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Figuren, in Ton modelliert, ...

Figuren, in Ton modelliert, Band 2

1994-2002. von Rob Krier (buch)

Parallel zur Retrospektive seines architektonischen Werks "Rob Krier. Ein romantischer Rationalist. Architekt und Stadtplaner" vom 06. August bis 30. Oktober 2005 im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt am Main erscheinen bei Ernst Wasmuth zwei kleinformatige Bücher, ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-8030-3312-8
  • EAN:9783803033123
  • Erscheinungstermin:August 2005
  • Verlag:Wasmuth
  • Einband:gebunden
  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:1. Auflage
  • Seiten:376
  • Gewicht:555 g

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Kurzbeschreibung:

Parallel zur Retrospektive seines architektonischen Werks "Rob Krier. Ein romantischer Rationalist. Architekt und Stadtplaner" vom 06. August bis 30. Oktober 2005 im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt am Main erscheinen bei Ernst Wasmuth zwei kleinformatige Bücher, die einen Ausschnitt aus dem zeichnerischen und bildhauerischen Schaffen Rob Kriers zeigen: Rob Krier: "Figuren. Gezeichnetes Tagebuch" und Rob Krier: "Figuren, in Ton modelliert" (Tübingen/Berlin 2005).

Beschreibung der Redaktion:

Der 1938 in Luxemburg geborene Architekt Rob Krier übernahm nach seinem Studium an der TU München einen Lehrauftrag für Entwerfen an der Technischen Universität Wien. Gleichzeitig unterhielt er dort ein Architekturbüro, bis er 1993 nach Berlin umsiedelte und Christoph Kohl als Juniorpartner aufnahm. Bekannt wurde Krier insbesondere durch seine Bauten im Rahmen der IBA Berlin (Ritterstrasse, Rauchstrasse), in die er seine Vorstellungen von Stadtraum einbringen konnte, sowie die städtebauliche Gesamtanlage Kirchsteigfeld bei Potsdam. Das Büro bearbeitet derzeit städtebauliche Projekte in ganz Europa.
Mit seinen Beiträge zur erneuten Einbeziehung traditioneller Raumkompositionen in den Städtebau der Nachkriegszeit gewann Krier auch internationale Beachtung. Er gilt als Anwalt einer Stadtarchitektur, die über die blosse Nützlichkeit hinaus auch zur Verschönerung des Lebensumfelds beitragen soll und dem Bild der „europäischen Stadt“ verpflichtet ist. Die Beachtung des menschlichen Massstabs in der Architektur, die Bevorzugung des individualisierten, parzellierten Häuserblocks und die soziale Rückdimensionierung von Architektur zielen auf die Wiederbelebung des Viertels oder Quartiers, das verschiedene Funktionen des sozialen Lebens in sich vereint.
Zeitgleich zur monographischen Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt vom 6. August bis 30. Oktober erscheinen zwei kleinformatige Bände, die zum einen das zeichnerische Schaffen Rob Kriers, zum anderen sein bildhauerisches Werk dokumentieren. Seine unablässige künstlerische Produktivität in diesen Bereichen ist für ihn ebenso wichtig wie die Rationalität des Bauens: „Mein Traum ist es immer gewesen, beides zu verbinden.“
Seine Skulpturen sind der Bodenständigkeit verpflichtet, ihre Sinnlichkeit ist aus dem täglichen Leben gegriffen. „Ich nutze die Sprache der Bewegung des menschlichen Körpers, der lautlosen Gestik, die noch in der Erstarrung alle Bereiche der Gefühlswelt erahnen lässt.“ Diese Körpergebilde streben nach Idealen, die kaum zu erreichen sind, und lassen auch bedrohliche Seiten aufscheinen. Die Suche nach Gleichgewicht und Ausgewogenheit äussert sich in immer neuen Interpretationen: „Die Träume, die mich verfolgen, sind mit Schwermut beladen. Sie sind sich der Unerfüllbarkeit ihrer Begierden bewusst.“
Rob Kriers Zeichnungen und Figuren sind all dies und zugleich Studien und Modelle im Hinblick auf einen späteren Dialog mit der Architektur; ein imaginärer Standpunkt begleitet sie unsichtbar, ein leerer Sockel oder eine Nische im öffentlichen Raum, an Strassen, Plätzen, Gärten und an Gebäuden wartet auf sie. Es ist die implizite Sehnsucht nach dem architektonischen Kontext und dem Gesamtkunstwerk.
Rob Krier:
Rob Krier is an architect and influential theorist for architecture and urban planning. Born and raised in Luxembourg, he moved to Vienna after having studied in Munich and worked for Oswald Mathias Ungers and Frei Otto. Today he resides in Berlin and Liguria. After teaching posts in Stuttgart and Lausanne he was a professor of architecture at Vienna Technical University from 1976 to 1998 and, in 1986, held a guest professorship at Yale University in New Haven, Mass.
29,80* EUR

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