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Ein König für Deutschland
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Ein König für Deutschland

Roman. Ausgezeichnet mit dem Kurd-Laßwitz-Preis, Bester Roman 2010. Originalausgabe von Andreas Eschbach (buch)

Vincent Wayne Merrit, ein US-Amerikaner deutscher Abstammung, kann vielem widerstehen, aber keiner Herausforderung, seine Fähigkeiten als Programmierer unter Beweis zu stellen. Auch nicht, als er im Herbst 2000 beauftragt wird, mal eben ein Programm zu schreiben, mit dem ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-7857-2374-1
  • EAN:9783785723746
  • Erscheinungstermin:15.09.2009
  • Verlag:Lübbe
  • Einband:gebunden
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:3. Auflage
  • Seiten:491
  • Gewicht:668 g

Kurzbeschreibung:

Vincent Wayne Merrit, ein US-Amerikaner deutscher Abstammung, kann vielem widerstehen, aber keiner Herausforderung, seine Fähigkeiten als Programmierer unter Beweis zu stellen. Auch nicht, als er im Herbst 2000 beauftragt wird, mal eben ein Programm zu schreiben, mit dem man über Wahlcomputer abgegebene Stimmen fälschen könnte. Nur ein Prototyp, heißt es, zu Studienzwecken. Noch ahnt niemand, dass den USA die umstrittensten Präsidentschaftswahlen aller Zeiten bevorstehen. Kommt Vincents Programm zum Einsatz, um George W. Bush an die Macht zu bringen? Vincent weiß es nicht, aber die Hinweise mehren sich ... Acht Jahre später wird Vincent erpresst, noch einmal ein solches Programm zu schreiben. Um sich abzusichern, schickt er alles heikle Material nach Deutschland, zu seinem Vater Simon König. Bloß versteht der nichts von Computern und begreift deshalb erst, als er mit ein paar jungen Computerfreaks und Wahlcomputergegnern zusammenkommt, was das alles bedeutet. Gemeinsam entwickeln sie den Plan, eine Partei zu gründen, damit die Wahlen zu gewinnen und auf diese Weise die Gefährlichkeit von Wahlmaschinen zu entlarven. Und was könnte absurder sein als eine Partei zur Wiedereinführung der Monarchie? Es kommt, wie es kommen muss: Simon König gewinnt. Doch warum den Schwindel aufdecken? Warum nicht wirklich König von Deutschland werden?

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 28.09.09
Andreas Eschbach hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Seinen vielen genialen Romanen fügt er einen noch genialeren hinzu. Mit Ein König für Deutschland beweist er endgültig, warum er der legitime Nachfolger des in diesem Jahr verstorbenen Michael Chrichton ist. Er nimmt einen mit einer Geschichte gefangen, die Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Wenn Politik zur Spielwiese wird, dann ist die Demokratie am Ende. Eschbach bringt das auf den Punkt. Nach der Lektüre wird man die Wahlen der Zukunft mit ganz anderen Augen sehen. Gelobt sei das Papier, auf das man sein Kreuz machen kann.
Andreas Eschbach:
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, verheiratet, einen Sohn, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman Die Haarteppichknüpfer, der 1995 erschien und für den er 1996 den Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit Eine Billion Dollar (2001) und Der Letzte seiner Art (2003) und Der Nobelpreis (2005) stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne in Frankreich
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„Deutschland einig Königreich?”

09.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Königreich Deutschland mit König Simon I. an der Spitze? Dieses Buch zeigt, wie es (auf nicht ganz legalem Weg, mit Hilfe von Wahlcomputern) möglich wäre, in Deutschland die Monarchie wieder einzuführen. Mit der Zeit entwickelt die neue Monarchie-Bewegung in diesem Buch eine gewisse Eigendynamik und die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland erscheint gar nicht mehr so abwegig.
Super Buch, in dem Eschbach die Wahrheit mit der Fiktion verknüpft.

