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Das Buch der Spiegel

Roman

(110)
Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen.


Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...


Rezension
»Das ist Unterhaltungsliteratur auf hohem Niveau, im Thriller-Genre ein herausragendes Buch.«
Portrait
E. O. Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien. Er hat in seinem Heimatland eine namhafte Zeitung und einen Fernsehsender geleitet und sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Seit 2013 arbeitet er hauptberuflich als Schriftsteller und lebt mit seiner Frau in Brüssel. "Das Buch der Spiegel" ist sein erster Roman in englischer Sprache, der im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse 2015 heiß gehandelt und schließlich in 38 Länder verkauft wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641194963
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 438
eBook
15,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Des Menschen Wahrheit
von Frieda-Anna aus Eppendorf am 10.02.2017

Der Autor Richard Flynn schickt einen Auszug aus seinem Manuskript an den Literaturagenten Peter Katz. Dieser ist überwältigt vom Gelesenen. Thema ist der 25 Jahre zurückliegende Mord an Professor Wieder, der nie aufgeklärt wurde. Es zeichnet sich ab, dass Flynn mit seinem Buch zur Aufklärung führt. Katz möchte das... Der Autor Richard Flynn schickt einen Auszug aus seinem Manuskript an den Literaturagenten Peter Katz. Dieser ist überwältigt vom Gelesenen. Thema ist der 25 Jahre zurückliegende Mord an Professor Wieder, der nie aufgeklärt wurde. Es zeichnet sich ab, dass Flynn mit seinem Buch zur Aufklärung führt. Katz möchte das vollständige Manuskript, doch er ist zu spät! Flynn ist tot! Nun gilt es, die ganze Geschichte zu erfahren, und Katz macht sich auf die Suche nach den Personen, die mit Flynn in Verbindung standen. Ein Strudel aus Rätseln, Lügen und Wahrheiten zieht ihn in den Bann des damaligen Geschehens. Ich hatte einen intelligenten Plot und einen beeindruckend ungewöhnlichen Stil erwartet und auch genau das bekommen! Als Leser habe ich mich ständig auf der Hut gefühlt. Was kommt als nächstes? Kann ich die Handlung durchschauen oder voraussehen? Eindringlich wurde mir aber stattdessen näher gebracht, dass meine Erinnerung nicht immer der des anderen entspricht, oder gar mit der Wahrheit konform geht. Eigentlich keine außergewöhnliche Idee, aber hier so genial umgesetzt, dass etwas ganz Neues entstanden ist. Ich habe das Buch, weil ich gar nicht anders konnte, in einem Rutsch durchgelesen. Unbedingt lesen sollten diejenigen, die es gerne anspruchsvoller mögen und anschließend einen bleibenden Eindruck behalten, sowie einen neuen Lieblingsautoren ihrer Liste zufügen möchten.

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tolles Buch - sehr fesselnd
von Minnie aus Wien am 04.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Geschichte ist toll geschrieben - der Schreibstil ist flüssig und fesselt den Leser so richtig an das Buch. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. In meinen Augen ist das besondere an diesem Buch, dass es um... Die Geschichte ist toll geschrieben - der Schreibstil ist flüssig und fesselt den Leser so richtig an das Buch. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. In meinen Augen ist das besondere an diesem Buch, dass es um ein anderes Buch geht - dieses ist eventuell die Erklärung für einen Mord, oder doch nicht? Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht... weiß der Autor mehr? Woher hatte er die Details? Noch dazu ist der Autor bereits verstorben, als die Nachforschungen beginnen. In meinen Augen handelt es sich bei dem Buch um eine richtig tolle und intuitive Idee - nicht eines dieser Bücher, was es schon 100 Mal in ähnlicher Form gibt und man weiß nicht von Anfang an, wie es enden wird. Das Buch bleibt bis zum Schluss spannend und interessant. Für mich hat das Buch Unterhaltung und Lesevergnügen pur geboten. Ich kann es absolut weiterempfehlen.

