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 "Niemand ist vor ihrem alle Moral denunzierenden Blick sicher" - so bringt Konrad Paul Liessmann auf den Punkt, was die Texte von Margit Hahn auszeichnet. Auch in ihrem lange erwarteten neuen Buch bleibt sie ihrem vehementen Erzählstil treu: Ihre Schauplätze sind die Büros, Besprechungszimmer und Chefetagen, die von einer Atmosphäre der Sorge um die Karriere, den Arbeitsplatz, die Existenz erfüllt sind - eine Angst, die ... |  Ruth liebt Schuhe. Allerdings kann sie sich als alleinerziehende Mutter nur selten neue leisten. Der Vater ihrer Kinder ist über alle Meere und zahlt keine Alimente. Auch sonst sind die Freiheiten eingeschränkt: das Jugendamt hat ein Auge auf Ruth, dann schneit eines Tages eine Betreuerin ins Haus - die sportliche Nadine soll die Kinder von ihrem Übergewicht befreien. Wozu Widerstand leisten, wenn alle nur das Beste wollen? ... |  "Es ist die Dramatik des gemeinhin übersehenen, vermeintlich Bedeutungs- oder Belanglosen, die Elias Schneitter so hervorragend darzustellen vermag." - so schrieb O.P. Zier einmal über Elias Schneitter. Besser könnte man auch diese Sammlung neuer Erzählungen Schneitters nicht zusammenfassen: Ob im halb anklagenden und halb weinerlichen, dabei aber stets entlarvenden Monolog eines Mannes, der über Gott und die Welt im ... |  78x56 Zentimeter, Monochrom ohne Titel - ein einfarbig blaues Bild des französischen Malers Yves Klein ist die eigentliche Hauptperson dieses Romans. Auf seiner Odyssee durch halb Europa zieht das Bild mit seinem unwiderstehlichen Glanz die Menschen in seinen Bann, verknüpft und trennt ihre Lebenslinien, wirft sie aus der gewohnten Bahn und öffnet ihnen neue Wege: Jo, der besessen ist von der Kunst Yves Kleins und der in Mosca ... |  Die oberflächliche Betriebsamkeit einer deutschen Großstadt lässt in Sebastian Fehr die Sehnsucht nach einer elementaren Veränderung wachsen, die seinem Leben eine neue Richtung geben könnte. Zu finden hofft er diesen Neubeginn auf einer Reise in die Arktis. Doch im endlosen Weiß der Schneewüste, in der unendlichen Stille und Kälte des Nordens gerät Sebastian Fehr viel weiter an seine eigenen ... |  »Der Band Und i dr Mitti s Salz von Elisabeth Wäger ist als literarisches Kunstwerk und als verschrifteter Beleg einer sprachlichen Region, nämlich des Vorarlberger Oberlandes, zu einer bestimmten Zeit, das ist die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, vorzustellen.« (Marie-Thérèse Kerschbaumer)Die alemannische Dialektdichtung von Elisabeth Wäger(-Häusle) gilt als stilbildend über ihre Generation hinaus nicht nur für die Vorarlberger ... |  Die Ausstellung Opera Austria, die im Frühjahr 2006 im Centro per lArte Contemporanea Luigi Pecci, Prato, gezeigt wird, stellt die Werke von fünf prominenten österreichischen KünstlerInnen in den Mittelpunkt: Ausgehend vom Schaffen von Valie Export, Flatz, Gerwald Rockenschaub, Lois und Franziska Weinberger und Erwin Wurm erarbeitet das Projekt ein spannendes Geflecht von historischen und aktuellen Bezugspunkten. Mosaikartig entsteht ein ... |  Als Kind arbeitsloser Alkoholiker wächst er im Heim auf, wo Gewalt und sexueller Missbrauch auf der Tagesordnung stehen. Schon als Jugendlicher flüchtet er sich in den Alkohol, mit 19 steht er auf der Straße. Ein scheinbar auswegloser Kreislauf von Arbeitslosigkeit, Alkohol, Drogen und Obdachlosigkeit beginnt - bis er fast 30 Jahre später den Ausstieg schafft. Heute zieht Ludwig Brantner Bilanz: Das Leben, das er entwaffnend ... |  Die Lienzer Wandzeitung bildet seit ihrer Gründung 1988 ein Gravitationszentrum der Literaturlandschaft Osttirol. Rund um die Wandzeitung und die mit ihr verbundene Autorengruppe entwickelten sich in knapp 20 Jahren vielfältige literarische Aktivitäten: Lesungen, Buch- und Zeitschriftenprojekte eröffnen ein Forum für Poesie und Polemik, für Meinungen und literarische Positionen und sie ermöglichen einer jungen AutorInnengeneration erste Schritte ... |  Martin Kolozs setzt seine Serie über den psychopathischen Serienmörder Jakob Schwind fort: Auch im zweiten Band seiner Kriminalerzählungen zeigt der Tiroler Autor keine Scheu vor den tiefsten Abgründen des Menschseins. Erzählend setzt er sich auf die Fährte Schwinds: Getrieben von der Wahnvorstellung, dass nur das Blut anderer Menschen ihn vor dem Tod retten kann, zieht er eine Spur der sinnlosen Gewalt. In knappen ... |
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