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„Gutes Buch”

19.06.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Eine witzige Darstellung der "fiktiven" Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Es wird sehr schön dargestellt, was durch die Manipulation von Menschen passieren kann. Man benötigt nur einen top PR-Berater und schon ist es möglich wieder einen König zu haben.

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„"Ein König für Deutschland"”

17.06.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent


Deutschland ist eine Demokratie. So weit, so klar. Oder etwa doch nicht? Wäre es möglich, durch gezielte Manipulation von Bundestagswahlen alles umzustürzen, was heute so gefestigt scheint?
Dieser Frage geht Andreas Eschbach in "Ein König für Deutschland" nach. Ein junger Hacker soll im Auftrag der US-Regierung ein Programm schreiben, das Wahlergebnisse manipulieren kann - zu Forschungszwecken. Doch wenig später nimmt die legendäre Auszählung der Florida-Wahl im Präsidentschaftswahlkampf Bush vs. Gore ihren Lauf. Wurde die Wahl mithilfe von Vincent Wayne Merrits Programm zur Manipulation von Wahlcomputern entschieden?
Merrit schickt da Programm nach Deutschland, zu seinem Vater, um selbst unterzutauchen. Doch in Deutschland geht der Ärger erst richtig los...

Spannender Thriller um Hackerei und Wahlmanipulation und packende Was-wäre-wenn-Geschichte in einem. Ist Eschbach nicht doch der bessere Schätzing?

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„Manipulationsfreier Wahlcomputer ???”

15.12.2010

Rezension von Vito Corleone

Wie sicher sind eigentlich Wahlcomputer? Und noch viel wichtiger: Was wären die Folgen, sollten Manipulationen an diesen möglich sein? Diese Fragen versucht Andreas Eschbach mit seinem Roman "Ein König für Deutschland" zu beantworten und greift damit ein durchaus spannendes und aktuelles politisches Thema auf. Mit dem Roman "Ein König für Deutschland" hat Bestseller-Autor Andreas Eschbach eine deutsch-amerikanische Familiengeschichte geschrieben, in der Wahlcomputer und die Monarchie tragende Rollen spielen.
Spannender Lesetipp für alle Politik- und Informatikinteressierte und alle, die schon mal ehrenamtlich im Wahllokal als Wahlhelfer gearbeitet haben. Die Monarchie und ein König für Deutschland...kaum zu glauben...nette Geschichte und sehr unterhaltsam...:o))...von mir 4 Sterne...

Idee : 4 Sterne/ Unterhaltungswert : 4 Sterne/ Spannung : 3 Sterne
Gesamt : 4 Sterne

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„Einmal erdachtes, kann nicht zurück genommen werden”

08.10.2010

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Wenn alle Wahlen nur noch an Wahlcomputern abgeben werden, kann ich mir dann sicher sein, dass meine Stimme auch richtig gezählt wird? Was könnte so eine Manipulation alles bewirken? Andreas Eschbach spinnt genau diesen Gedanken weiter und kommt zu erschreckenden Ergebnissen.

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„Andreas Eschbach, Ein König für Deutschland”

22.02.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Wer schon immer mal wissen wollte warum George W. Bush Präsident werden konnte, sollte dieses Buch lesen. Eschbach hat sich sehr viele Gedanken über das FÜR und WIDER von Wahlmaschinen gemacht und ist es nicht auch möglich für Deutschland einen König zu wählen !?
Ich fand das Thema sehr spannend und gut aufgearbeitet. LESEN !

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„Ein König für Deutschland ?”

22.02.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Um einen angekündigten Wahlbetrug in Deutschland aufzudecken wird eine fiktive Partei gegründet. So wird Simon König bei der aktuellen Bundestagswahl 2009 zum "König von Deutschland". Gegen den Willen seiner Parteifreunde regt er eine Abstimmung unter der Bevölkerung an, bei der sich herausstellt, daß eine Monarchie in Deutschland nicht erwünscht ist. Andreas Eschbachs Buch ist spannend, aktuell und ständig frage ich mich "Könnte das wirklich war sein? Würden wir so reagieren?" Vielleicht! Auf jeden Fall ein Buch zum Nachdenken.