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1 0
intelligentes, sehr spannendes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Peter Katz ist Literaturagent. Es sind viele Einsendungen, die im Laufe des Tages in seinem Posteingang landen. Deshalb wirft er auch nur einen kurzen Blick auf das, mit Richard Flynn unterzeichnete Manuskript. Es landet in seiner Schreibtischschublade. Erst Wochen später erinnert sich Katz an das Manuskript. Er holt es... Peter Katz ist Literaturagent. Es sind viele Einsendungen, die im Laufe des Tages in seinem Posteingang landen. Deshalb wirft er auch nur einen kurzen Blick auf das, mit Richard Flynn unterzeichnete Manuskript. Es landet in seiner Schreibtischschublade. Erst Wochen später erinnert sich Katz an das Manuskript. Er holt es aus seinem Schreibtisch und ist schon nach den ersten Zeilen von der Geschichte gefesselt. Richard Flynn erzählt von einem, über 20 Jahre zurückliegenden Mord in Princeton. Das Mordopfer war der berühmte Professor Joseph Wieder. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Flynn macht Andeutungen, gibt ein paar Hinweise, aber der Text endet abrupt. Ganz, von dem unvollständigen Manuskript über einen nie geklärten Mordfall angetan, begibt sich Peter Katz auf die Suche. Intelligentes, sehr spannendes Lesevergnügen

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1 0
Ein ganz besonderer Roman
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 03.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Literaturagend Peter Katz bekommt von einem Mann namens Richard Flynn unangefordert eine Leseprobe eines Manuskript geschickt, mit der Bitte sich dieses anzusehen. Das Manuskript verschwindet einige Zeit in der Schublade des Agenten, doch als er dazu kommt sich das Manuskript durchzulesen ist er fasziniert. Er möchte gerne den... Der Literaturagend Peter Katz bekommt von einem Mann namens Richard Flynn unangefordert eine Leseprobe eines Manuskript geschickt, mit der Bitte sich dieses anzusehen. Das Manuskript verschwindet einige Zeit in der Schublade des Agenten, doch als er dazu kommt sich das Manuskript durchzulesen ist er fasziniert. Er möchte gerne den Rest des Manuskripts lesen, doch dazu kommt es nicht mehr, da Richard Flynn inzwischen verstorben und das Manuskript unauffindbar ist. Da die Handlung, die von der Ermordnung von Professor Wieder, einem renomierten Psychologen, handelt, in so gefesselt hat, versucht er selbst den Hinweisen von Flynn zu folgen und den bisher nicht gefassten Mörder von Wieder zu finden. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat mich ab der ersten Seite gefesselt, obwohl ich anfangs nicht ahnte, was mich in diesem Buch erwartet. Auch nachdem ich es inzwischen komplett gelesen habe, fällt es mir schwer dieses Buch in eine Schublade zu stecken. Es ist auf der einen Seite eine Art Krimi, da es um die Suche nach dem Mörder von Professor Wieder geht. Andererseits ist es aber auch sehr viel mehr. Denn es geht nich um Ermittlungsarbeiten, sondern darum die Menschen und ihre Motive zu verstehen. Es geht nicht so sehr um das "Wer" wie um das "Warum". Außerdem ging es darum die handelnden Personen kennenzulernen und einzuschätzen und es ging darum, dass der Begriff "Wahrheit" sehr schwer zu definieren ist, denn manchmal spielt uns unser Gedächnis auch einen Streich. Schreibstil und Aufbau: Der Schreibstil dieses Buches hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich einfach super und ich hatte das Gefühl durch die Seiten zu fliegen. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Der Autor erzählt auf eine ganz eigene Art und Weise, nämlich aus der Ich-Perspektive verschiedener Personen, die im Laufe von Peter Katz Suche nach der Wahrheit von ihm eingebunden werden. Es beginnt mit einem Abschnitt, der von Peter Katz selbst geschildert wird, in dem sich der Inhalt der vom Peter Flynn eingereichten Leseprobe befindet. Danach wird aus der Sicht eines Journalisten geschildert, der von Peter Flynn beauftragt wird etwas herauszufinden. Später wird dann ein ehemaliger Ermittler der Mordkommission Wieder eingebunden und auch er erzählt aus seiner Perspektive. Die einzelnen Abschnitte der Erzähler sind in sich in Kapitel unterteilt. Charaktere: Die Charaktere in diesem Buch sind etwas ganz besonderes, denn der Leser hat das Gefühl sie sehr gut kennenzulernen, durch die Schilderung jeder weiteren Person erscheinen die Personen in einem anderen Licht und erst wenn alle Beobachtungen zusammengefügt werden, ergibt sich daraus die wirkliche Person. Dabei zeigt der Autor sehr eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen andere Menschen wahrnehmen je nachdem in welchem Kontext sie sie beschreiben. Jeder schildert dabei aus seiner Sicht die Wahrheit über die beschriebene Person. Ich finde das macht dieses Buch aus. Cover und Klappentext: Als ich das Cover zum ersten Mal sah, hatte ich überhaupt kein Gefühl dafür, worum es in diesem Buch gehen könnte und welchem Genre ich es zuordnen soll. Das Cover ist geheimnisvoll und gefällt mir doch auf den ersten Blick richtig gut. Ich finde es ist eines der schönsten Cover, die ich bisher gesehen habe. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, denn auch er hat etwas geheimnisvolles an sich. Ich finde, dass er den Inhalt des Buches sehr gut zusammen fasst, ohne dabei etwas vorwegzunehmen oder falsche Hoffnungen zu wecken. Fazit: Dieses Buch hat mich fasziniert. Es hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem empfehlen. Es ist eine außergewöhnlicher Roman, der mich noch lange Zeit beschäftigen wird.

