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 Anselm Glück gehört zu der beinahe ausgestorbenen Spezies der zeichnenden Literaten oder umgekehrt der schreibenden Zeichner, wie sie im 19. Jahrhundert keine Seltenheit waren. In der Gegenwart ist diese Kunstform eine Seltenheit geworden. Glück wird aber seinem Namen gerecht und lässt sich von Strömungen, Zeitgeist und Inhaltsleere nicht beeindrucken. Er geht in seinem Werk einen eigenen Weg, der Umwege und Abweichungen zwar zwingend zulässt, ... |  In 44 autobiographischen Skizzen schildert der Zeitzeuge Hans Rotter Leben und Befindlichkeiten der einfachen Menschen vor und während des Nationalsozialismus. In seiner außergewöhnlichen Erzählung berichtet der Autor über die Erlebnisse eines heranwachsenden Vorstadtkindes, das sich Fragen zum Geschehen der Zeit stellt. Rotter gewährt dem Leser mit seinen autobiographischen Darstellungen einen Einblick in seine und seiner Mitmenschen Gefühls- ... |  "Dem leben liegt es, immer wieder in Gefängnisse zu entkommen" "Rastlose Lethargie" nennt Anselm Glück seine jüngste Sammlung von Prosasequenzen, in denen ein literarisches Ich zugleich zur Sprache und zur Welt kommt. glück siedelt diesen sprachlichen Geburts- und Gebärakt in einer unbestimmten Zeit an: es bleibt offen, ob es sich um prähistorische Vergangenheit oder utopische Zukunft handelt, aus der heraus dieses Ich sich seiner Umwelt ... |  Die Begegnung zweier Namenloser beim Beobachten von Sterbenden ist nicht nur der inszenierte Beginn, es ist die prägende Szene für ein Sich Annähern und Einander Fremd werden, für Misstrauen und Sehnsucht, die dieses "Stück" prägen. Aus der zufälligen Begegnung und der anschließenden missglückten Nacht entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, vor dem beide Angst haben, das sie aber bis zu Ende spielen. Sie versuchen sich an ihre Gefühle ... | | | | | | |
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