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 "Aber wenn ich nach Jahren wieder einmal nach Ascona komme und finde es bewohnt von Menschen, die durch Zuchthäuser geschleift, zerschunden von den Schikanen der Besitzenden und ihren Exekutionsorganen, dem Staat, der Polizei und der Justiz, endlich doch hier eine Heimat und eine Ahnung von Glück erlangt haben, dann will ich mich von ganzem Herzen freuen." So endet Erich Mühsams 1905 erschienener Bericht "Ascona", in dem er von ... |  Erich Mühsam, 1878 in Berlin geboren, in Lübeck aufgewachsen, wurde 1901 politischer Schriftsteller und Journalist. 1934 wurde er im KZ Oranienburg von der SS ermordet. Mühsam wurde in seinem Leben mehrfach, teilweise für viele Jahre, eingekerkert. Er war Anarchist, der die Gewaltausübung von Staaten oder Lehrern oder Eltern bekämpfte und dadurch mit den Obrigkeiten in Konflikt kam . Sein Verbrechen: freiheitliches ... |  Welche Macht das Wort hat, welche Bedrohung es für Machthaber darstellt, zeigt das Schicksal der Schriftsteller Erich Mühsam, Carl von Ossietzky und Kurt Tucholsky. Sie kämpften für Recht, Freiheit, Selbstbestimmung und Frieden allein mit dem Wort. Sie übten Kritik am bestehenden Staat, der Unrecht nicht bekämpft, sondern sogar praktiziert. Der Staat der Weimarer Republik ging gegen die Schriftsteller an; die ... |  Der vorliegende Band versammelt erstmals sämtliche Briefe und Postkarten, die der deutsch-jüdische Schriftsteller, Philosoph und "Antipolitiker" Gustav Landauer (1870-1919) an seinen acht Jahre jüngeren Freund und politischen Weggefährten Erich Mühsam (1878-1934) gerichtet hat. Ergänzt werden diese Texte durch die wenigen Briefe Mühsams, die erhalten sind, ferner durch Auszüge aus seinem Tagebuch, in denen ... | | |
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