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Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo. Wie Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Fall und seine Zukunft sieht von Giovanni di Lorenzo Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (buch)
Kurzbeschreibung:
Erstmals seit seinem Rücktritt von allen Ämtern steht Karl-Theodor zu Guttenberg Rede und Antwort. Mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht er offen und ausführlich über seinen aufsehenerregenden Fall und seine Zukunft.
In einem Schlagabtausch unterhalten sich Giovanni di Lorenzo und Karl-Theodor zu Guttenberg über die Plagiats-Affäre und deren Folgen. Sie sprechen über zu Guttenbergs Herkunft und seine Familie, über die Zeit als politischer Überflieger im Wirtschafts- sowie im Verteidigungsministerium, über seinen Umgang mit den eigenen Fehlern, über die Zeit nach dem Rücktritt; und über die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers. Es geht auch um die großen Themen der Zeit: der schlechte Zustand der deutschen Politik und Parteien und was dagegen getan werden müsste, die Macht und die Mechanismen der Medien sowie notwendige Schritte in der Europa- und Außenpolitik. Ein Buch, das die Person Guttenberg beleuchtet, neue Einsichten in seinen Fall bietet und gleichzeitig Ausblick auf das gibt, was eines der größten politischen Talente gegenwärtig und in Zukunft bewegt.
Pressestimmen:
Zusatzinformationen (Autorenportrait):
von einer Kundin oder einem Kunden aus Reichshof
Ich finde es höchst Überflüssig, daß einen Selbstdarsteller und Schaumschläger wie Herrn Guttenberg wieder eine Bühne geboten wird. Er sollte sich in Demut üben und normal, wie jeder andere, seinem Beruf und Privatleben nachgehen. Niemand interessiert, was dieser Herr in Zukunft macht.
0 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
Das ganze ist so erbärmlich, dass man schon nicht mehr weiß, ob man lachen, oder weinen
soll. Er hat nicht betrogen, schuld war "Überlastung" und natürlich die 80 Datenträger....
auweia. Was für ein Charakter. Nicht geeignet für politische Ämter !
4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
Endlich ein Politiker, der sich nicht mimosenhaft zurückzieht, sondern kämpft. Soviel Charisma wünscht man sich mehr in der Politik.
Was haben denn Promotionen real der Gesellschaft gebracht, außer dem eigenen Ego zu dienen?
5 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus lübeck
Das ist der Abriss eines erbärmlichen Versuches,des Wiederaufstehens,einer zu Recht gestrauchelten Person!
Warum versucht Hr.zu Guttenberg nach all dieser sich selbst zugefügten Schmach,noch einmal die große politische Bühne zu erklimmen?
Das Buch gibt darauf jedenfalls keinen schlüssigen Grund!
2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Braunschweiger
...für eine Veränderung in Deutschland. Wer ohne Schuld ist, wirft den ersten Stein.
Wer noch nie etwas geleistet hat, hat auch noch nie Fehler gemacht.
Die jetzigen Politiker sind Marionetten der Wirtschaft, Lobbyisten; unfähig Deutschland zu führen.
KTzG hat das Potential Dinge zu ändern und spricht zu Recht viel Wahres aus, was viele Menschen nicht hören wollen.
Ein unbequemes aber hoffnungsvolles Buch.
1 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Ich gebe zu: Ich bin mit Vorurteilen ans Werk gegangen. Guttenberg war mir immer schon suspekt und seine Auftritte in Sachen Doktorarbeit waren so erbärmlich, dass man nur noch lachen oder weinen konnte.
Wenn ich meine Beurteilung des Buches so einleite, wird jeder sofort denken, dass es in einem Verriss enden MUSS. Ja, es WIRD in einem Verriss enden, aber das hätte nicht sein müssen. Nur leider nährt jeder Satz des Ex-Ministers die schlimmsten Vorurteile und lässt selbst mich, einen total friedliebenden Leser, zu einer rasenden Furie mit Schaum vorm Mund mutieren.
Eine zweite Chance hat dieser Mann nicht verdient - und alles, was er im Buch "Vorerst gescheitert" von sich gibt, bestätigt diese Forderung. Bereits dem Titel wohnt eine Überheblichkeit inne, die man sich nur als Mann von Geld und Geblüt leisten kann.
