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 Der Schweizer Architekt O. R. Salvisberg (1882-1940) war von 1908 bis 1930in Berlin tätig. Sein dortiges Werk, vor allem sein Anteil an der Gehag-SiedlungOnkel-Toms-Hütte (1926-28), sein >BrückenhausWeißen StadtNeuen Bauenvor-moderneSeine Art zu bauen hat etwas handwerklich Unsensationelles, etwas,das für den Bauherrn, den zukünftigen Bewohner seines Hauses, von allergrößtemWert ist, womit aber die, die ... |  Im Zentrum des Buches steht der Begriff Inkarnat, der die Haut- und Fleischtöne in der Malerei bezeichnet. Es ist frappierend zu beobachten, wieviel Sorgfalt Künstler vom Mittelalter bis zur Gegenwartskunst auf die Darstellung menschlicher Haut verwendeten, um eine möglichst lebendige Wirkung zu erzielen. Die besondere Bedeutung rührt daher, dass der menschliche Körper das wichtigste Bildthema in der europäischen ... |  Als Kunsthistoriker hat Adolf Behne sich stets der Seite der Kunst und der Künstler zugerechnet, und obgleich er die Kunstgeschichte auf die Moderne zu konstruierte, sind ihm Erlebnis und Erfahrung wichtiger gewesen als ein ästhetisches System. Die drei vorgestellten Texte »Die Wiederkehr der Kunst« (1919), »Von Kunst zur Gestaltung« (1925) und »Entartete Kunst« (1947) stehen jeweils in Zusammenhang mit geschichtlichen und ... |  Warum verzichtete Andrea Mantegna bei einem knappen Dutzend seiner Gemälde, den Grisaille-Malereien, auf jene malerischen Qualitäten, für die er allseits so gerühmt wurde? Bewundert wurde doch gerade seine Fähigkeit, dem Betrachter Menschen, Tiere und Landschaften verblüffend lebendig vor Augen zu stellen. Doch in den Grisaillen des Quattrocento-Meisters bestimmt die Nachahmung von totem Stein und kalter Bronze die ... |  Indische Gärten lagen in den 1920er Jahren im Trend. Als Marie-Luise Gotheins Buch zu diesem Thema 1926 erschien, hatte ihr erstes Werk, die »Geschichte der Gartenkunst«, bereits eine zweite Auflage erfahren. Die Autodidaktin konnte sich der fachlichen Wertschätzung sicher sein, wohlgemerkt zu einer Zeit, als Frauen noch nicht an Universitäten studieren durften. Im ersten ihrer zwei großen Kapitel befasst sich die Autorin ... |  Am Beispiel der Rezeption Kaiser Karls V. (15001558) in Dekorationsprogrammen öffentlicher und privater Residenzen im Italien des 16. Jahrhunderts beschäftigt sich diese Studie mit der Frage nach der »Macht der Bilder«, die heute angesichts einer täglich größer werdenden Flut visueller Eindrücke aktueller denn je erscheint. Behandelt werden Kernfragen politischer Ikonografie: die Instrumentalisierung, der Wirkungsradius und die Aussagekraft von ... |  Die Reihe »Estudios Indiana« (früher »Indiana Beihefte«) präsentiert in Monografien und Sammelbänden die Ergebnisse von Forschungen zu den indigenen und multiethnischen Gesellschaften und Kulturen Lateinamerikas und der Karibik in Vergangenheit und Gegenwart. Das Themenspektrum der Reihe umfasst alle Bereiche der amerikanistischen Studien einschließlich der Archäologie, der Ethnohistorie, der Kultur- und ... |  Sonderausgabe ... |  Dokumentarfilme und Fotos, die bei ethnologischen Feldforschungen aufgenommen wurden, kommen hier erstmals in den Blick der Kunst- und Bildwissenschaft, und diese Betrachtung erweist sich gleich für mehrere Disziplinen als aufschlussreich. Der Autor des vorliegenden Bandes sichtete die reichhaltige mediale Dokumentation, die seit den 1930er Jahren im Umfeld der US-amerikanischen cultural anthropology und der britischen social anthropology ... |  Das Buch entwirft die Geschichte des Lichts in der abendländischen Malereivom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Während das Licht der neuzeitlichenMalerei vom 15. bis 19. Jahrhundert, das unsere landläufigen Vorstellungendavon bestimmt, was in der Malerei überhaupt unter Licht zu verstehen sei,durch seine Beleuchtungsfunktion gekennzeichnet ist, kennt die Malereides Mittelalters weder Schatten noch Lichtquelle im ... |
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