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1 0
Ein Krimi, der mehr bietet
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiburg am 02.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wer es schlussendlich war, scheint in diesem Roman eher nebensächlich zu sein. Interessanter und spannender ist es, wie die einzelnen Charaktere zu diesem einen, schicksalshaften Abend, an dem Professor Wieder ermordet wurde, beigetragen haben. Lügen, Unwahrheiten, Verheimlichungen, Täuschungen und Intrigen verstricken sich immer weiter in der Narrative und bilden... Wer es schlussendlich war, scheint in diesem Roman eher nebensächlich zu sein. Interessanter und spannender ist es, wie die einzelnen Charaktere zu diesem einen, schicksalshaften Abend, an dem Professor Wieder ermordet wurde, beigetragen haben. Lügen, Unwahrheiten, Verheimlichungen, Täuschungen und Intrigen verstricken sich immer weiter in der Narrative und bilden ein komplexes und fast schon undurchschaubares Bild, dessen Aufklärung die Lösung eines Mordfalles verspricht. Der Stil ist simpel gehalten und hält den Leser in seinem Bann gefangen, leidet aber leicht unter ein paar zu vielen Fehlern. Teilweise wurden auch Charaktere zu schnell eingeführt, sodass ein Überblick und eine klare Unterscheidung der verschiedenen Personen kaum möglich war. Der Klappentext ist leicht irreführend, da der Charakter Peter Katz eine deutlich kleinere Rolle spielt als es der erste Eindruck vermittelt. Statt aus einer kontinuierlichen Perspektive zu erzählen, wechselt der Roman insgesamt vier Mal den Hauptcharakter, meiner Meinung nach etwas zu oft. Es wird zwar versucht, die einzelnen Charaktere als eigenen Persönlichkeiten darzustellen, aber da sie nie wirklich lange im Vordergrund der Erzählung stehen, scheiterte dieser Versuch. Die persönlichen Hintergründe, die wir über die Charaktere erfahren, lenken hierbei leider eher von der eigentlichen Geschichte ab, der Geschichte Robert Flynns und Professor Wieders. Diesen Charakteren wiederrum steht man als Leser sehr nahe, vor allem da man sie ‚persönlich‘ in Flynns Manuskript kennen gelernt hat. Hier schafft es der Roman sehr gut, eine Verbindung zwischen wer diese Leute damals waren und wer sie heute zu sein scheinen herzustellen, ein Vergleich der vor allem in Hinblick auf den vorgefallenen Mord interessant ist. Ein wunderbarer Roman über Erinnerungen, Vergangenheit und deren Bedeutung in der Gegenwart, spannend, teilweise philosophisch angehaucht und eine durchaus unterhaltsame Lektüre zum mitraten, mitgrübeln und mitdenken, auch noch lange nach dem Lesen.

