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Monika Elisa Schurrs EROTISCHES ...

Monika Elisa Schurrs EROTISCHES KABINETT Band2

von Monika Elisa Schurr (ebooks)

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Beschreibung der Redaktion:

SECHS EROTISCHE ERZÄHLUNGEN (Und bin ich nicht willig; Lolettes Beichte; Die Vortänzerin; Perle & Sau; Pussy Royale; Der Name der Hure):---Eine Getriebene, die öffentlich bekannt gibt, sie wolle am exklusiven Ort ihrer Wahl mit Gewalt genommen werden; eine Achtzehnjährige, die den Freund ihrer Mutter so gierig beäugt, dass Frau Mama auf eine bizarre Idee verfällt; eine Interviewerin, der vor grossem Publikum das Sex Toy und die Zeigelust durchgehen; eine skeptische Schöne, die sich von einer Nobelagentur einen Mann besorgen lässt, mit dem sie niemals hätte rechnen können; eine Besessene, die es sich in den Kopf gesetzt hat, den absoluten Monarchen in die Knie zu zwingen; ein Mann, der alles für die Hure Nathalie gegeben hat und nun von ihr mit einer Surprise Party der Extreme belohnt wird .… Nichts ist, wie es scheint. In Verwirrspielen und vielen ungeahnten Wendungen geht es in den zweiten sechs Geschichten des EROTISCHEN KABINETTS erneut um Erotik der anderen Art. Die Erzählungen lassen Kraft ihrer bildstarken und opulenten Sprache, die auch vor Grenzüberschreitungen nicht zurück scheut, die gängigen Genrebeschränkungen hinter sich und verstehen sich in der dekadenten Tradition Georges Batailles. (ca. 160 Seiten)
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„Geht zu weit”

25.12.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Au

Ich neige gewiss ebenfalls nicht zum Verfassen von Kundenrezensionen, muss aber hier doch einmal loswerden, dass ich mich besser nicht hätte überreden lassen, mir diese Geschichten hier runterzuladen. Sie sind sehr gut geschrieben, ja, und ich habe auch nichts gegen dezentere Tabubrüche - aber das rechtfertigt nicht die vielen vor allem ethischen Sauereien, die hier erotisiert und - wie es scheint - glorifiziert werden. Es geht für mich einfach alles erheblich zu weit, um so noch vertretbar zu sein.
Nur meine persönliche Meinung.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Autorin erlebt”

24.12.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Graz

Normalerweise schreibe ich keine 'Kundenrezensionen', aber hier fordert es der Zufall. Während eines Besuchs mehrerer deutscher Weihnachtsmärkte sind wir zufällig in einem Lesezelt mit 1001-Nacht-Flair gelandet, in dem Monika Elisa Schurr, die ohne Pseudonym schreibende Autorin u.a. dieser Geschichten, hinreißend sinnlich und gekonnt mehr als eine Stunde lang eine davon vorgetragen hat.
Ich muss gestehen, dass ich immer gedacht habe, Autorinnen solcher Geschichten seien vermutlich graue Mäuse, die sich hinter ihrem Pseudonym versteckten.
Hier jedoch das Gegenteil. Ich habe nicht schlecht gestaunt. Ein absoluter Hingucker, diese Mme. Schurr - groß, blond, ultralangbeinig usw.
Durch diese unverhoffte Zufallslesung angeregt habe ich mir sämtliche ihrer Geschichten runtergeladen, und glaubt mir, danach ist es noch ein ganz anderer Lesegenuss ;-)

Sie schreibt (und liest) wirklich toll und absolut ungewöhnlich.

5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Wunder oder kein Wunder?”

20.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln

Auch ich habe nun den roten und den violetten Sammelband (diesen hier) dieser Reihe gelesen und bin völlig erschlagen angesichts der Sprachgewalt und des erzählerisch-erotischen Raffinements dieser Geschichten. "Tragische Pornographie", wie ich letztens darüber las, passt irgendwie.
Wirklich kein Wunder, dass dieser Band sich jetzt über einen Monat oder so in den Top Ten der Ebooks gehalten hat - oder eben doch ein Wunder, da so offbeat und schräg? Wann schon schafft es Erotik in die Top Ten?
Wie auch immer: Ziemlich großes Kino!