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„Rückkehr der Monarchie?”

22.01.2010

Rezension von Stefan Flomm aus Rellingen

"Keine Idee ist so verrückt, dass sie nicht mit einem scharfen, aber gleichzeitig ruhigen Auge erwogen werden sollte.“ Der Mann, der das gesagt hat, war der ehemalige englische Premierminister Winston Churchill. Und fast könnte man den Eindruck bekommen, als hätte der bekennende Zigarrenraucher, der im Jahr 1953 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, „Ein König für Deutschland“ von Andreas Eschbach gelesen. Was natürlich schlechterdings unmöglich ist, da der Ex-Premier 1965 und somit 44 Jahre vor Erscheinen des Buchs gestorben ist.
Der gebürtige Ulmer Eschbach spinnt die Geschichte um die Wahlkämpfe zwischen George W. Bush gegen Al Gore aus dem Jahr 2000 und gegen John Kerry vier Jahre später munter weiter. Damals waren unter anderem in Florida Wahlautomaten eingesetzt worden, die bei der Wochen und Monate währenden Auszählung der Stimmen Probleme gemacht hatten und die Supermacht USA um ein Haar auf das Niveau einer Bananenrepublik hätten schrumpfen lassen.
In „Ein König für Deutschland“ schickt ein Computer-Freak die Anleitung zur Manipulation von Wahlautomaten zu seinem Vater nach Deutschland; einem gestandenen Verfechter der Demokratie mit dem Namen König. Gemeinsam mit – zunächst zufälligen – Bekannten aus der Hacker-Szene will König den Beweis für die Manipulationsmöglichkeit erbringen: Er tritt mit einer Partei zur Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland bei der Bundestagswahl an – und gewinnt! Nun steht seine Krönung im Aachener Dom kurz bevor.
Eschbach, der auch „Das Jesus-Video“ geschrieben hat, ist Spezialist für fantastische und gut geschriebene und recherchierte Plots. „Ein König für Deutschland“ gehört mit zu jenen Büchern, die man nur ungern aus der Hand legt. Der 50-Jährige hält der zunehmend unkritischen, technikgläubigen Internet-Gesellschaft den Spiegel vors Gesicht. Dass der Mensch seinen Verstand nicht Maschinen überlassen ist eine der Botschaften dieses wirklich tollen Buchs.
(Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)

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„Le roi est mort, vive le roi!”

22.12.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Wer ein bisschen von Computern versteht, der weiß, wozu sie in der Lage sind. Das gilt ganz besonders heute, da alles immer digitaler wird. Auch die Wahlen? Wahlcomputer machen es möglich.
Man stelle sich vor, wie eine kleine Änderung an einem Programm für spektakuläre Folgen sorgt. Plötzlich könnte der erste Mann im Staat wieder ein König sein.
Wenn Sie wissen möchten wie es dazu kommt, wie schnell Deutschland wieder zu einer Monarchie werden könnte, was Rollenspiele damit zu tun haben, sie ihre eigene Partei gründen wollen oder Sie selbst gerne Monarch sein möchten, sollten sie diese sehr nah an der beunruhigenden Wahrheit geschriebene Geschichte lesen.

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„Verrückte Idee, die wahr werden könnte”

15.11.2009

Rezension von HT aus Berlin

Wenn bei jemandem das Vertrauen in die Politik sowieso schon erschüttert ist, dann sollte er dieses Buch lesen. Geht wirklich immer alles mit rechten Dingen zu? Andreas Eschbach greift wie in "Eine Billion Dollar" eine wahnwitzige Idee auf und zeigt, was sich daraus entwickeln kann und wie Menschen mit einer solchen Situation umgehen könnten. Hoffen wir, dass alles nur Phantasie bleibt und der Autor auch weiter so tolle Bücher schreibt.