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1 0
Gibt es mehr als eine Wahrheit ?
von Tara aus Ratingen am 01.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Buch „Das Buch der Spiegel“ des Autoren E. O. Chirovici wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Im ersten Teil erhält der Literaturagent Peter Katz einen Ausschnitt aus einem Manuskript von Richard Flynn. In diesem geht es um die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde niemals... Das Buch „Das Buch der Spiegel“ des Autoren E. O. Chirovici wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Im ersten Teil erhält der Literaturagent Peter Katz einen Ausschnitt aus einem Manuskript von Richard Flynn. In diesem geht es um die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde niemals aufgeklärt. Fasziniert möchte Katz mehr erfahren und das ganze Manuskript lesen. Zu diesem Zeitpunkt ist Flynn bereits tot und das Manuskript nicht mehr auffindbar. Katz beauftragt den Journalisten John Keller weitere Nachforschungen anzustellen. Aus dessen Sicht ist der zweite Teil des Buches geschrieben. Da alles bereits 27 Jahre zurückliegt, sind die Ermittlungen nicht ganz einfach. Nachdem der Journalist nicht mehr weiter kommt, erfolgt ein weiterer Sichtwechsel und im dritten Teil übernimmt der inzwischen pensionierte Polizist Roy Freeman die Nachforschungen, der damals schon an dem Fall des ermordeten Professors gearbeitet hatte. Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und die Sprache sachlich und nüchtern. Die Charaktere werden sehr detailliert beschrieben, lebensnah und authentisch. Mir gefiel es sehr gut, dass man zu allen Personen einen kurzen Überblick über deren Leben bekommt. So konnte ich sie mir gut vorstellen und trotz der Menge der Charaktere problemlos auseinanderhalten. Oft fand ich es schwierig zu unterscheiden, welche Informationen echt sind und welche nur Fiktion, denke aber, dass genau das die Absicht des Autoren war. Bei den Recherchearbeiten gab es viele widersprüchliche Punkte. Die Sichtweise der Befragten war unterschiedlich und stimmte keineswegs überein, trotzdem schien jeder die Wahrheit zu sagen. Dadurch erstellt man beim Lesen ständig neue Theorien und Ideen wie es weitergehen könnte, die sich im nächsten Moment wieder zerschlagen. Es ergeben sich immer wieder neue Fragen und man mag als Leser das Buch gar nicht aus der Hand legen, da man einfach wissen möchte, wie es weitergeht und was denn nun wahr ist. Mit jedem Perspektivwechsel wird die Spannung größer und mit jedem neuen Detail tauchen auch neue Widersprüche auf. Mich hat das Buch gefesselt und ich fand es faszinierend wie unterschiedlich Erinnerungen sein können. Das Buch basiert auf einer ungewöhnlichen Idee, die der Autor E. O. Chirovici gut umsetzt. Die Auflösung war schlüssig gelöst und plausibel. Von mir gibt es für diesen fesselnden und ungewöhnlichen Roman, den ich durchaus als Thriller bezeichnen möchte 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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1 0
Ein gutes Buch kann man nur lesen, nicht darüber sprechen
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 24.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

1987 wird der renommierte Professor Wieder ermordet aufgefunden. Er beschäftigte sich mit dem Phänomen Erinnerung, insbesondere der Analyse verdrängter Erinnerungen. Demnach wären Erinnerungen „eine Art Gelatine, die sich in jede beliebige Form bringen lässt“ (Zitat). Und genau darum geht es in dem Buch, die Aufklärung des Mordes ist... 1987 wird der renommierte Professor Wieder ermordet aufgefunden. Er beschäftigte sich mit dem Phänomen Erinnerung, insbesondere der Analyse verdrängter Erinnerungen. Demnach wären Erinnerungen „eine Art Gelatine, die sich in jede beliebige Form bringen lässt“ (Zitat). Und genau darum geht es in dem Buch, die Aufklärung des Mordes ist dabei eher zweitrangig. Hauptsächlich drei Personen begeben sich auf Spurensuche und berichten jeweils aus ihrer Sicht: der Literaturagent mit dem Fragment eines Manuskriptes, ein engagierter Journalist und der damals zuständige Polizist. Jeder bietet nicht nur persönlich Einblicke, sondern auch neue Blickwinkel auf das mögliche Motiv und den möglichen Täter. „Alle hatten sich geirrt und durch die Fenster, in die sie zu spähen versuchten und die sich am Ende alle als Spiegel herausstellten, nur immer sich selbst und ihre eigenen Obsessionen gesehen.“ (Zitat). Dem Autor gelingt es gekonnt die Puzzlestücke zu verteilen, das Interesse durchweg aufrecht zu erhalten und brilliert mit seinem Schreibstil. Fazit: „Ein gutes Buch kann man nur lesen, nicht darüber sprechen.“ (Zitat)

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Spannend und klug inszeniert!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieses Buch ist sehr spannend aufgebaut! Ein verschwundenes Manuskript, ein nichtaufgeklärter, langjährig zurückliegender Mordfall, ein plötzlich verstorbener Autor! Ich habe dieses Buch in einigen Tagen ausgelesen, weil es mich total fasziniert und gefesselt hat. Sehr empfehlenswert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2017
Bewertet: anderes Format

Wirklich ein gelungener, sehr spannender Roman über ein dramatisches Ereignis, das aus vielen Perspektiven und Erinnerungen zusammengesetzt wird. Bis zum Ende ist alles offen. TOP!

