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 Die Reichstage der frühen Neuzeit wurden seit dem 19. Jahrhundert intensiv erforscht. Dabei interessierten vor allem die religionspolitischen Verhandlungen und Ergebnisse. Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Augenmerk in den Untersuchungen auch auf die innere Verfasstheit der Reichstage gelegt. Doch die Anregung Albrecht Pius Luttenbergers, die Verhandlungsstrategien und die personellen Konstellationen im Rahmen der ... |  Der Band geht auf die Tagung ?Biopolitische Institutionen. Zur Geschichte der Gesundheitsämter, 1870 bis 1950? zurück, die 2005 in Berlin stattfand. Ziel der Tagung war es, die verstreuten Forschungen zur Geschichte der Gesundheitsämter zusammenzuführen und neue Forschungsfragen zu diskutieren. Die hier versammelten Beiträge beschäftigen sich im Wesentlichen mit drei Themenbereichen: Sie untersuchen die wichtigsten ... |  Es gibt schon zahlreiche Untersuchungen über die Außenpolitik in den Anfangsjahren der Weimarer Republik, speziell über die Rapallo-Politik, aber in keiner ist Walther Rathenau als Politiker unter den damaligen innen- und außenpolitischen Bedingungen so genau, zusammenhängend und schlüssig dargestellt worden wie in der vorliegenden Monographie. Der Verfasser untersucht die besonderen Voraussetzungen des schriftstellernden Industriellen Rathenau, ... |  Rolf Hennig setzt mit diesem Band die Neuherausgabe der Arbeiten von Franz Heske (1892 - 1963), einem der bedeutendsten Forstwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, fort. Es findet sich hier eine kommentierte Auswahl von Texten aus Heskes Buch Im heiligen Lande der Gangesquellen erschienen 1937. Die hier aufgenommenen Passagen bleiben dank Hennigs einführenden und einbettenden Texten niemals ohne Zusammenhang und werden so nachvollziehbar in ihrer ... |  Das staatsrechtliche Verhältnis Böhmens zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation vom 12. Jh. bis 1806. Erstmals werden hier sämtliche Aspekte dieser Beziehung wie das Lehnsverhältnis, die Stellung Böhmens bzw. seines Königs zur Reichsgerichtsbarkeit, zu Reichstagen, zu den Reichssteuern, zum Reichsvikariat etc. und nicht zuletzt zur Königswahl in ihrer Gesamtheit differenziert und detailgenau für Mittelalter und Frühe Neuzeit gleichermaßen ... |  Der Städtekrieg der Jahre 1388/89 ist ein aufschlussreiches Betrachtungsfeld im Hinblick auf verfassungs- und sozialgeschichtliche Fragestellungen. An den über ein Jahr lang währenden Auseinandersetzungen beteiligten sich mehr als 70 Städte des oberdeutschen Rau-mes, alle bedeutenden Reichsfürsten und der König. Das im Krieg offenkundig werdende Versagen aller traditionellen Mittel der Konfliktbeilegung machte die Selbstorganisation der ... |  Das Christentum ist eines der beherrschenden und kulturprägendsten Phänomene des europäischen Mittelalters und bestimmt bis heute die kulturelle Entwicklung Europas. Warum konnte sich das Christentum durchsetzen? Warum zerfielen die alten heidnischen Vorstellungswelten oder wurden in den Hintergrund gedrängt? Die Studie versucht auf diese Fragen Antworten zu geben, indem die Beweggründe von Menschen untersucht werden, die zwischen dem 4. und 8. ... |  Wer stand hinter den großen Kaisern der Weltgeschichte? Erst in jüngster Zeit befasst sich die historische Forschung mit dem Heer der politischen Ratgeber. Eine herausragende Figur während der Regierungszeit Kaiser Ferdinands I. und Maximilians II. war Dr. Johann Ulrich Zasius (1521-1570). Er war als habs-burgischer Rat an den konfessionellen Auseinandersetzungen in den 50er Jahren des 16. Jh. beteiligt und prägte auch die Phase nach 1555, als es ... |  In diesem Band wird erstmals die Geschichte von neun wesentlichen psychotherapeutischen bzw. körperpsychotherapeutischen Schulen in der Metropole Berlin dargestellt. Die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Entstehung und Entwicklung dieser verschiedenen Schulen stellt einen Schwerpunkt der Betrachtung dar. Mit der geographischen Fokussierung auf den facettenreichen Erfahrungs- und Interaktionsraum Berlin wird eine gewisse, die ... |  Der Prämonstratenserorden wurde von der Forschung bisher fast nur unter dem Blickwinkel traditioneller ordensgeschichtlicher Fragestellungen betrachtet. Weitgehend unbeachtet blieb jedoch, dass die Staufer auf vielfältige Weise versuchten, den Orden in ihre Territorialpolitik einzubinden, ihn für ihre Zwecke sowohl auf Reichsebene als auch im Bereich ihrer Hausmachtpolitik zu instrumentalisieren. Anschließend an eine zusammenfassende Darstellung ... |
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