7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Ungeheuerlich”

18.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Baden-Baden

Sowohl Band 1 als auch Band 2 dieses Kabinetts habe ich gelesen (siehe Rezensionen zu Einzelgeschichten) und muss sagen, dass mir selten etwas so Außergewöhnliches begegnet ist.
Geschichte für Geschichte eine aufregende Gemeinheit - und Satz für Satz ein Genuss, der zwischen heftiger Erregung schwankt (bei mir teils unkontrollierbar gewesen) - und zwischen Abscheu, nicht minder heftig.
Nur zwei der insgesamt zwölf Geschichten beider Bände finde ich weniger grandios.
Ansonsten: Ein großer Wurf.

9 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Steigert sich bis ins ...”

01.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln

Jetzt, da ich auch den violetten Sammeland (160 S.) gelesen habe (nicht nur den roten), möchte ich noch einmal insgesamt ein Lob aussprechen.
Unglaublich vielschichtig, intelligent, raffiniert, unverschämt erotisch, aber auch teils verstörend, diese Reihe.
Ich möchte fast sagen: Schade, dass so etwas unter die Pornos gefallen ist. Es ist weit mehr.

Insbesondere der zweite Band hier ist die schönste Zumutung, die man sich antun kann, wenn man vom Genre Erotik nicht viel hält. Überraschung garantiert. - denn diese Reihe könnte genauso unter allgemeiner Literatur verkauft werden - obwohl es eben auch Hardcore ist. Die Mischung macht's.

Ich verspeche ehrlich nicht zu viel. War selbst erst skeptisch, denn es wird ja viel behauptet.

Dennoch wirklich nichts für alle und auch nicht jede Geschichte gleich gut. Darum nicht fünf Punkte.

7 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Enorm mutig”

25.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Ensdorf

Ich finde es sehr mutig, in welch souveränem Ton hier teils Ungeheuerlichkeiten erzählt werden. Selten so etwas gelesen wie dieses Kabinett.
Auch der erste Band in Rot war schon sehr gut.

4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Tatsächlich ganz anders als erwartet”

21.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Zürich

Eigentlich bin ich kein Fan von Erotik (viel billiger Schrott), habe mich aber während eines Aufenthaltes in Deutschland überreden lassen, diese Sammlung von Geschichten hier zu lesen. Den ersten Band kenne ich noch nicht, daher kann ich dazu nichts sagen. Der zweite jedenfalls hat es in sich.

So skeptisch ich gewesen bin, so erstaunt war ich darüber, solch vielschichtige, ungeheuer erotische Erzählungen zu lesen, von denen jede einzelne eine aufregende Gemeinheit ist.

Vor allem, weil sie so gut geschrieben sind, absolut schillernd und eigenwillig - und weil sie wirklich keine Tabus kennen.

Ich habe nicht schlecht gestaunt und fand es beinahe traurig, dass es am Ende eben doch Erotik ist. Mit dieser Sprache und Phantasie könnte man noch ganz anderes.

6 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Perlen & Säue”

14.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Düsseldorf

Ich denke, es handelt sich um einen diskreten Hinweis, wenn hier eine Geschichte "Perle & Sau" genannt wird ;)

"Die Vortänzerin" ist ein wenig misslungen, und "Pussy Royale" als Titel völlig irreführend, das stimmt. Aber - für mich in dieser Reihenfolge - "Der Name der Hure", "Und bin ich nicht willig", "Lolettes Beichte" und "Perle & Sau" sind dermaßen gelungen, dass ich (wieder) absolut begeistert bin.

Die violette Sammlung ist mehr als nur eine würdige Nachfolgerin der roten; sie ist eine Steigerung.