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Von der Kunst der Vivisektion des menschlichen Geistes
von StefanieFreigericht am 20.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Richard Flynns Manuskript-Anfang weckt das Interesse von Literaturagent Peter Katz – Stil und Inhalt sind gut, anders. Er und wir lesen über ein Ereignis, das sich während Flynns Zeit in Princeton zutrug, über Flynns Mitbewohnerin Laura Baines und über den charismatischen Psychologie-Professor Joseph Wieder. Flynn schreibt über seine Beziehung... Richard Flynns Manuskript-Anfang weckt das Interesse von Literaturagent Peter Katz – Stil und Inhalt sind gut, anders. Er und wir lesen über ein Ereignis, das sich während Flynns Zeit in Princeton zutrug, über Flynns Mitbewohnerin Laura Baines und über den charismatischen Psychologie-Professor Joseph Wieder. Flynn schreibt über seine Beziehung mit Baines und deren und seine Arbeit für Wieder. Warum sollte das jemanden interessieren? Nun, Wieder wurde ermordet, kurz vor Weihnachten. Und an genau dem Abend, als Wieder ermordet werden wird, endet der Ausschnitt aus dem Manuskript - als sich Flynn auf den Weg zu Wieders Haus macht. Und die Verdächtigen? Zuhauf. Da wird gesagt „Für jemanden wie Richard Flynn…existieren die Grenzen zwischen Fiktion und Realität nicht oder sind sehr durchlässig.“ S. 151f Und zu Laura heißt es „Stand ihr aber jemand im Weg, war der ein Hindernis und musste weggeräumt werden.“ Und das Opfer selbst soll die „Kunst der Vivisektion des menschlichen Geistes“ S. 217 beherrscht haben – und obendrein geheime Experimente für das US-Militär durchgeführt haben. Warum ist das ein fesselndes Buch? Autor E.O. Chirovici (gesprochen „Kirowitsch“ laut Verlag, danke) schreibt dieses Buch aus mehreren Perspektiven. Er leitet ein mit dem Literaturagenten Katz, wechselt zum Manuskript-Flynn, zwei weitere Personen kommen noch zu Wort. Und mit jeder neuen Perspektive wechselt auch der Schreibstil, weshalb der Roman zum einen literarischer ist als der Durchschnittskrimi, und, was noch mehr ist: die Informationen rücken von Seite zu Seite in ein jeweils neues Licht, nicht nur durch die Erzähler, mehr noch durch die verschiedenen Personen, die diesen Erzählern Auskunft geben zu den damaligen Ereignissen. Aber - warum „Das Buch der Spiegel“ lesen und nicht einen x-beliebigen Krimi? In den meisten spannenden Büchern gibt es ein einfacheres Weltbild. Da ist der Ermittler(-trupp), dem gegenüber die Verdächtigen, deren Aussagen von den „Guten“ sozusagen durch diese objektiviert aufgenommen werden. Menschliche Fehler durch subjektive Wahrnehmung sind quasi ausgeschlossen. Das widerspricht natürlich der Realität – lässt sich aber gut (und auch meistens von mir gerne) lesen – ist jedoch gelegentlich doch eher schlicht. Entsprechend lege ich an die Bewertung von spannender Literatur durchaus geringere Maßstäbe an als an anspruchsvolle Bücher. Chirovici durchbricht diese Begrenzungen – und dennoch bleibt sein Roman genauso spannend und locker-fix lesbar wie das Genre. „One man’s truth is another man’s lie“ wird der englische Originaltitel „The Book of Mirrors“ beworben – im Buch selbst heißt es am Ende „Alle hatten sich geirrt und durch die Fenster, in die sie zu spähen versuchten und die sich am Ende alle als Spiegel herausstellten, nur immer sich selbst und ihre eigenen Obsessionen gesehen.“ S. 307 Was Agatha Christies Poirot zum Ende meist vor einem Kamin vornimmt, wenn er über die diversen Lügen und Verschleierungsmotive zum Mörder gelangt, davon gelingt Chirovici mit seinem Ende gewissermaßen die Potenzierung. Diesmal Empfehlung für einen Folge-Film: Rashomon von Akira Kurosawa (bitte nicht das Hollywood-Remake, auch wenn sonst Paul Newman ein toller Schauspieler ist) und ein Folge-Buch von Agatha Christie "The Murder of Roger Ackroyd" / deutsch "Alibi"

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Klasse!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein ungeheuer spannend erzählter psychologisch tierfgründiger Kriminallfall läßt einen so schnell nicht wieder los. Ein Roman mit erstaunlicher Sog-Wirkung! Unbedingt lesen!!!

