevor seine Segnungen alle ... |  Daniel Haller gelingt es, uns nicht nur für die bolivianische Küche, sondern auch für die Probleme und Anliegen der andinen Bevölkerung zu gewinnen. Aus der Optik des bolivianischen Alltags, sozusagen durch das Küchenfenster, zeigt der Autor die unheilvollen Zusammenhänge auf. Einfühlsam schildert er, was den Bolivianerinnen und Bolivianern auf dem Magen liegt. Aber nicht nur: Geschichten, Anekdoten und ... |  Musskeeba: So bezeichnet man in Mandinka, der verbreitetsten Sprache Gambias, eine nicht mehr junge, reife Frau. Musskeeba nennt man aber auch die erste Frau eines in Polygamie lebenden Mannes. Corinne Banora ist eine Musskeeba. In der Romandie, wo sie lange Zeit lebte, hat sie, eine Schweizerin, Demba, einen aus Gambia stammenden Wirtschaftsflüchtling, geheiratet. Es war eine Liebesheirat. Doch zwei Monate nach ihrer Hochzeit erlebt sie ... |  Die Geschichte beginnt in Genua: Kaum besteigt die Erzählerin das Schiff, gerät die Zeit aus dem Takt und wird zum umfassenden Raum. Die Reise führt nach Sardinien, ihrer Wahlheimat, wo sie sich in einer archaischen Welt bewegt, in der ihr unbekannte Gesetze gelten. Mittelpunkt und Magnet ist für sie Antonella, Mutter von sechs Kindern, eine königliche Frau, graziös und hässlich, kraftvoll, unabhängig - ... |  68 und die Folgen: Ein englischer Kommunist verliebt sich in eine deutsche Aktivistin der Neuen Linken, die in den Terrorismus abgleitet. Wie weit kann oder darf kritische Solidarität gehen? Muss sich das Herz im Dienst der politischen Sache verhärten? Wie in seinem bewegenden autobiografischen Bericht Carlino behandelt der schottische Autor Stuart Hood im Roman Das gnadenlose Herz zentrale Fragen politischen Engagements. Hood ... |
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