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Zug um Zug

Zug um Zug

von Peer Steinbrück Helmut Schmidt (buch)

Obwohl fast dreißig Jahre zwischen Helmut Schmidt und Peer Steinbrück liegen, werden die beiden oft in einem Atemzug genannt - Elder Statesman und moralische Instanz der eine, spätestens seit der Finanzkrise Garant für politische Geradlinigkeit der andere: Hier tauschen ... weiterlesen
  • buch.de-Verkaufsrang:5.405
  • ISBN-10:3-455-50197-4
  • EAN:9783455501971
  • Erscheinungstermin:27.10.2011
  • Verlag:Hoffmann und Campe
  • Einband:gebunden
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:318
  • Gewicht:509 g

Kurzbeschreibung:



Obwohl fast dreißig Jahre zwischen Helmut Schmidt und Peer Steinbrück liegen, werden die beiden oft in einem Atemzug genannt - Elder Statesman und moralische Instanz der eine, spätestens seit der Finanzkrise Garant für politische Geradlinigkeit der andere: Hier tauschen sich zwei überzeugte Sozialdemokraten aus, die vieles von dem, was ihre Partei an Beschlüssen in die Welt setzt, nicht gutheißen können. Ob sie über die Risse im Fundament unseres Sozialstaates reden oder über die Ignoranz mancher Funktionseliten, ob sie die Verschiebung der globalen ökonomischen Gewichte diskutieren oder die verheerenden Auswüchse des weltweiten Raubtierkapitalismus: Immer wieder kehrt das Gespräch zu der Ausgangsfrage zurück, wie das Primat des Politischen auch in Zukunft gewahrt und die wachsende Kluft zwischen Regierten und Regierenden geschlossen werden kann.


Zusatzinformationen (Autorenportrait):



geboren 1947 in Hamburg, ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Der Diplomvolkswirt hatte viele Ämter inne, bevor er von 2005 bis 2009 als Bundesminister der Finanzen und als stellvertretender Vorsitzender der SPD tätig war. 2010 erschien bei Hoffmann und Campe sein Bestseller "Unterm Strich".




geboren 1947 in Hamburg, ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Der Diplomvolkswirt hatte viele Ämter inne, bevor er von 2005 bis 2009 als Bundesminister der Finanzen und als stellvertretender Vorsitzender der SPD tätig war. 2010 erschien bei Hoffmann und Campe sein Bestseller "Unterm Strich".


Peer Steinbrück:
Peer Steinbrück, geboren 1947 in Hamburg, ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Der Diplomvolkswirt hatte viele Ämter inne, bevor er von 2005 bis 2009 als Bundesminister der Finanzen und als stellvertretender Vorsitzender der SPD tätig war. Unter anderem leitete er das Büro des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, war erst Staatssekretär, dann Wirtschaftsminister Schleswig-Holsteins. In Nordrhein-Westfalen war er 1998 bis 2000 Wirtschaftsminister, 2000 bis 2002 Finanzminister, 2000 bis 2005 Mitglied des Landtags und von 2002 bis 2005 Ministerpräsident. 2011 wurde Peer Steinbrück mit dem "Cicero-Rednerpreis" ausgezeichnet.
Helmut Schmidt:
Helmut Heinrich Waldemar Schmidt wurde am 23.Dezember 1918 als Sohn eines Studienrats und Diplomhandelslehrers in Hamburg Barmbek geboren. Nach seinem Abitur im Jahr 1937 leistete er Reichsarbeitsdienst und Wehrdienst ab. Im Zweiten Weltkrieg war Helmut Schmidt als Soldat erst bei der Luftabwehr und später sogar an der Ostfront eingesetzt worden. Nach seiner Rückkehr heiratete er im Sommer 1942 seine ehemalige Klassenkameradin Hannelore Glaser, später nur noch Loki genannt. Mit ihr bekam Helmut Schmidt zwei Kinder, wovon eines jedoch noch vor seinem ersten Geburtstag starb.
1945 geriet Helmut Schmidt für wenige Monate in britische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung studierte er Volkswirtschaftslehre und Staatswissenschaft in Hamburg. Dort lehrte ihn der spätere Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Seinen Abschluss machte Helmut Schmidt als Diplomwirt. Schon während seines Studiums trat er in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein und arbeitete bis 1953 unter Karl Schiller bei der Behörde für Wirtschaft und Verkehr der Freien und Hansestadt Hamburg. Anschließend wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD und ein paar Jahre später 1957 war er schon Bestandteil des Fraktionsvorstandes. In seiner Position übte Helmut Schmidt scharfe Kritik an der Bundesregierung, insbesondere an den damaligen Verkehrsminister Franz Josef Strauß. Nur ein Jahr später wird Schmidt Mitglied im SPD Bundesvorstand und setzt sich massiv gegen atomare Bewaffnung der Bundeswehr ein. Im gleichen Jahr noch wird er zum Hauptmann der Reserve befördert und fast zeitgleich direkt aus dem SPD Fraktionsvorstand abgewählt. 1961 veröffentlicht Helmut Schmidt sein Militär strategisches Buch "Verteidigung oder Vergeltung". Willy Brandt holt ihn 1964 in seine zehnköpfige Regierungsmannschaft für die Bundestagswahlen 1965. Es folgt der Wiedereinstieg als stellvertretender Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion. Bis zum Rücktritt Brandts arbeitet Helmut Schmidt als Bundesverteidigungsminister, Bundesminister für Wirtschaft und Verteidigung und Bundesfinanzminister. Am 16.Mai 1974 wird Helmut Schmidt nach dem Rücktritt Brandts als 5.Bundeskanzler gewählt. Im Schatten der Weltwirtschaftskrise stehen bei ihm vor allem Themen wie Stabilität und Vollbeschäftigung im Focus. 1975 wählt ihn die britische Zeitung "Financial Times" zum Mann des Jahres. Seiner erneuten Wiederwahl in den Jahren 1976 und 1980 folgt der Bruch durch ein konstruktives Misstrauensvotum. 1982 löst ihn Helmut Kohl als Bundeskanzler ab.
Ab 1983 ist Helmut Schmidt Mitherausgeber der Zeitung "Die Zeit". Ernennungen zum Ehrenbürger verschiedener Städte und etliche Auszeichnungen wie dem Theodor Heuss-Preis, Leipziger Mendelssohn-Preis, Henry Kissinger-Preis und viele mehr zeigen sein beliebtes Auftreten wie auch sein Handeln mit realitätsbezogener Politik, moralischem Pflichtbewusstsein und gesellschaftlichem Engagement durch zahlreiche Veröffentlichungen, sowohl in der Zeit als Bundekanzler, wie auch in der Zeit danach. Helmut Schmidt besitzt eine große Leidenschaft für Kunst und klassische Musik. Hauptwohnsitz zusammen mit seiner Frau Loki ist in Hamburg Langenhorn.
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„Grosse Politik”

