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 Voltaire (1694?1778), der geistvolle Dichter, Philosoph und führende Kopf der Aufklärung in Frankreich, weilte fast drei Jahre als Gast Friedrichs II. in Berlin und Potsdam. Mit Witz und Esprit bereicherte er die berühmte Tafelrunde in Sanssouci. Als literarischer Berater und Lektor seiner Gedichte und Aufsätze war er dem König unentbehrlich. Leider erwies sich der große Mann zugleich als eigenwillig und ... |  Der Schriftsteller THOMAS MANN (1875?1955) liebte das Meer und pflanzte diese Sehnsucht auch seinen Romanfiguren ein. Vom Preisgeld für den 1929 verliehenen Nobelpreis ließ er sich auf der Kurischen Nehrung ein Sommerhaus bauen. Drei Sommer verbrachte der ?Zauberer? in Nidden, glückliche Sommer für seine Familie, produktive Wochen für den Autor. Hier schrieb er an seiner Romantetralogie Joseph und seine Brüder. ... |  Ernst Barlach (1870?1938), Bildhauer, Graphiker und Schriftsteller, wählte die kleine mecklenburgische Stadt Güstrow, um fern aller Ablenkungen nur für seine Arbeit leben zu können. Als er 1931 sein neues Atelierhaus am Heidberg bezog, war er zu einem der berühmtesten Künstler seiner Zeit aufgestiegen, nahezu kultisch verehrt von den Anhängern seiner Holzplastiken und Zeichnungen, mit Haß und Verachtung ... |  Wolfgang Koeppen (1906?1996) hatte zeitlebens ein zwiespältiges Verhältnis zu seiner Geburtsstadt Greifswald. Früh floh er aus der kleinbürgerlichen Enge und entwickelte sich in Berlin und München zu einem der bedeutendsten Schriftsteller Nachkriegsdeutschlands, übersetzt in viele Sprachen. Und doch war die Jugend in Greifswald in seinem Werk stets präsent, das eigene Leben Steinbruch, Rohmaterial für alle ... |  Bertolt Brecht (1898?1956) und Helene Weigel (1900?1971) kehrten 1948 aus langjährigem Exil nach Deutschland zurück. Der berühmte Dichter und die großartige Schauspielerin entschieden sich für den sozialistischen Teil des Landes, wo sie eine Heimat für ihre sozialkritische Theaterarbeit zu finden hofften. Aber schon bald gerieten sie in Gegensatz zum Staatsapparat. Auf der Suche nach einem Rückzugsort fanden ... |  Jahrhunderte lang beschäftigte der Mythos der sogenannten Meereskokosnuß die Phantasien von Seeleuten und Entdeckern. ... |  Im Jahre 1795 kaufte sich der Verleger Georg Joachim Göschen ein kleines Landgut in Grimma-Hohnstädt, unweit von Leipzig. Hier hatte er die Großen der Literatur zu Gast: Schiller, Wieland, Klopstock und viele andere. Gemeinsam mit dem Lektor und Freund Johann Gottfried Seume und der Göschenfamilie führte man Lustspiele im eigenen Gartentheater auf. Von hier brach Seume, der auch als Dichter und sozialkritischer ... |  mit Fotografien von Angelika Fischer ... |  Es gab viele Gründe für Künstler, sich in Charlottenburg niederzulassen. Das galt für Professoren wie für Studenten. Die einen bauten sich eine Villa, die anderen suchten ein Zimmer in Untermiete und einen Atelierraum. In Charlottenburg trafen sowohl die Hüter der Tradition wie auch die Revolutionäre auf Gleichgesinnte. Diese Publikation stellt historische Orte in Berlin-Charlottenburg vor, an denen ... |  Der Schriftsteller Arno Schmidt (1914?1979) erwarb im September 1958 ein kleines Siedlungshaus in Bargfeld bei Celle. Gemeinsam mit seiner Frau Alice lebte er dort völlig isoliert und einzig interessiert an seiner Arbeit, die sich immer mehr zu einem literarischen Weltentwurf entwickelte. In seiner unverwechselbaren Diktion, die sich gegen alle Regeln der Schulgrammatik sträubte, entstand dort das Mammutwerk ?Zettels Traum?. Als der ... |
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