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 Der Journalist Dowlatow, der denselben Namen wie der Autor hat, versucht sich etwas halbherzig als Mitarbeiter bei einer Parteizeitung in Tallinn, doches geht nicht ohne Kompromisse. Hier beginnen die eigentlichen Geschichten hinter den Artikeln, die er schreibt. Mit unwiderstehlichem Witz und viel warmer Ironie lässt der Autor eine ganze Palette sehr lebendig dargestellter Menschen ihren oft wenig heldenhaften Spagat zwischen der etwas ... | aus der Reihe Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas'> Diese Untersuchung beschäftigt sich mit russischen Denkern, die sich intensiv mit rechtsphilosophischen Fragen auseinandergesetzt haben. Im Unterschied zum gängigen Bild der russischen Philosophie, haben sie die Bedeutung des Rechts unterstrichen und sich in Theorie und Praxis für eine Stärkung des Rechts in Russland eingesetzt. Detailliert besprochen werden die Theorien von V. Solovev, G. erenevi , B. ierin, L. Petraickij, P. Novgorodcev, M. ... |  Der christliche Glaube ist durch und durch politisch: Er ist gemeinschaftsbegründend und von Anbeginn - in allerdings nicht ganz unproblematischer Weise - auf die politische weltliche Gegenwart bezogen. In der "Politischen Theologie des Christentums" stellen sich zwei Fragen: Die erste Frage befasst sich mit der Gemeinschaft der Gläubigen, mit den Strukturen und der Verfassung der Kirche. Die zweite Frage umgreift nicht bloß das Verhältnis ... |  Die kommunistische Partei umwarb nach Revolution und Bürgerkrieg die junge Generation. Als Vorkämpferin sollte sie die neue Gesellschaft aufbauen. Aber in den zwanziger Jahren häuften sich Berichte über Jugendkriminalität, randalierende Hooligans und Selbstmorde von Studierenden. Diesen Jugendlichen, die sich nicht in das Idealbild der kommunistischen Partei fügten, nähert sich die vorliegende Studie auf der Grundlage neu zugänglicher ... |  Ohne das Engagement vieler mutiger Frauen hätte es in der Sowjetunion der 1960er bis 1980er Jahre keine Dissidentenbewegung gegeben. Über diese Streiterinnen ist bislang jedoch wenig bekannt. Auf der Basis von Memoiren und biografischen Interviews zeichnet die Autorin ihre Lebenswege nach: aus der sterilen Welt des Komsomol in die verrauchten Küchen der Dissidenz, in denen diskutiert, aber auch getanzt und geflirtet wurde. Für viele endete der ... |  Die vorliegende Auswahl von rund vierzig Gedichten Pasternaks aus dem Zeitraum zwischen 1912 und 1944 ist vor allem der Klangintensität und experimentellen Rhythmik der frühen Lyrik gewidmet, die wie ein virtuoses Spiel mit dem sprachlichen Material anmutet. Einige Gedichte erscheinen hier erstmals in deutscher Übersetzung. Für seine bedeutende Leistung sowohl in der zeitgenössischen Lyrik als auch auf dem Gebiet der grossen russischen ... |  Im Gedichtzyklus Die letzte Liebe gibt der bereits an der Schwelle zum Alter stehende Tjutev seiner Leidenschaft zur dreiundzwanzig Jahre jüngeren Elena Deniseva einen überzeugenden lyrischen Ausdruck. Die aussereheliche Liaison zwischen dem verheirateten Diplomaten und der Absolventin des exklusiven Smolnyj-Instituts musste zum Skandal werden; die besondere Tragik der Beziehung lag im frühen Tod der Geliebten. Die Gedichte dieses ... |  Es ist ein ganz eigener poetischer Ton, dem wir beim jungen Schweizer Autor Thomas Kadelbach begegnen: Mit leichter Hand bringt er aus dem Lot, was wir gemeinhin Wirklichkeit nennen, lässt durchscheinen, was auch noch sein könnte. Die Träume gewinnen hier eine eigene Realität. Ebenso wie die Geschichten, die man sich erzählt, die Orte, wohin man sich wünscht. Fast immer ist es das Meer. Denn zum Meer kommen sie ... | | |
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