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„Streitschrift zum schmunzeln”

06.11.2009

Rezension von Sylvie Müller aus Nagold

Endlich mal wieder ein Eschbach, der sich wirklich lohnt.

Genial zu lesen in welche bizarren Verwicklungen man geraten kann, wenn man einen Computercrack als unehelichen Sohn in Übersee hat.

Schön fundiert zieht Eschbach eine Streitschrift gegen Wahlcomputer auf, in der es weder an Mafia und Geheimdiensten mangelt, noch an Live-Rollenspielern und Mangakindern. Auch der Adel ist natürlich vertreten.

Alles in allem eine witzige Mischung, die mir ab und zu ein prustendes Lachen entlockt hat.

Nur die Fussnoten stören ein wenig beim Lesen, die hätte man auch in einem Anhang zusammenfassen können.

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„Royal, humorvoll, kaltblütig”

05.11.2009

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt

Andreas Eschbach hat die seltene Gabe, hervorragend fundierte Thriller mit einer satten Prise Humor zu schreiben. Am Anfang dachte ich, was soll der alberne Titel, aber im Laufe dieses ebenso spannenden wie aberwitzigen Buches ist mir der seltsame Titel ans Herz gewachsen. Beinah wäre ich Monarchist geworden. Weiter so Meister Eschbach!

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„Königliche Hoheit wünscht zu wählen ...”

20.10.2009

Rezension von Sandra M. Taibon aus Neuhofen an der Krems

Vincent Merrit, ein junger Computerfreak bekommt durch Zufall die Möglichkeit einen amerikanischen Wahlcomputer zu manipulieren - mit dem Effekt, dass George W. Bush die Wahl gewinnt. Sein Versuch, diesen Betrug den Demokraten als politischen Sprengstoff zu liefern endet damit, dass der demokratische Kanditat Barack Obama bei der nächsten Wahl überzeugend gewinnt.
Ein undurchsichtiger Ganove möchte daraus Kapital schlagen und erpresst Vincent, ein weiteres Mal einen Wahlcomputer zu manipulieren - diesmal in Deutschland. Vincent tut, was von ihm verlangt wird, sendet das Material als Absicherung jedoch an seinen Vater deutscher Abstammung mit Namen Simon König in die Bundesrepublik. Was dann passiert gleicht einer Actionkomödie: Simon will den Wahlbetrug aufdecken indem er sich als Verfechter der Monarchie ausgibt und mit einer eigenen Partei zum Bundestagswahl antritt. Es kommt, wie es kommen muss - Simon König gewinnt und wird Monarch ...

Andreas Eschbach ist einer der besten deutschsprachigen Autoren und seine Bücher können es durchaus mit amerikanischen Thrillern aufnehmen.
Er hat Witz, einen guten Schreibstil und: er hat wirklich gute Ideen, die allesamt aus dem Bereich des Möglichen kommen. Das Buch liest sich flott, unterhaltsam und man hat immer wieder ein Schmunzeln auf den Lippen. Am Ende denkt man sogar kurz darüber nach, ob das nicht alles genauso passieren könnte.
Ich kann das Buch sehr empfehlen - es ist gute Lektüre, wenn auch ohne Anspruch auf Vollkommenheit.

Das Buch werden jene mögen, die "Credo" von Douglas Preston mochten, oder "Welt in Angst" von Michael Crichton. Es wird auch jenen gefallen, die Ken Folett mögen oder Robert Harris, kurzum: Leute, die Lesestoff suchen, sind hier richtig.

