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Island Krimi von Arnaldur Indridason (buch)
Kurzbeschreibung:
Beschreibung der Redaktion:
Rezension von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent
Kurzbeschreibung:
Island im Herbst: Am See von Thingvellir wird eine Frauenleiche angespült. Zunächst deutet alles auf Freitod hin, doch dann erhält Kommissar Erlendur ein Indiz zugespielt - den Mitschnitt einer Séance, an der das Opfer kurz vor seinem Tod teilgenommen hatte.
Ein spannender Krimi, bei denen sich -im Laufe der Ermittlungen- Abgründe auftun.
Es gibt einige Wendungen im Geschehen, so das bis zum Schluss die Spannung erhalten bleibt. Auch das Privatleben Erlendurs ist interressant.
Kommissar-Erlendur Reihe:
1. Menschensöhne
2. Todesrosen
3. Nordermoor
4. Todeshauch
5. Engelsstimme
6. Kältezone
7. Frostnacht
8. Kälteschlaf
9. Frevelopfer
10.Abgründe
11. Furðustrandir (deutscher Titel noch nicht bekannt)
von einer Kundin oder einem Kunden
Ein typischer Indridasson: in seinem achten Fall, der zunächst gar keiner zu sein scheint, ermittelt Erlendur wieder einmal mit stoischer Gelassenheit und Sturheit in einem vermeintlichen Selbstmord einer Frau, die erhängt in ihrem Ferienhaus aufgefunden wird. Da sie nie über den Tod ihrer Mutter hinweggekommen und seit langem schwermütig war, hat niemand außer eben Erlendur Zweifel an einem Selbstmord. Eingewoben in einen faszinierenden und spannend erzählten Fall gelingt es Indridasson wieder einmal, ein stimmiges und vielschichtiges Bild Islands und seiner Bewohner zu zeichnen. Daneben erfahren wir aber auch viel über die Persönlichkeit Erlendurs und das Trauma, das auf ihm lastet. Ein ganz besonderer Krimi, nicht nur für Islandfans!
von einer Kundin oder einem Kunden
Auch in seinem achten Fall zeigt Kommissar Erlendur wieder ein gutes Gespür für verdeckte Hinweise. So schafft er es, neben seinem aktuellen Fall, auch noch vergangene Fälle zu lösen. Entstanden ist dadurch eine Geschichte, in der man als Leser dazu gebracht wird, die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen, bis man die Lösung gefunden hat. Wirklich spannend und mitreißend!
von einer Kundin oder einem Kunden
Kälteschlaf - Das trifft den Nagel auf den Kopf.
Arnaldur Indridason´s neuer Island Krimi ist von der ersten bis zur letzten Seite fesseln - an die Kälte des Landes aber auch an die grausame Kälte der Menschen in seinem Krimi. Er regt zum Mitraten und Nachdenken an, denn immer wieder werden dem Leser als unwichtige Details getarnte Hinweise zugeworfen. Wer aufmerksam liest, nimmt somit den Platz von Kommissar Erlendur ein, beginnt, die Puzzlestücke zusammenzusetzen. Und findet vielleicht sogar noch vor ihm des Rätsels Lösung. Oder läuft der Leser doch in die falsche Richtung ?
Ein vom Anfang bis zum Ende bis ins Detail geplanter Krimi mit vielen Geheimnissen - und Kommissar Elendur´s Kindheit.
von einer Kundin oder einem Kunden
Elendurs achter Fall ist mein Favorite.
Kommisar Elendur muss sich die Fragen stellen, war es ein Selbstmord?? und überlebt er das treffen mit seiner Ex-Frau???
Der Kommisar glaubt nicht dran und fängt an zu ermitteln oder, wie er sagen würde, Fragen stellen.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm zu lesen und konnte mich richtig gut in die Geschichte und deren Charaktere hinein fühlen.
