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 Ja, im Salon Linowskys wehte tatsächlich eine Atmosphäre von Kunst und Kultur. Auf dem Klavier die brummige Büste Beethovens, an der Wand eine spanische Landschaft in Kohle gezeichnet. An derselben Wand, wohl um die Blöße des Fachwerks unter dem abgefallenen Putz zu verdecken, dicht nebeneinander gehängt, die Bilder von Frederic Chopin und der Tänzerin Anna Pawlowa, die dem Betrachter daher wie ein Ehepaar ... |  Vor 20 Jahren erschien in der Türkei Habib Bektas? Roman ?Hamriyanim?, für den er 1989 in seinem Heimatland mit dem renommierten Milliyet-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. In diesen 20 Jahren, so muss man heute nach der Lektüre der deutschen Erstausgabe feststellen, ist nicht viel geschehen, hat sich die Situation der in Deutschland lebenden Menschen mit migrantischem Hintergrund nicht grundsätzlich geändert, sind ... |  Wagen wir es einfach; seien wir ehrlich und sprechen es aus: Die Dichtkunst ist eine Lüge. Mit anderen Worten: Sie ist die Kunst des Lügens. Oder glaubt wirklich jemand, dass die verschwommenen Sinngrenzen zwischen Kunst und Künstlichkeit, zwischen dichten und erdichten zufälliger Natur seien? Der Poet kann es nicht anders als zu lügen. Lügen um der Bilder einer eigenen Welt wegen, die zu beschreiben sein Handwerk ... |  Gewalt unter Kindern und Jugendlichen ist nicht erst seit den Amok-Ereignissen der letzten Jahre, die eine neue, erschreckende ?Qualität? des altbekannten Phänomens zeigten, zu einem kontrovers diskutierten Thema in den Medien, in den Parlamenten, in Klassenzimmern und nicht zuletzt in den Elternhäusern geworden. Auf schwierige Fragen nach Ursachen und Auswegen gibt es aber nicht selten nur plakative und letztlich wenig ... |  40 Jahre Deutschland ? leicht gesagt<BR><BR>Vor etwa vierzig Jahren kamen sie nach Deutschland, um zu arbeiten. Nun stehen sie beide allein und einsam da. Das ist ihre Geschichte. <BR>Die Frau hatte in den jungen Jahren eine unglückliche Ehe, die mit der Scheidung endete. Dem sozialen Druck in der Türkei als junge geschiedene Frau entrann sie mit ihrem kleinen Sohn und fand in Deutschland Arbeit und ... |  Habib Bektas entführt uns in eine fremde Welt. Er gibt uns einen Einblick in den Alltag von jungen drogenabhängigen Menschen. Bektas, der selbst jahrelang als Streetworker mit Betroffenen gearbeitet hat, weiß wovon er spricht. Seine Sprache ist schonungslos, aber niemals ?verrät? er seine jugendlichen ?Helden?. Mit einem genauen Blick und viel Verständnis für die von der Gesellschaft oft als verloren geglaubten ... |  In den für diesen Band zusammengestellten Essays und Aufsätzen setzt sich der Autor kritisch mit Entwicklungen der jüngsten deutschen Geschichte auseinander. Er lässt sich dabei von Werten der Liebe und Toleranz, von Menschlichkeit und Freiheit leiten. Dabei hütet er sich vor apodiktischen Urteilen wie auch Rezepten. Yüksel Pazarkaya sieht die Ereignisse und Phänomene von seiner besonderen Warte als ... |   |
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