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|  ÜBERSETZEN gilt als das zweitälteste Gewerbe der Welt. Seit der babylonischen Sprachverwirrung spielt der »Dolmetsch« eine Hauptrolle im Verständigungsgerangel der Völker. Und so etwas wie »Weltliteratur« gäbe es ohne Übersetzer sowieso nicht. Doch wer sind diese Leute, die das eigene Schreiben in den Dienst eines fremden Textes stellen? RAGNI MARIA GSCHWEND, selbst erfahrene Übersetzerin aus dem Italienischen, ... |  Die Gedichte von Dan Pagis zählen zu den bedeutendsten der hebräischen Moderne. Sie sind in einem leisen, präzisen Alltagston geschrieben;Tuvia Rübner nannte sie »tageshell«. Umso deutlicher zeichnet sich hinter diesen Versen dunkel das Ungesagte ab. Ihr manchmal surrealer Humor, ihre Paradoxien führen jäh ans Unauflösbare. Pagis ist ein Reisender zwischen Urzeit und Gegenwart, Tod und Leben, den beiden Ufern ... |  Diese Auswahl aus dem späteren Werk dokumentiert die zunehmende Verknappung und Läuterung der poetischen Mittel, die Rifka eine Sonderstellung unter den großen arabischen Dichtern der Gegenwart verleiht. Zwar bleibt das Pathos der arabischen Poesie unterschwellig erhalten, doch verzichten diese Gedichte auf die traditionellen rhetorischen Mittel. Die erste, von der Stiftung Buchkunst prämierte Leinenausgabe ist nahezu ... |  Wie hält es ein Freiherr von Knigge im Umgang mit - "Figaros Hochzeit"? Was hat Cherubino im "Freischütz" verloren? Und woher kennt Mozarts Librettist Lorenzo da Ponte den Dichter Stefan George? Derlei merkwürdige Fragen stellen sich ein, wenn man die vielen Übersetzungen von "Le nozze di Figaro" vergleicht, die auf deutschen Bühnen gesungen wurden und werden. Am Beispiel höchst unterschiedlicher Übertragungen ... | | | |
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