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„Hoher Unterhaltungswert”

20.10.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Dieser Politthriller mit teilweise einigem Augenzwinckern, weiß den Leser hervorragend zu unterhalten. Nicht zuletzt die Unmenge an Fußnoten belegt die umfangreiche Recherche des Autors, was zu einem gefühlt sehr realitätsnahen Roman führt. Die Problematik mit Wahlcomputern ist zwar jedem irgendwie geläufig, aber welche Ausmaße das hat und welche Probleme diese mit sich bringen, werden wohl doch viele Leser überraschen.
Besonders gelungen macht den Roman die Tatsache, dass der eigentliche Kniff der Geschichte ein ziemlich abstruser ist, dies aber den Leser wunderbar bei der Stange hält und verhindert, dass die Story zu trocken gelingt und zudem die Einbindung tatsächlicher Wahlen in den USA und Deutschland und vor allem deren (überraschenden) Ergebnisse.
Ich wurde auf jeden Fall bestens unterhalten und kann ihnen dieses Buch wärmstens ans Herz legen und versichere ihnen, sie werden bei ihrem nächsten Wahlgang an dieses Buch denken.

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„Eschbach for President!”

16.10.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

US-Amerikaner Vincent Merrit ist nicht nur ein begnadeter Programmierer, er ist auch das Ergebnis eines Jahrzehnte zurückliegenden Seitensprungs von Simon König, einem deutschen Geschichtslehrer.
Als Programmierer geht Vincent gern schon mal an die Grenzen des Erlaubten und – mit ein wenig Druck – auch darüber hinaus. So ist ein Programm zur Manipulation von Wahlmaschinen nicht nur illegal, sondern auch eine respektable Herausforderung für ihn.
Als Sohn aber erinnert sich Vincent seines fernen Vaters als ihm der Druck zu groß wird und zieht ihn mit hinein in seine programmierten Manipulationen.
So kommt ein Zufall zum nächsten und Simon König wird schließlich gezwungen, seinen Nachnamen immer ernster zu nehmen. Wie wäre es denn mit der Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland? Mit manipulierten Wahlmaschinen ist auch so etwas möglich...

Andreas Eschbach beglückt uns mit einer wahrhaft bösen Gesellschaftssatire, bei der uns unser Lachen so manches Mal königlich im Halse stecken bleibt.
Allein schon für die Idee, Live-Action-Rollenspieler zu Gründungsmitgliedern einer Volkspartei zu rekrutieren, gebührt ihm der Orden wider den tierischen Ernst.
Und für seinen ebenso ernst gemeinten wie Leser-erschütternden Kampf gegen Wahlmaschinen aller Art solle er zum Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs ernannt werden.

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„Ein Königreich für die Wahl mit Zettel und Stift”

08.10.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Computer sind heutzutage aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Immer mehr beherrschen sie unseren Alltag, so dass man sich schon fast wundern mag, warum wir eigentlich bei Wahlen immer noch ganz banal mit Zettel und Stift unsere Stimme abgeben. Und genau das ist das große Thema in Eschbachs neuem Roman, passend zur Bundestagswahl 2009. In einer geradezu absurden Geschichte macht er auf die Manipulierbarkeit von Wahlcomputern und den damit verbundenen Gefahren aufmerksam. Dabei verknüpft er, wie für ihn typisch, meisterhaft Fakten und Fiktion, so dass auch Sie sich z.B. fragen werden, wie George W. Bush seinerzeit denn nun wirklich Präsident geworden ist. Die zahlreichen Fußnoten werden es Ihnen verraten, doch ob diese eher hilfreich oder störend sind, bleibt Ihnen dabei genauso überlassen wie die Entscheidung, ob der Roman insgesamt einfach nur genial oder doch ein bisschen sehr abgedreht ist. Meiner Meinung nach ist es nicht sein bester Roman, doch Eschbach hat ein brandaktuelles Thema angepackt, gut recherchiert und wieder einmal ein beeindruckendes Szenario entworfen, das bedrohlich real erscheint – trotz der verrückten Story und ihrer kuriosen Charaktere, bei denen eigentlich nur noch „Horst Schlämmer“ fehlt. Spaß macht die Geschichte allemal. Und noch eins ist sicher: Sie werden am Ende froh sein, dass Sie ihr Kreuzchen noch mit einem Stift auf Papier machen können.