Ich bin kein Neider und verlange nicht, dass er in ein Kloster geht und sich wund betet, aber ein Hauch der Veränderung stünde ihm gut zu Gesicht. Wer dieses Buch liest, wird enttäuscht werden, wenn er denkt, Guttenberg habe sich verändert. Naja, er hat jetzt Pausbacken, trägt keine Brille mehr und hat kaum Wichse im Haar, aber seine Liebe zum eigenen geschwurbelten Wort, dem er liebevoll jeden tiefen Sinn ausgehämmert hat, bleibt.
Dieses Buch ist ein erneuter Versuch, das in Beschlag zu nehmen, was Guttenberg seiner Meinung nach von Natur aus verdient hat: die öffentliche Aufmerksamkeit. Den "Fehler" des Plagiierens (der für jeden Normalsterblichen mit einigen Problemchen mehr verbunden ist) verurteilt Guttenberg mit ach so ehrlichen und harschen Worten. Aber das tut er nur, um Mitleid zu erzeugen und jede weitere Auseinandersetzung mit seiner Tat zu verhindern. Echte Reue sieht anders aus.
Stattdessen geht er dazu über, ordentlich vom Leder zu ziehen, weil man mit einer Politikerbeschimpfung beim Proletariat sicher punkten kann.
Eine objektive Auseinandersetzung Guttenbergs mit sich selbst lag und liegt nicht vor. Götter hinterfragen nichts.
Jedem Leser wird eine objektive Auseinandersetzung erschwert, was auch am Interviewer liegt, der Zweifel an Guttenbergs Integrität gar nicht zulässt. Er bieder sich an, lobhudelt und lässt Zweifel, gar Kritik daran, dass Guttenberg seine Rolle als Scheinriese nun aber wirklich übertreibt, nicht aufkommen.
Wir haben es mit einem Volksheiligtum zu tun, auf das wir lange genug verzichten mussten. War diese Zeit des Verzichts nicht schön?
13 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Wunderbar zusammen gefasst hat es die FAZ (http://www.stern.de/politik/deutschland/guttenbergs-buch-vorerst-gescheitert-der-sound-des-groessenwahns-1756471.html) und mehr kann ich da auch nicht zu sagen:
"Vorerst gescheitert" heißt der Titel des Buchs, und diese Wortwahl ist genial, weil sie den Größenwahn, der die Lektüre bisweilen so unerträglich macht, auf den Punkt bringt. "Vorerst" bedeutet: Es gibt ein Comeback, und das beginnt jetzt, nur rund acht Monate nach dem Fall Guttenbergs, der zu seinen besten Zeiten Verteidigungsminister, Publikumsliebling und Reservekanzler war. "Gescheitert" bedeutet: Es gab keine Absicht, keinen Vorsatz, keine bewusste Schwindelei bei der Doktorarbeit, sondern ein menschliches, allzu menschliches Versagen. Das sind die beiden Leitmotive des Buchs, und wer keine Lust hat, diese Leitmotive in immer neuen Varianten auf 208 Seiten nachzulesen, kann es beim Lesen des Titels bewenden lassen.
5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von tancarino aus Düsseldorf (esbarato@web.de)
Man wundert sich über Rezensionen, die schon vor dem Erscheinungstermin veröffentlicht wurden. Es genügt völlig, das Machwerk in wenigen Auszügen zu kennen, um zu dem Schluss zu kommen: hier wäre noch ein einziger Stern einer zuviel.
8 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Ich teile auf jeden Fall die These. Jeder hat eine zweite Chance verdient. Und nicht zu vergessen, vor Gott und dem Gesetz sind alle gleich. Nur, eine kurze Bemerkung sei erlaubt, manche sind einfach gleicher.
Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher haben nicht dieselben Voraussetzungen wie ein Herr von und zu.
Wenn ein Herr von Guttenberg nach einer längeren Schonfrist wieder an die Öffentlichkeit tritt, um sich wieder auf dem roten Teppich bewegen zu können dann kann ich das persönlich nicht gutheißen.
Es gibt aber sicher viele Menschen in unserer Republik, die dies begrüßen, diesen möchte ich das Buch Vorerst gescheitert ans Herz legen. Für mich ist der Titel und auch bestimmte Passagen des Buches eine gewisse Provokation, nach dem Credo, hallo, ich komme wieder. War ja alles nicht so schlimm!!!!!
Also, einfach selbst lesen und sich ein Urteil bilden und zwar über den Schlagabtausch zwischen Karl-Theodor zu Guttenberg und dem bekannten, fachlich versierten Journalisten Giovanni de Lorenzo.
3 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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