30.12.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent

Steinbrück und Schmidt sind in meinen Augen Politiker,die sich entwickelt haben.Sie waren nicht immer einer Meinung.aber sie haben aus Fehlern gelernt.Und das rechne ich ihnen hoch an.Solch ein Verhalten würde ich mir als mündige Bürgerin von unseren Politikern wünschen.Aber das wird wohl ein Traum bleiben.Dieses Zwiegespräch zwischen diesen beiden Vollblutpolitikern ist unglaublich unterhaltsam und lehrreich.Es sollte meiner Meinung nach in keinem Haus fehlen,dann würde sich vielleicht auch mal etwas ändern.

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„Kann, muss aber nicht”

01.12.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Der entscheidende Fehler der Politiker ist, dass sie erst dann, wenn sie nicht mehr in der Verantwortung sind, genau wissen, was zu tun ist. Vermutlich liebt die Bevölkerung deswegen Elder Statesmen, weil da immer die Illusion im Raum schwebt, dass sie alles besser gemacht hätten.

Obwohl Steinbrück und Schmidt die offensichtlichen Probleme der heutigen Zeit und die offensichtlichen Versäumnisse der aktiven Politiker mit deutlichen Worten besprechen, muss man sich bei einem Buch zweier (noch) aus den höchsten Regierungsämtern ausgeschiedenen Männern fragen, was sie mit ihren Auslassungen eigentlich erreichen wollen. Polittalkshows haben schon lange das Image der schmuddeligen außerparlamentarischen Diskussion, die zu nichts führt. Gesprächs- und Interviewbücher, die doch nichts anderes als die Urform der Talkshows sind und umgekehrt auch wieder die Shows imitieren, gelten immer noch als chic. Nur erreichen weder Gesprächsbeiträge in Fernsehshows, noch Bücher eine Veränderung. Die Zeiten sind leider vorbei.

Grundproblem aller Regierenden von heute (und auch von Steinbrück und Schmidt) ist, dass sie die Probleme eigentlich erkennen und wissen, wie man sie lösen KÖNNTE, es aber nicht schaffen, weil sie nicht im Traum daran denken, das Gespenst des Kapitals zu vertreiben. Es MUSS Leerverkäufe geben. Es MUSS Derivate geben. Es MUSS atingagenturen geben. Warum? Weil ist so. Na toll... - Man muss kein Kommunist sein, um zu begreifen, dass ein System, dass nur mit Wachstum funktionieren kann, krank ist. Unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt geht nicht. Leider wagen Steinbrück und Schmidt nicht den Bruch mit der alten Ordnung und zeigen somit keine konstruktiven (weil neuen) Ideen auf.

Was inhaltlich fehlt, machen die "Autoren" durch amüsante, interessante und (wenn auch in die falsche Richtung gehende) tiefgründige Worte wett. Wenn man sich eine Erlösung aus der Ohnmacht der Gegenwart erhofft, sollte man erst zu diesem Buch greifen, nachdem man auf der Straße protestiert hat.

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„Ein Gespräche zweier Gleichgesinnter”

13.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Die Gespräche zwischen den beiden hochkarätigen Politikern bieten den Genuss einer Diskussion auf Augenhöhe. Gebildet, profund und in vielen Fragen übereinstimmend zeigen sie einen Diskussionsstil, der von gegenseitiger Achtung getragen ist. Das Buch enthält viele interessante Einsichten in politische und wirtschaftliche Zusammenhänge, und ist damit ein Beitrag, die derzeit laufenden Debatten besser einzuordnen und zu verstehen zu können.

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„Ein Gespräche zweier Gleichgesinnter”

13.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Die Gespräche zwischen den beiden hochkarätigen Politikern bieten den Genuss einer Diskussion auf Augenhöhe. Gebildet, profund und in vielen Fragen übereinstimmend zeigen sie einen Diskussionsstil, der von gegenseitiger Achtung getragen ist. Das Buch enthält viele interessante Einsichten in politische und wirtschaftliche Zusammenhänge, und ist damit ein Beitrag, die derzeit laufenden Debatten besser einzuordnen und zu verstehen zu können.

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„Empfehlenswert”

27.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Jena

Ein sehr kurzweiliges und teilweise unerwartet tiefgründiges Buch mit Gesprächen zwischen Zwei großen Politkern . Es wird in sehr informativer form zwischen aktuellem Tagesgeschehen bis zu geschichtlichen und Grundsatzfragen und auch persönliches eine Vielzahl interessanter Themen angegangen. Ich würde es in jedem Fall weiter empfehlen.

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