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 Bei der "Gestützten Kommunikation" handelt es sich um eine neuartige Methode, Personen mit schwersten expressiven Kommunikationsstörungen doch noch einen Weg zur Kommunikation zu eröffnen. Dabei wird sowohl physische als auch emotionale Unterstützung eingesetzt. Ursprünglich von der Australierin Rosemary Crossley entwickelt und anschließend von Douglas Biklen (Syracuse-University) in die USA eingeführt, hat diese Methode in den letzten Jahren ... |  Mit Poltern wird im Allgemeinen eine Störung des Redeflusses bezeichnet, deren markante Merkmale eine hohe Sprechgeschwindigkeit, Beeinträchtigungen des Sprechrhythmus, Verkürzungen, Auslassungen, Umstellungen und Wiederholungen von Lauten, Silben und Wörtern sind. Typischerweise wird dabei eine Differenzialdiagnose zum Stottern vorgenommen. Das überstürzte Sprechen ist jedoch nur ein Bereich, letztlich das Oberflächensymptom eines ... |  Verhaltensstörungen bei Kindern werden mehr und mehr zum Risiko der Entwicklung und Erziehung. Im hier vorliegenden Grundriss der Verhaltensgestörtenpädagogik werden Pädagogen, Psychologen, aber auch interessierte Laien und Eltern auf knappem Raum über die wesentlichen Grundlagen einer modernen, empirischen Verhaltensgestörtenpädagogik informiert. Dabei interessiert zunächst einmal die Frage, was unter einer Verhaltensstörung überhaupt zu ... |  Die neuen Informations- und Kommunikationsverhältnisse, die zunehmend über technische Medien organisiert werden, führen zu gravierenden Strukturveränderungen der Gesellschaft. Die jüngere soziologische Theoriebildung hat dies bislang nur sehr unzureichend reflektiert. Demgegenüber finden kontrovers diskutierte Medientheorien von Neil Postman, Vilem Flusser und Paul Virilio breite Beachtung. Sie prognostizieren das Ende der schriftkultuellen ... |  Das vorliegende Buch hat sich mittlerweile zum Standardwerk über die Kommunikationsstörung Mutismus entwickelt. Die Darstellung des totalen oder partiellen Schweigens bei erhaltener Sprechfähigkeit ist in sich systematisch gegliedert und beschreibt Unterteilungsschemata, psychologische und somatologische Verursachungsfaktoren, differentialdiagnostische Abgrenzungen, therapeutische Konzeptionen und Grundprinzipien sowie die prognostische ... |  Dieses Buch stellt insgesamt 14 ausgewählte Erkrankungsformen im Kindes- und Jugendalter vor. Die inhaltliche Orientierung der Beiträge geht von folgenden Grundfragen aus: Welche körperlichen Schädigungen, Störungen und Beeinträchtigungen haben die Betroffenen? Welche psychosozialen Auswirkungen ergeben sich daraus für die Kinder und Jugendlichen, deren Eltern und das weitere Umfeld? Wie lassen sich Lebensalltag, die Entwicklungsförderung und die ... |  Mutistisches Verhalten von Schülern im Schulalltag ist für die Schulpraktiker von erheblicher Bedeutung. Wenn Schüler in schulischen Anforderungssituationen plötzlich nicht mehr uneingeschränkt lautsprachlich kommunizieren können, obwohl sie durchaus über die erforderliche lautsprachliche Kompetenz verfügen, führt dies bei Pädagogen und Mitschülern oft zu Unverständnis und ... |  Das Landau-Kleffner-Syndrom ist ein in der Kindheit erworbenes Aphasie-Epilepsie-Syndrom, dessen gravierendstes Symptom die Sprachstörung ist, die sich meist in einer Sprachverständnisstörung manifestiert bis hin zum völligen Sprachverlust. In der Arbeit wird nach einer Darstellung des Syndroms der Fall eines Mädchens geschildert, das mit eineinhalb Jahren erkrankte und seine Sprache völlig verlor. Erst im Alter von vier Jahren konnten unter Gabe ... |  Der französische Arzt Séguin (1812 - 1880) ist der wissenschaftliche Begründer einer Pädagogik, die konsequent Entwicklung und Subjektivität geistig behinderter Menschen in den Mittelpunkt stellt. Gegenüber der "gewalttätigen Gleichmacherei" der Unterrichtsmethoden ist die "Achtung der Individualität" der erste Prüfstein für jeden Lehrer. Mit dieser radikalen Position war Séguin seiner Zeit (zu) weit voraus. Sein Werk nahm das Schicksal einer ... |  Psychologische, behindertenpädagogische und neurologisch-psychiatrische Diagnostik sind in einer Krise. Sie ordnen Menschen bestimmten Gruppen zu und etikettieren auf diese Weise. Dort wo sie sich (als Verhaltensanalyse, Familienanalyse, Förderdiagnostik u. a. m.) um den Einzelfall bemühen, tragen sie zwar wichtige Daten zusammen, vermögen sie jedoch in der Regel nicht im Sinne eines Versuches der betreffenden Person zu interpretieren. ... |
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