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 Dieser Band macht einen seit vielen Jahren vergriffenen Lyriker wieder zugänglich: Paul Boldt (1885-1921), einen der bedeutendsten Expressionisten. Sein einziger Gedichtband »Junge Pferde! Junge Pferde!« erschien 1914 bei Kurt Wolff. Boldts Gedichte tauchen in die bunte wie dunkle, abgründige & sinnliche Vielfalt der Conditio Humana. Sie flanieren im Berlin des Expressionismus, durchwandern wunderschöne Landschaftsbilder, ... |  Man könnte sie eine unterhaltsame Verführerin in die Abgründe der Zivilisation nennen: Arielle Greenberg. Spielerisch & im besten Sinne schwierig sind ihre Verse, in denen sich Neurosen, Klischees, popkulturelle Deformationen, umgangssprachliche Module & Amerikabilder tummeln. In Greenbergs Poesiedrinks mischen sich jüdische Subtexte, Wiegenlieder & sonderbare >Gedankenmärchen<. Hoch- und ... |  d.a. powells Dichtung ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Kein anderer Dichter seiner Generation vermag es gleichzeitig regelmäßig auf den Seiten der altehrwürdigen etablierten Zeitschriften wie auch in den sprachexperimentellen Magazinen der Language Poetry zu erscheinen & dabei obendrein Anhänger in der Slam Poetry um sich zu scharen. Und immer wieder findet sich der Vergleich mit e.e. cummings. Schonungslos & ... |  Der erste Gedichtband aus dem schmalen Oeuvre Hart Cranes in neuer Übersetzung und zum ersten Mal seit 1963 auf Deutsch. Nur einen weiteren Band sollte Crane vor seinem Freitod 1932 veröffentlichen, die große bis heute umstrittene Weltdichtung "Die Brücke". Seine dritte Sammlung "Key Largo" musste aus seinem Nachlass publiziert werden. Weisse Bauten gilt bis heute als Zeugnis der frühen Meisterschaft Hart Cranes. Der ... |  Der Band lädt in die sanft-bizarre Welt der jungen Zeichnerin Jessica McLeod, die seit einigen Jahren zutiefst melancholische, leise-ironisch aufblitzende Geschichten im Web publiziert. Dieser Band versammelt die vier kleinen Geschichten um Space Rabbit, einen heimatlosen Hasen, für den es weder im All noch auf der Erde ein passendes Zuhause gibt. Mc Leod zieht ihre Leser Bild für Bild in eine langsamer tickende Welt, weit ab von ... |  Eine erste Auswahl aus dem Werk der großen amerikanischen Dichterin, die im Schatten Ezra Pounds zu eine der bedeutendsten Wegbereiterinnen moderner Lyrik wurde. Amy Lowells Werk wurde posthum 1926 mit einem Pulitzer Prize geehrt. In Deutschland muss diese wichtige Vertreterin erst noch entdeckt werden. Der Band ist durchgehend illustriert, mit einem Nachwort versehen und enthält einen Essay Amy Lowells. Aus dem Amerikanischen von ... |  Willkommen in einer Welt, in der Realisten und Träumer einen Krieg gegeneinander führen, einer Welt, in der riesige Schneeflocken über dem erscheinen, der seine Phantasie nicht benutzt. Willkommen beim kleinen General, der so geordnet lebt, dass er Schuhe für bestimmte Tage hat & ein Lieblingsbuch mit dem Titel »So, Sie wollen also Ihren Dachboden alphabetisch sortieren?« Machen Sie Bekanntschaft mit Lieutenant Lyle, ... |  Sie war die unbekannte Fünfte im Bunde: Barbara Guest (1920-2006). Die große amerikanische Dichterin, die viele Jahre nahezu in Vergessenheit geraten war & stets im Schatten jener legendären anderen Verteter der New York School - John Ashbery, Kenneth Koch, Frank O'Hara & James Schuyler - stand, sie hat in den letzten zehn Jahren eine überfällige Renaissance erlebt. Den Dichtern der Language-School wie auch ... |  Reisebilder, Flughafengedichte, satirisch-melancholische Kleinode hat der große Romancier John Updike (*1932) in seiner Gedicht-Sammlung »Americana« von 2001 versammelt. Updike hat mit diesen Gedichten ein letztes großes Bild der USA unmittelbar vor dem 11. September, vor George. W. Bush, vor New Orleans gezeichnet. Und doch sind die Einblicke in die amerikanischen Kleinstadtwelten, auf die Metropolen, auf die Flughäfen des ... |  Die Gedichte des Poetry Editors der Boston Review sind der Sound des »Anderen Amerika«, der USA der großen Städte, der Ostküste, der kritischen Liberalen. Nicht aber trockene politische Lyrik, es ist der traurig pulsierende Blick eines an allen Trögen der Postmoderne getränkten Ästheten. Richard Howard vergleicht Donnellys Lyrik mit John Ashberys Frühwerk und weist darauf hin, dass bei aller ... |
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