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Können wir unseren Erinnerungen trauen?
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Es gibt nicht viele Bücher denen man von Anfang an ausgeliefert ist. Der Roman von E.O. Chirovici hat mich allerdings sofort in seinen Bann gezogen. Der Text ist präzise, rein und atemberaubend spannend. Man wird so in das Geschehen gezogen, dass man das Gefühl hat Teil der Geschichte zu... Es gibt nicht viele Bücher denen man von Anfang an ausgeliefert ist. Der Roman von E.O. Chirovici hat mich allerdings sofort in seinen Bann gezogen. Der Text ist präzise, rein und atemberaubend spannend. Man wird so in das Geschehen gezogen, dass man das Gefühl hat Teil der Geschichte zu sein. Der Autor schafft es, mit seinen genauen Beobachtungen sowohl Zeitgeist als auch Gesellschaft und Psychologie in wenigen Sätzen grandios widerzuspiegeln. Für Leser von Joël Dicker, Donna Tartt und N.H. Kleinbaum.

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Erinnern wir uns immer an wirklich Geschehenes?
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Literaturagent Peter Katz erhält ein Manuskript, in welchem der Autor Richard Flynn über die Ermordung des berühmten Professors Joseph Wieder in Princeton schreibt. Dieser Mord ist mittlerweile vor über einem Vierteljahrhundert verübt worden und konnte nie aufgeklärt werden. Das Manuskript endet abrupt, noch bevor der Mörder enthüllt wird.... Der Literaturagent Peter Katz erhält ein Manuskript, in welchem der Autor Richard Flynn über die Ermordung des berühmten Professors Joseph Wieder in Princeton schreibt. Dieser Mord ist mittlerweile vor über einem Vierteljahrhundert verübt worden und konnte nie aufgeklärt werden. Das Manuskript endet abrupt, noch bevor der Mörder enthüllt wird. Oder wollte der unheilbar kranke Richard Flynn vielmehr selbst den Mord gestehen? Katz will das Ende der Geschichte erfahren, doch Flynn verstirbt, bevor Katz ihn erreichen kann. Nun muss der Literaturagent anderen Spuren folgen... E. O. Chirovici hat mit "Das Buch der Spiegel" seinen ersten internationalen Roman auf die Welt losgelassen und überzeugt auf ganzer Linie. Der Erzählstil ist zwar sehr ruhig, aber die subtile Spannung frisst sich in den Leser und bleibt auch bis zum Ende des Buches dort. Sehr gekonnt verfolgt der Autor die unterschiedlichen Erzählstränge aus den jeweiligen Perspektiven und mit der Zeit wird deutlich, dass die Erinnerung an geschehene Dinge nicht immer auch die wirklichen Geschehnisse beschreibt. "Ein großer französischer Schriftsteller hat einmal bemerkt, Erinnerung an Vergangenes sei nicht unbedingt Erinnerung an wirklich Geschehenes. Ich vermute, er hat recht." (S. 375) Literaturkritiker Denis Scheck hat über diesen Roman gesagt, dass es Unterhaltung auf hohem Niveau ist und da kann ich mich völlig anschließen. Allerdings würde ich ihm bei der Einordnung ins Genre "Thriller" leicht widersprechen, denn hier spielt noch viel mehr mit rein. Es ist kein wirklicher Thriller, kein richtiger Krimi, aber auch kein normaler Roman, sondern vielmehr eine gekonnte Mischung aus allem. Sehr schön geschrieben und mit überraschenden Wendungen gespickt, kann ich dieses Buch bedingungslos allen empfehlen, die sich richtig gut und spannend unterhalten lassen wollen, ohne dass das Blut von den Seiten tropft!

