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 Jean Baudrillard begleitet die postmodernen Umwälzungen in Frankreich und anderswo nun schon seit Jahrzehnten mit seinen originellen Interpretationen. In diesem Buch überschaut er sein Werk und geht der Entwicklung seiner Themen und Begriffe anhand seiner früheren Bücher nach. Wer wissen will, wie sich Baudrillard zum Denker der Simulation, zum Philosophen unserer Medienwelt entwickelt hat, findet hier Antworten auf diese ... |  In seinen Werken beschreibt Imre Kertész die Grundfragen des Lebens und des Todes, und vor allem des (Massen-)Mordes. Seine schrecklichen Erlebnisse im Konzentrationslager werden in seinem wichtigsten Prosawerk, Roman eines Schicksallosen, mit beobachtender Distanz geschildert. Er lehnt die moralisierende Literatur ab und will keine Unterscheidung zwischen Gut und Böse, zwischen Opfer und Täter vornehmen. Das Lebensthema des ... |  This is a book about the necessities and possibilities of innovations in the social sciences in order to realize societal changes. The natural sciences became the dominant model for the social sciences, resulting in positivism as ideology and in the organizational structuring of the social sciences into disciplines. In order to overcome the problems of scientism, a shift to a radical new ontological framework is necessary. In parallel, it is ... |  In der Dynamik zwischen Tabu und Begehren verbirgt sich ein enormes sozio-kulturelles Gestaltungspotential. Unter Rekurs auf klassische, oft jedoch auch marginalisierte kultur- und gesellschaftstheoretische, psychoanalytische und kunsttheoretische Positionen gilt es eine allgemeine Theorie zu etablieren, die den Zusammenhang zwischen Verbot und Entgrenzung erklären kann. Was zunächst als enge Verhandlung von Positionen zu Tabu und ... |  Eingeleitet von Chantal Mouffe, sind die Diskussionsbeiträge sowohl grundlegende Positionsbestimmungen als auch geeignete Einführungen in die Philosophie der Autoren. Dekonstruktion und Pragmatismus, die beiden zur Zeit einflußreichsten philosophischen Positionen, treten sich hier in direkter Konfrontation gegenüber, um das jeweilige Politikverständnis und dessen Bedeutung für die Demokratien am Ende des ... |  "Was heißt das Leben wählen? Schreiben für die Schublade, ohne Leser, Reden ohne Zuhörer, was nicht dasselbe ist wie einen Monolog zu führen. In einem Monolog erwartet man ja keine Resonanz. Vielmehr ist es ein Dialog ohne Partner, aber doch nicht in einer Leere. Die Präsenz ist da, aber in einer anderen Gestalt, in der Wirklichkeit des Unsichtbaren - die, die nicht mehr da sind, sind nicht die Zuhörer, ... |  Mit der erweiterten Neuauflage von Proflexion und Reflexion (1965) wird ein Text des österreichischen Philosophen und Pädagogen Franz Fischer erneut zugänglich gemacht und eine Leerstelle in der Diskussion der Dialogphilosophie geschlossen. Fischer arbeitete in der letzten Phase seiner philosophischen Untersuchungen mit einer Sprache, die erstaunliche Entsprechungen zum Denken Emmanuel Lévinas' aufweist. Beide Denker haben zur ... | aus der Reihe Passagen forum'> In seiner ausführlichen Analyse des unter Wladimir Putin neu erstarkten russischen Polizeistaats fordert Kasparow nicht nur Russland, sondern auch die ausländischen Regierungen dazu auf, die betrügerische Selbstdarstellung des Präsidenten als demokratisches Oberhaupt zurückzuweisen, da der Staat unter der Oberfläche zur Gänze korrupt sei und alle Formen der Bürgerrechte systematisch zerstört ... |  Christiane Feuerstein beschreibt die Wechselbeziehungen zwischen Alterskonzepten, Lebensformen und Organisationen im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens und den dazugehörigen architektonischen Typologien in ihrem historischen und städtischen Kontext. Im Wohlfahrtsstaat nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzten die Pensionisten- und Pflegeheime die bis dahin bestehenden Armen- und Versorgungshäuser, die ihrerseits die ... |  Y. H. Yerushalmi hat das Verhältnis von Psychoanalyse und Judaismus auf die irritierende Formel gebracht: Psychoanalyse sei ¿gottloses Judentum¿. Mit Derrida fragt der Autor nach dem tieferen Sinn dieser Aussage. Sein Argument: Wir vermögen das Familiengeheimnis von Psychoanalyse und Judaismus erst zu lüften, wenn wir des ¿unvordenklichen Archivs der Beschneidung¿ eingedenk sind, das sich im Zustand des Vergessenseins befindet. ... |
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