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Menschensöhne. Edition Lübbe

Menschensöhne. Edition Lübbe

Island Krimi von Arnaldur Indridason (buch)

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Mit diesem Bibelzitat eröffnet Arnaldur Indriðason Menschensöhne, einenKriminalroman, dessen düstere Zukunftsvision ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-7857-1556-0
  • EAN:9783785715567
  • Erscheinungstermin:23.03.2005
  • Verlag:Lübbe
  • Einband:gebunden
  • OriginaltitelSynir Duftsins
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:2. Auflage
  • Seiten:347
  • Gewicht:460 g
  • Übersetzer:Coletta Bürling
  • Reihe:Edition Lübbe

Kurzbeschreibung:

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Mit diesem Bibelzitat eröffnet Arnaldur Indriðason Menschensöhne, einen
Kriminalroman, dessen düstere Zukunftsvision dem Begriff "ewiges Leben"eine neue, schreckliche Bedeutung verleiht.Zwei dramatische Todesfälle werden im sonst so friedlichen Island zum Tagesgespräch: Daníel, ein langjähriger Patient einer
psychiatrischen Klinik, begeht Selbstmord. Fast zeitgleich wird ein pensionierter Lehrer in seinem Haus mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt.Erlendur und seine Kollegen von der Kripo kommen nach und nach haarsträubenden
Zusammenhängen aus der Vergangenheit auf die Spur. Das Mordopfer war früher Daníels Klassenlehrer ¿ und von dieser Klasse leben nur noch zwei.Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.
Coletta Bürling:
Coletta Bürling ist die langjährige ehemalige Leiterin des Goethe-Instituts Reykjavik. Seit dessen Schließung übersetzte sie bereits zahlreiche Werke aus dem Isländischen.
Arnaldur Indridason:
Arnaldur Indriðason, Jahrgang 1961, graduierte 1996 in Geschichte an der University of Iceland und gehört seit einigen Jahren zu den erfolgreichsten isländischen Kriminalschriftstellern. Er war als Journalist und Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung Morgunbladid tätig. Arnaldur Indriðason lebt heute als freier Autor mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Reykjavik. Sein Roman Nordermoor wurde zum besten Kriminalroman Skandinaviens 2002 gewählt.
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„deutlich schwächer als bsp. Nordermoor”

17.12.2009

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Da ich Nordermoor und auch Todeshauch unglaublich gut fand wollte ich nun auch den ersten Fall von Kommissar Erlendur lesen. Gewohnt schön ist einfach die isländische Umgebung. Ich finde es klasse über Land und Volk in diesen Krimis mehr zu erfahren - ein Grund warum ich gerne die Krimis von Indridason lese. Was die Geschichte und die Erzählweise in Menschensöhne angeht war ich jedoch nicht so überzeugt. Bei der Erzählweise merkt man deutlich, daß dies das Erstlingswerk Indridasons ist. Sie holpert doch recht häufig im Stil und im Ausdruck. Etwas, das man in den darauffolgenden Büchern nicht mehr hat. Die Geschichte ist zu Beginn richtig gut wird aber gegen Ende immer abgehobener und in einigen Punkten auch unglaubwürdig, was aber leider auch an der Art der Darstellung liegt. Sie nimmt auch eine vollkommen andere Wendung als man im Rest des Buches dachte. Manchmal ist so etwas ja gerade in Krimis gut, aber in diesem Fall leider nicht geglückt. Trotz dieser eher "technischen" Mängel habe ich es genossen Menschensöhne zu lesen. Mir gefallen die Charaktere, die Beschreibung der isländischen Art und der damit verbundenen Stimmung.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Nordermoor, Todeshauch

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„Arnaldurs Erstling”

27.12.2006

Rezension von reini68.blogspot.at aus Kottingbrunn, Niederösterreich (reinhold.stansich@gmx.at) Top-100 Rezensent

In einer Nervenheilanstalt springt ein Mann aus dem Fenster und macht seinem Leben ein Ende, und gleichzeitig wird sein ehemaliger Lehrer bei lebendigem Leib in seinem Haus verbrannt. Nur langsam - und getrieben von einigen Zufällen - bringt die Polizei diese beiden Fälle in Zusammenhang. Ein Großteil der Polizeiarbeit wird in diesem Fall von einem Zivilisten, nämlich von Palmi, dem Bruder des Mannes aus der Anstalt geleistet. Das was hier aufgedeckt werden wird liegt hart an der Grenze zur Science Fiction. Jedenfalls aber darf man sich auf den ersten Krimi mit Erlendur als Protagonisten freuen.

An sich finde ich Arnaldur (Indridason - in Island verwendet man nur die Vornamen) als einen der besten Krimiautoren. Hier in seinem Erstling sieht man auch zeitweise seinen Genius aufblitzen, dennoch liegen noch Klassen zwischen dem was man bisher von Arnaldur zu lesen bekam und was er in diesem Werk ablieferte. Nein, das Buch ist absolut nicht schlecht, sondern entspricht durchaus einem Mittelklasse-Krimi, sogar einem der gehobenen Mittelklasse. Dennoch aber vergleicht man automatisch mit den späteren Werken des großartigen Isländers und hier ist noch einiges Potential zu erkennen.

Sprachlich erreicht der Autor bereits beinahe jene Klasse die man von ihm gewohnt ist, dennoch aber fehlt ihm gerade im stilistischen Bereich so einiges. Das Buch liest sich nicht so locker und leicht, wie z.B. 'Engelsstimme'. Aber es ist dennoch absolut in Ordnung. Eine wirkliche Schwäche spürt man dafür bei der Charakterisierung der Hauptfiguren, die allesamt eher flach bleiben. Dennoch beweist Arnaldur bereits in diesem Frühwerk, dass er ein genauer Beobachter der menschlichen Seele und ihrer Verschlingungen ist. Sehr gut gibt er in einem Monolog von Palmi wider, wie zwiespältig seine Seele ist und erst recht, wie schnell sich Schuldgefühle aufbauen können, die in der Realität keine Entsprechung finden.

Insgesamt haben wir es also mit einem sehr guten Erstlingswerk zu tun, das aber dennoch weit von dem entfernt ist, was wir von diesem großartigen Autor gewohnt sind. Gerade allen Fans von Arnaldur kann man nur zu diesem Buch raten, auch wenn sie von ihm Besseres gewohnt sind - aber die Erlendurreihe will man natürlich vollständig gelesen haben.

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„Super Schmöker”

25.07.2005

Rezension von Christin Koloska aus Oer-Erkenschwick

Läßt sich gut lesen und ein faszinierendes Ende

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