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„Das Buch zur Wahl”

06.10.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

"Das alles und noch viel mehr würd ich machen, wenn ich König von Deutschland wär[...]"Frei nach dem Lied von Rio Reiser kommt zeitnah zur Bundestagswahl 2009 der neueste Streich von Andreas Eschbach in den Buchhandel.
Was wäre, wenn nicht die CDU die Wahl gewonnen hätte, sondern eine Partei zur Wiedereinführung der Monarchie? Und der Lehrer Simon König zum neuen Staatsoberhaupt würde?
Erschreckend realistisch erzählt Eschbach von der Gefahr einer möglichen Manipulation von Wahlcomputern.
Eine irre Geschichte, die einfach Spaß macht.

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„Ein König für Deutschland”

29.09.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Ein König für Deutschland“ heutzutage unmöglich, denkt man.
Andreas Eschbachs neues Buch handelt von einem spannenden und zugleich gefährlichen Thema, dem Einsatz von Wahlcomputern.
Durch die Verwendung eines manipulierten Wahlprogramms gewinnt Simon König, Kandidat der Vereinigung zur Wiedereinführung der Monarchie die Wahlen. Und weil alles so reibungslos funktioniert hat, will man den Schwindel nicht aufdecken, sondern regieren.
In Deutschland und der Welt sind alle fassungslos, wie konnte das passieren?
Dieses Buch bietet spannende Unterhaltung und vermischt Fiktion und Realität fasst grenzenlos.

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„DAS Buch zum Wahljahr!”

28.09.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

"Ein König für Deutschland" ist wirklich ein faszinierendes Buch. Es beginnt mit den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen George W. Bush das erste Mal gewählt wurde - wer erinnert sich nicht an die Medienberichte über eventuell manipulierte Wahlen damals? Eschbach verknüpft diese Fakten mit einer fiktiven Story, in der ein Hacker den Auftrag bekommt, die Wahlcomputer so zu manipulieren dass genau dieses Ergebnis herauskommt. Im zweiten Teil des Romans springt die Handlung dann nach Deutschland: was zunächst nur als medienwirksame Aktion zur Aufdeckung von Wahlcomputer-Manipulationen gedacht war, führt bald zur Einführung der Monarchie. IT-Experten warnen schon lange vor der Verwendung von Wahlcomputern, und nach der Lektüre dieses Romans war ich wirklich froh, dass wir in Deutschland nach wie vor mit Papier und Stift wählen.

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„Eine ebenso unterhaltsame wie ernst zu nehmende Warnung”

16.09.2009

Rezension von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent

Wahlcomputer, wie in den USA schon lange üblich, sind auch in Deutschland längst keine ferne Utopie mehr; schließlich gab es bei hessischen Kommunalwahlen bereits erste Probeeinsätze. Zwei damit unweigerlich verknüpfte Themen greift Andreas Eschbach in seiner spannenden „Faction“-Story, einer Mischung aus Facts und Fiction auf: Wahlfälschung und Datenmissbrauch Und wirklich: Während in den 80er Jahren noch Viele vor dem gläsernen Menschen warnten, werden heute ungeniert Berge von persönlichen Daten gehortet. Dabei stimmt es bedenklich, dass sich inzwischen nicht mehr netzferne PC-Paranoiker, sondern gerade Insider aus dem IT-Bereich für bessere Datenkontrolle engagieren, etwa in der neu gegründeten „Piraten-Partei“.

Eschbach gelingt in seiner Story durch zahlreiche Fußnoten der Spagat zwischen der mit Literaturangaben belegten Realität und einer völlig fiktiven Geschichte. Auch wenn das Finale ein wenig über das Ziel hinausschießt, ist „Ein König von Deutschland“ eine ebenso unterhaltsame wie ernst zu nehmende Warnung vor Wahlmanipulation im digitalen Zeitalter - passend zur Bundestagswahl 2009 und zu allen folgenden.

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