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Erwartungen wurden nicht erfüllt
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 14.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dank des großen Aufhebens, das um dieses Buch gemacht wurde/wird, wurden in mir hohe Erwartungen geweckt, die, soviel sei verraten, leider nicht erfüllt wurden. Das Cover mit dem gespiegelten Stadtbild gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Inhalt und zu dem auf dem hinteren Buchdeckel abgedruckten Satz "Die... Dank des großen Aufhebens, das um dieses Buch gemacht wurde/wird, wurden in mir hohe Erwartungen geweckt, die, soviel sei verraten, leider nicht erfüllt wurden. Das Cover mit dem gespiegelten Stadtbild gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Inhalt und zu dem auf dem hinteren Buchdeckel abgedruckten Satz "Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen." Die Inhaltsangabe und die Leseprobe haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ein halbfertiges Manuskript, ein mysteriöser Mord, überall Lügen - klang nach einem großartigen Roman. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und jedes Buch-im-Buch (so wirkt es auf mich) beginnt auch eigenständig. Natürlich kreuzen sich Personen und Sachverhalte - es ist ja eine Geschichte - aber sie wirken selbständig. "Das Buch der Spiegel" ist flüssig geschrieben und durch die verschiedenen Perspektiven ganz unterhaltsam. Was mir eindeutig zu kurz kommt ist die Spannung! Von der Inhaltsangabe her und im Hinblick darauf, dass das Buch so "heiß gehandelt" wurde, hatte ich mir eine deutlich spannendere Geschichte vorgestellt. So dümpelt sie aber ein wenig vor sich hin, nicht gänzlich ohne Spannung, aber auch nicht so, dass ich sofort wissen wollte, wie es ausgeht. Ich hatte auch kein Bedürfnis, das Buch in einem Rutsch durchzulesen - das Ende hat mich dann auch leider nicht wirklich beeindruckt. Und ich hatte gehofft, dass hier noch ein Knaller passiert. Der Knaller blieb in meinen Augen aber aus. Insgesamt ist "Das Buch der Spiegel" ein okayer Roman, den man lesen kann - aber sicher nicht muss. Warum der Roman von E. O. Chirovici so gehypt wird, kann ich nicht nachvollziehen.

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Toller Roman, interessant und spannend
von Wuestentraum am 13.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Klappentext: Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen. Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn... Klappentext: Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen. Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen. Inhalt: Peter Katz engagiert den freiberuflichen Reporter John Keller, um Informationen und Hintergründe herauszufinden und Licht ins Dunkel zu bringen. Pater Katz möchte entweder den Rest des wichtigen Manuskriptes von Richard Flynn, oder dass ein Buch aus der Feder eines anderen entsteht, welches sich sicher gut verkaufen lässt. Die Lebensgefährtin von Richard Flynn kann aber das vollständige Manuskript angeblich nicht finden. John Keller ist nach den ersten Seiten des Manuskriptes neugierig geworden und macht sich voller Elan an die Recherchen. Er findet verschiedene Leute von damals, mit denen er Gespräche führt und einige Neuigkeiten erfährt. Doch am Ende passt einfach nichts zusammen, alles widerspricht sich und er gibt resigniert auf. Roy Freeman, pensionierter Detective, der von John Keller ebenfalls die ersten Manuskriptseiten und seine ganzen Informationen, die er zusammengetragen hatte, erhält, ist ebenso wissbegierig, diesen Fall zu lösen wie John Keller und Peter Katz. Roy war der damalige Ermittler in dem Mordfall von Prof. Wieder, den er nicht lösen konnte und er hatte immer das Gefühl, bei diesem Fall versagt zu haben. Auch er führt Gespräche mit Personen, die damals mit Prof. Wieder bekannt oder befreundet waren, und kann so endlich, nachdem er sich selbst in Gefahr begibt, den Fall lösen. Dieser Roman ist in drei Teile gegliedert. Im 1. Teil liest man ein Anschreiben von Richard Flynn an Peter Katz, den Literaturagenten, sowie einen Teil des Manuskriptes, welches Richard Flynn Peter Katz zusendet. Nach Lesen dieses Manuskript-Teils ist man als Leser genauso gespannt auf die Fortsetzung, wie alle anderen im Buch Beteiligten. Den 2. Teil schreibt John Keller, der freiberufliche Journalist ebenso in Ich-Form, die interessanten Details, die er herausfindet, machen immer neugieriger, wie in einem Krimi rätselt man ständig mit und ist der Meinung, die Lösung gefunden zu haben, indem sich dann aber spontan das ganze Bild ändert und zusammenbricht und man wieder von vorn anfängt zu rätseln, wer und vor allem warum Prof. Wieder umgebracht wurde. Den 3. Teil schreibt Roy Freeman, der pensionierte Detective, der seinerzeit den Fall nicht lösen konnte. Vom Ehrgeiz nun getrieben, versucht er nun den Täter zu finden und seiner gerechten Strafe zu übergeben. Er begibt sich dabei selbst in Gefahr. Mein Eindruck: Dieser Roman besticht für mich als allererstes durch seinen wunderbaren, leichten und packenden Schreibstil. Ich war durch die von Anfang an bestehende Spannung an dieses Buch gefesselt und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Wie in einem Krimi ermittelte und rätselte ich mit, wer der Täter und was das Motiv war. Auch die Protagonisten war realistisch dargestellt und die privaten Detail der einzelnen Personen waren geschickt und gut dosiert eingearbeitet worden. In keinem der unterteilten 3 Abschnitte wurde es mir langweilig und ich habe es auch in keinster Weise zwischendurch als langatmig empfunden, im Gegenteil, durch den tollen Schreibstil und den genialen Aufbau der Geschichte war ich wirklich gefesselt an das Buch. Mein Fazit: Interessanter und spannender Roman, einem Krimi gleich, mit wunderbar leichtem und packendem Schreibstil, tollen Protagonisten, der am Ende keine Fragen offen ließ. 5 von 5 Sternen und absolute Leseempfehlung.

