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 In einem mehrstöckigen Haus, auf der westlichen Seite der Demarkationslinie zwischen dem muslimischen West- und dem christlichen Ostbeirut, leben die vier Frauen Lilian, Warda, Kamilja und Maha. Sie sind unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und sozialer Herkunft. Ihre Lebensperspektiven sind grundverschieden. Nacheinander erhalten die Protagonistinnen das Wort, um loszuwerden, was der Bürgerkrieg mit und aus ihnen gemacht hat. ... |  Drei arabische Bestseller aus der Wüste. ... |  "Wann hat das eigentlich angefangen mit diesen Anfällen?" fragt sich Ana, eine Frau mittleren Alters, eines Tages im Mai, als die Sonne ihre Gedanken in orangerote Linien verwandelt. Schon als sie selbst noch ein Kind war oder erst nach dem Unfalltod ihres Sohnes? "Heute gibt es Lili, und Anfälle nenne ich diese Zustände nicht. Es sind Ausfälle. Ich falle heraus, aus dem Rahmen, bin dann nicht mehr normal." Grund genug ... |  Knapp, präzis und entlarvend sind die »Beobachtungen aus der Dreiländerecke«, in denen die »Wanderin zwischen den Grenzen« (Frankfurter Allgmeine Zeitung) von kleinen Reisen in die nähere Umgebung erzählt, wo die Spuren aus der Nazizeit nicht zu übersehen sind. Politik, Vorurteile, Fremdenhass, Wohlstandssymptome, Fortschrittsgläubigkeit sind ihre Themen ¿ und immer wieder auch: die Sprache und die Poesie des ... |  Mit »Die verheissene Stadt« liegt ein weiteres kunstvoll komponiertes Werk von grosser poetischer Kraft und philosophischer Weisheit des grossen libyschen Schriftstellers vor: »Ein Autor, der gleich mehrere Stile der Weltliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts in solcher Vollendung beherrscht, dass man ihm eigentlich ohne Umschweife den Nobelpreis verleihen müsste.« (Freitag) ... |  An einem heissen Julitag treffen zwei Polizisten aus der Hauptstadt in einem kleinen Dorf im Atlasgebirge ein. Sie sind in geheimer Mission unterwegs. Die Bewohner des Dorfes sind die Aït Yafelman, ein Berberstamm, der, aus der fruchtbaren Ebene immer höher in die Berge abgedrängt, von Jahr zu Jahr ärmer geworden ist ? nicht zuletzt der Steuereintreiber wegen. Die beiden Beamten im Dienst der Regierung benehmen sich den ... |  Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach im Jahr 2008 erscheint die Neuauflage ihres damals im Verkauf erfolgreichsten Buches. Lorenz Saladin: Ein Leben für die Berge, 1938 erschienen, ist die Bio-graphie des seither in Vergessenheit geratenen Abenteurers und Expeditionsbergsteigers. Saladin stammte aus Nuglar im solothurnischen Schwarzbubenland, war von Jugend an von den Bergen fasziniert, bereiste nach dem ... |  Es ist kurz vor Weihnachten 1910, als der Halleysche Komet am Himmel zu beobachten ist. Albert-Maxime und seine zwei Schwestern sollen aus dem Internat nach Hause zu ihrem verwitweten Vater Julien Careme und der Haushälterin Marthe zurückkehren. Doch Albert-Maxime verunglückt tödlich, und das zuvor behagliche Leben auf dem abgelegenen Hof erstarrt in eisiger Kälte. Careme, der als Frohnatur gilt, wird abweisend und einsilbig. Der tiefe Schmerz ... |  Bouviers Philosophie des Reisens, seine Offenheit fremden Menschen, Kulturen und Landschaften gegenüber und seine Kunst, die bereisten Welten neu zu erschaffen und sie in Poesie zu verwandeln, prägen alle seine Reisebücher. So auch den vorliegenden Band, in dem Bouvier drei "Blätter von unterwegs" vereinigt. In seiner unvergleichlichen Art unterwegs war er auf den der irischen Westküste vorgelagerten Aran-Inseln, auf der ... |  Schon seit fünf Jahren ist Fathi Schin, ein bekannter Schriftsteller, mit einem Schreib- und Publikationsverbot belegt. Er gilt als "Abweichler", als "elender Verräter", hatte er es doch abgelehnt, in seiner Fernsehsendung einen literarischen Wettbewerb über den Großen Führer zu veranstalten, was ihn prompt seine Stelle kostete. Das Schreibverbot hätte ihn längst erstickt, gäbe es da nicht seine ... |
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