Ein sehr gelungenes und in sich stimmiges Buch!
von einer Kundin oder einem Kunden aus Rodenberg
Dieses Buch ist meine erste Begegnung mit dem isländischen Schriftsteller Arnaldur Indridason und seiner Hauptfigur, Kommissar Elendur, gewesen.
Dieser so genannte "Island-Krimi" ist eine schleichende Schilderung, die sich stets auf dem schmalen Grad zwischen unterschwelliger Spannung und Langatmigkeit bewegt. Die Hauptfigur, Kommissar Elendur, ist der aktuell achte Fall des störrischen Ermittlers, der vom Charakter her, ein Seelenverwandter der schwedischen Ikone Kurt Wallander sein könnte.
Einen richtigen offiziellen Fall beleuchtet "Kälteschlaf" nicht im eigentlichen Sinne. Vielmehr dreht sich hier einiges um einen Selbstmord, der aufgrund des besonderen Charakters und der seltsamen Vergangenheit der Toten viele Fragen aufwirft. Parallel dazu erfährt der Leser aber auch viel über die private Seite des Kommissars und das damit verbundene schwere Verhältnis zur Mutter seiner Kinder.
In Bezug auf den Selbstmord sieht sich Elendur unverhofft bedenklichen Machschafften ehemaliger Medizinstudenten gegenüber, die versucht haben, die andere Seite mittels gewagter Experimente für bestimmte Personen sicht- und greifbar zu machen. Und eben dieses Agieren lässt immer wieder neue Aspekte in die Ermittlungen einfließen.
Und dann ergibt sich auch plötzlich und irgendwie unverhoft die Möglichkeit, einem im Sterben liegenden alten Mann bei der Suche nach seinem über mehr als 25 Jahren verschollenen Sohn eine letzte Gewissheit über dessen Schicksal zu geben. Aber bei allen diesen Fällen und Situationen gewinnt der Faktor Zeit zunehmend mehr an Bedeutung.
Der Schreibstil des Isländers ist sehr angenehm und so lässt sich "Kälteschlaf" wirklich flüssig und ansprechend lesen. Einzig der Inhalt ist an diversen Stellen doch recht verhalten und unterstreicht die besondere Stellung der "Island Krimis", der man sich öffnen muss, auf eine spezielle Art und Weise.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Alteglofsheim
es ist total spannend, gut zu lesen und nicht eine MInute langweilig, kann es wirklich nur wärmstens empfehlen und würde es wieder kaufen.
von einer Kundin oder einem Kunden
durch die stille, ruhige, flüssige Schreibweise läßt sich dieses Buch einfach und zügig lesen. Der "Selbstmord von Maria" läßt Erlendur nicht los, er will das Geheimnis von Maria lüften, versucht einen alten Fall zu lösen und Ordnung in seine Vergangenheit zu bringen.
von einer Kundin oder einem Kunden
Kommissar Erlendur ermittelt dieses Mal ganz allein und ganz inoffiziell. Der Selbstmord einer jungen Frau beschäftigt ihn- hat sie sich wirklich selbst getötet? Gleichzeitig klärt er zwei weit zurückliegende Fälle auf: Vor 30 Jahren waren Jugendliche verschwunden und wurden nie gefunden. Erlendur wird dabei stark an eine Familientragödie in seiner eigenen Vergangenheit erinnert und versucht, damit abzuschließen.
Wieder mal ein Super- Krimi mit Herz und Verstand ohne viel Action.
von einer Kundin oder einem Kunden
Eine junge Frau findet ihre Freundin Maria erhängt in deren Ferienhaus am Pingvellir See. Sie glaubt von Anfang an nicht an Selbstmord, obwohl alles darauf hindeutet. Als Kommissar Erlendur von Marias Leidenschaft zu Übersinnlichem erfährt, beginnt er in der Vergangenheit der toten Frau zu forschen. Dabei kommt er nach und nach einer Familientragödie auf die Spur und wird an längst verdrängte Erlebnisse seiner Kindheit erinnert. Ein sehr ruhiger Krimi mit Sogwirkung !
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