7 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Irritierend ”

13.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Quedlinburg

Immer wieder war dieser zweite Sammelband des Kabinetts in sozialen Netzwerken angekündigt worden, und ich war einigermaßen neugierig. Den ersten Sammelband habe ich, meine ich, bereits kommentiert, und hier fällt mein Urteil klar aus: Die violette Reihe ist noch viel extremer und sprachlich auch - an den richtigen Stellen - sehr viel vulgärer. Wie sich hier stilistische Eleganz und Four-Letter-Words verzahnen, das ist ausnehmend gut gelungen.
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Gestern schließlich habe ich diesen umfangreichen Band an eiem Stück gelesen - und war erneut völlig perplex.
Daher schreibe ich auch "irritierend" über diese Kurzrezension, obwohl ich fünf Sterne vergebe (aus Überzeugung), denn für so wenig Geld solch kompex geschriebene, sprachlich virtuos und unverschämt sinnliche Erotik geboten zu bekommen, das hat mich schon bei der roten Reihe gewundert..Diesmal schreibe ich es hin.

Es kommt mir unwirklich vor - genauso wie diese in ihrer krassen Phantastik unglaublich geilen Geschichten. Besonders hautnah geschildert: Erregungs- und Ektasezustände. Als Mann merke ich hier, dass eine Frau geschrieben hat.

5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Violette Reihe: Härter, krasser, noch besser”

12.10.2011

Rezension von John Müller aus Potsdam

Hundsgemein :D

Diese 160-seitige Sammlung erotischer Geschichten, der zweite Band des 'Erotischen Kabinetts' von Monika Elisa Schurr, ist wirklich nicht mehr fair.
Hätte man von von der 'roten' Sammlung noch sagen können, diese Anthologie gaukele so gerade noch auch Idioten vor, für jedermann verständlich zu sein, so ist dies hier endgültig nicht mehr der Fall. Das Vokabular und das stilistische Raffinement sind enorm aufgerüstet - und sprachlich sehr viel expliziter, ohne an literarischer Eleganz einzubüßen.

Es sind vollgültige, kluge Kurzgeschichten - keine öde Nummerngalerie.

Es werden Orgasmen der Sprache inszeniert, die den auch thematisch ganz außergewöhnlichen Erzählungen erst die besondere Atmosphäre verleihen.
Einige sind - nach 0815-Geschmack geurteilt - downright pervers, wobei "pervers" lediglich das richtige Wort für diejenigen wäre, die noch nicht verstanden haben, was Erotik kann.
Ich würde eher sagen: Diese Anthologie kommt schrankenlos dekadent daher (wie im Klappentext ja auch angedeutet wird), ist von jener Schwüle also, die das Blut beim Lesen urplötzlich in die Schwellgewebe schießen lässt. Die Atmosphäre erinnert tatsächlich an den Großmeister Georges Bataille – und mich persönlich noch mehr an „Stille Tage in Clichy“ und Verwandtes.
Erotik ist doch nicht das, was man schon kennt. Erotik ist das, was man noch nicht kennt - und was man sich vielleicht auch nie trauen würde. Wobei ich zwei der Nummern hier wirklich ausprobieren werde, so sehr interessiert mich, wie das ist :-)

Fazit: Wiederum unglaublich geile Stilpornos.
Nicht alle sind für mich gleich überzeugend, aber alle sind sehr anders als das Marktgängige.

Da verzeiht man auch zwei ebenso toll geschriebene, aber vielleicht für den Geschmack der meisten doch etwas abseitige und in diesem Sinne schwächere Geschichten.

Im Einzelnen.
Absolut grandios: "Der Name der Hure" (die ungewöhnlichste und beste erotische Erzählung, die ich überhaupt jemals gelesen habe); "Und bin ich nicht WILLIG; "Lolettes Beichte"; "Perle & Sau"; ähnlich gut, aber weniger pornografisch und vor allem nur etwas für Kenner: "Pussy Royale"; nicht so berauschend und leicht albern: "Die Vortänzerin".

10 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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