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 Anhand der Bände dieser Reihe soll sich der Leser einen Überblick über die historische Diskussion und Entwicklung von Themen und Begriffen verschaffen, die in den philosophischen und kulturwissenschaftlichen Debatten unserer Zeit von großer Aktualität sind. Die einzelnen Bände werden von den Herausgebern eingeleitet und mit einer Bibliographie versehen. ... |  In der Geschichte des modernen Tanzes in Europa ist die gesellschaftlich-politische Seite zugunsten der rein ästhetischen Definition tendenziell vernachlässigt worden. Aber auch die künstlerischen Ideale könnten bereits auf eine Weise gesellschaftlich determiniert sein, die eine Trennung der ästhetischen von der gesellschaftlichen Dimension des modernen Tanzes überhaupt problematisch erscheinen lässt. ... |  Kennt die Psychoanalyse Freuds eine Trieb-, aber weniger eine Wunschtheorie, so hat sich die Lacansche Psychoanalyse zunächst als Theorie des Begehrens verstanden. In seinem Überblick über laufende Arbeiten, den Lacan 1965 für das Jahrbuch der École pratique des Hautes Études verfasste, stellte er rückblickend auf das Seminar XI von 1964 fest, dass er zu diesem Zeitpunkt seine Theorie des Triebes noch nicht klar von seiner Theorie des Begehrens ... |  Die Psyche stand schon immer im Spannungsfeld von Natur und Kultur, denn sie ist sowohl Gegenstand der philosophischen Reflexion als auch der naturwissenschaftlich-medizinischen Erforschung. Zwischen diesen Polen bewegte sich seit ihrem Beginn auch immer die Psychiatrie. Einerseits können subjektives Erleben und damit auch psychiatrisch relevante Störungen dieses Erlebens zum Gegenstand neurowissenschaftlicher Forschung gemacht werden, ... |  Nachdem die Debatten über die Willensfreiheit vor allem zwischen Neurowissenschaftlern und Philosophen lange Zeit unversöhnlich geführt wurden, ist es an der Zeit für einen Brückenschlag zwischen den Fronten. Diesen möchte der vorliegende Band leisten, indem er die Freiheit des Willens bzw. das Problem des Determinismus aus neuen, zum Teil ganz unerwarteten Perspektiven in den Blick nimmt. Quantenphysikalische ... |  Warum kann es heute keine Kunst- Avantgarden mehr geben? Die Frage wäre völlig akademisch, hingen Künstler nicht nach wie vor psychologisch von der Utopie der Vorreiterfunktion von Kunst ab, um sich zu einem Werk aufzuraffen. Thomas Raab, selbst Schriftsteller, setzt an, diese utopische Illusion in ihrer Abhängigkeit von den ökonomischen Verhältnissen, der stadtdemographischen Entwicklung sowie der allgemeinen ... |  Christoph Braun legt ein Grundlagenwerk zur Psychoanalyse Lacans vor. Mit dem Leuchtfeuer der These, dass das Subjekt das Gravitationszentrum der Lacanschen Psychoanalyse bildet und daher seine Stellung in jedem Sinne des Wortes zu befragen ist, führt Braun in Lacans komplexe Begriffs-Architektur ein. In klarer und fast leichter Sprache werden die Konzepte, Begriffe und Terme erläutert, aufeinander bezogen und voneinander abgegrenzt. ... |  Alle medienkritischen Bewegungen der letzten hundert Jahre hatten vor allem ein Ziel: die Emanzipation des vermeintlich geknechteten, unmündigen Zuschauers. Denn eines schien immer klar zu sein: Sowohl im bürgerlich-dramatischen Theater als auch zu Hause vor dem Bildschirm zeige sich der Zuschauer grundsätzlich beherrscht von dem Geschehen auf Bühne und Mattscheibe - ein passiver Empfänger, Konsument, machtlos. Ulf ... |  Lars Gertenbach verknüpft auf innovative Weise die Analyse von Foucaults Konzept der Gouvernementalität mit einer Lektüre der Texte neoliberaler Ökonomen, allen voran denen Friedrich August von Hayeks. Mit der historischen Rekonstruktion des neoliberalen Programms bestimmt Lars Gertenbach dessen ökonomische und erkenntnistheoretische Basis. Dabei zeigt er den tiefen epistemologischen Bruch zwischen klassischem ... |  Heute wird nicht einfach so, sondern mit Stil gelebt - Lifestyle eben. Dieser Stil bereitet vielen Menschen enormes Kopfzerbrechen, wie schon Google beweist, wo das Wort Lifestyle weit mehr Treffer erzielt als Begriffe wie Freiheit oder Demokratie. Mit dem Lifestyle geht ein verführerisches Versprechen einher: Freiheit im Anderssein. Wer mit Stil zu leben wisse, hebe sich ab von der mediokren Masse der immer gleichen Alltagsmenschen und ... |
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