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 Heide Rezepa-Zabel stellt die Formqualitäten des Massenprodukts in den Mittelpunkt ihres Buches. Am Beispiel einzelner Waren der großen Werkstoffgruppen Glas, Keramik und Metall erläutert sie die jeweiligen Perspektiven der Künstler, Händler und Produzenten, ihr Interesse an der Reform der Warenwelt, am Urheberrecht und an der Weltwirtschaft. Ihrer kollektiven Leistung war der weltweite Ruhm der Qualitätswaren »Made ... |  Im Laufe des 17. Jahrhunderts verbanden sich in Spanien jene beiden Gattungen der Malerei, die damals als die geringsten galten: Stillleben und Landschaft. Ira Oppermann beschreibt nicht nur die Arbeiten der bekannten Künstler jener Zeit, sondern entdeckt auch neue Gemälde und kann etliche andere neu zuschreiben. Der Gang ins Freie verändert die dargestellten Objekte: Vögel etwa, die im Innenraum nur als symbolisches Attribut ... |  Verschiedene Formen von Besessenheit gehören in Indien zum Alltag. Zahlreiche Menschen werden im Laufe ihres Lebens zeitweise von Geistern, Dämonen, Ahnen oder Gottheiten besessen. Westliche Beobachter sind fasziniert von dieser, zunächst bizarr anmutenden, kulturellen Praxis. Handelt es sich dabei um eine indigene Therapieform oder spricht ein übernatürliches Wesen? Anhand von zwanzig Fallgeschichten zeigt Elisabeth Schömbucher, mit welchen ... |  Das neue Medium Fotografie wurde von Theaterschauspielerinnen in großem Ausmaß genutzt, nicht zuletzt um ihre flüchtige Kunst zu dokumentieren. Hierbei lebten durch das Isolieren theatralischer Gesten und Fixieren in einer Pose ältere ästhetische Praktiken wie das tableau vivant und die Attitüde wieder auf. Aber es entstanden auch Bildsequenzen, die die Modeinszenierungen des 20. Jahrhunderts vorwegnehmen. Die exemplarische Untersuchung ... |  Die vielschichtige Diskussion um Kunstwerke der Moderne, die mit dem Begriff des »Primitivismus « belegt sind, betont in ihrer hundertjährigen Geschichte stets den Rückgriff europäischer Künstler auf die cultures autres. Doch spürt man den Akzentuierungen des Fremdseins in einer kulturanthropologischen Betrachtung nach, so lässt sich Kunst immer schon als Grenzüberschreitung begreifen. Die Autorin macht sich ... |  Im frühen 19. Jahrhundert wurde aus verschiedenen Blickwinkeln darüber diskutiert, wie die Beobachtung und Darstellung der Natur und ihrer Phänomene sinnvoll in Einklang zu bringen sind. Beispiele aus der Naturgeschichte, Literatur und Malerei, Mikroskopie und der Kartographie demonstrieren, dass zwischen diesen Bereichen und ihren ästhetischen und erkenntnistheoretischen Auffassungen ein kontinuierlicher Austausch über ... |  Mit dem neuen Verwaltungstypus Arbeitsamt ? erstmals 1902 in Berlin realisiert ? verband sich ein neuer Gebäudetyp, für den es bis dahin keine Vorbilder gab. Christiane Mattiessons kunsthistorische Untersuchung der zahlreich entstandenen Arbeitsämter basiert auf bundesweit recherchierten Architekturplänen, Innen- und Außenfotografien, zeitgenössischen Fachtexten und Presseberichten sowie Begehungen noch vorhandener ... |  Das griechische Porträt ist eine Darstellung der menschlichen Gestalt, die meist eine repräsentative oder politische Aussage zum Ausdruck bringt. Individualität gilt bisher als entscheidendes Merkmal, die Gattung Porträt zu definieren, und als Voraussetzung, Bildnisse inhaltlich zu deuten. Doch solche Interpretationsversuche erliegen immer wieder der Gefahr, zeitgebundene Vorstellungen auf die antiken Denkmäler zu ... |  Dieser Band ist eine Hilfe bei der Planung der ersten Feldforschung und vermittelt Grundkenntnisse für das Studium. Er gibt eine Übersicht über praktische Vorbereitung, teilnehmende und systematische Beobachtung, Interviewtechniken und andere Verfahren der Feldforschung. Neu aufgenommen wurden Beiträge zur genealogischen Methode, zur Netzwerkanalyse und zu kognitiven Methoden. Die Beiträge sind von Lehrenden der ... |  Der Aufbau der Sammlung Sprengel von 1934 bis 1945 zeigt, dass es während der Zeit des Nationalsozialismus einen funktionierenden Kunstmarkt sowie eine intensive Sammeltätigkeit auch der als entartet geltenden künstlerischen Moderne gegeben hat. Über ein komplexes Beziehungsgeflecht von Kunsthändlern (wie Josef Nierendorf, Günther Frank, Hildebrand Gurlitt und Hanns Krenz), Sammlern und Künstlern gelang es dem ... |
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