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Blick hinter die Spiegel
von Tamaru am 13.03.2017
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Das "Buch der Spiegel" ist eine leise Geschichte, die uns Leser mitnimmt auf eine spannende Reise hinter die Spiegel. Zur Story: Der Literaturagent Peter Katz erhält einen Teil eines Manuskripts, in dem der Autor Richard Flynn verspricht, die Hintergründe des Todes von Joseph Wieder zu enthüllen, dessen Mord nie... Das "Buch der Spiegel" ist eine leise Geschichte, die uns Leser mitnimmt auf eine spannende Reise hinter die Spiegel. Zur Story: Der Literaturagent Peter Katz erhält einen Teil eines Manuskripts, in dem der Autor Richard Flynn verspricht, die Hintergründe des Todes von Joseph Wieder zu enthüllen, dessen Mord nie aufgeklärt werden konnte. Katz ist begeistert und möchte den Rest der Story erfahren, doch Flynn ist mittlerweile verstorben und das Manuskript unauffindbar. Da ihm die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf geht beauftragt er den Journalisten John Keller mit Nachforschungen, damit dieser das Buch dann zu Ende schreiben kann. Und tatsächlich gelingt es John Keller die Hauptbeteiligten der Story ausfindig zu machen. Doch jeder erzählt ihm eine andere Wahrheit, oder doch eher deren Wunschdenken? Überzeugt davon, dass dieses Buch für keinen ein Segen ist, beschließt er die Sache ruhen zu lassen. Doch die Steine, die er mit seinen Nachforschungen ins Rollen gebracht hat, sind nicht mehr aufzuhalten. Viele Geheimnisse tauchen auf und enden doch alle am gleichen Punkt, dem Tod von Joseph Wieder. Durch die sehr gut dargestellten Protagonisten ist man sehr schnell gefangen von der Story und weiß manchmal selbst nicht mehr, was ist Wahrheit und was Fiktion. Geht es den Beteiligten nach all der Zeit darum die Wahrheit ans Licht zu bringen, oder die Anderen von ihrer Version zu überzeugen, die sie nach all den Jahren als ihre eigene verinnerlicht haben, teilweise geschickt gesteuert durch Manipulation. Das Buch endet mit folgendem Zitat: "Erinnerung an Vergangenes sei nicht unbedingt Erinnerung an wirklich Geschehenes." Und spätestens nach diesem Satz stellt sich einem als Leser doch die Frage: Was sehen wir selbst, wenn wir in den Spiegel schauen. Die Wahrheit? Oder doch eher Wunschdenken, welches wir zu unserer Wahrheit gemacht haben?

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Verschiedene Wahrheiten
von Fredhel am 12.03.2017
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"Das Buch der Spiegel" beleuchtet einen dreißig Jahre zurückliegenden Mordfall an dem prominenten Psychologie Professor Wieder von verschiedenen Seiten. Zu Beginn erhält der Lektor Peter Katz von einem gewissen Richard Flynn ein Romanfragment zur Ansicht, das sich mit den Ereignissen von damals aus der Sicht des Autors beschäftigt, der... "Das Buch der Spiegel" beleuchtet einen dreißig Jahre zurückliegenden Mordfall an dem prominenten Psychologie Professor Wieder von verschiedenen Seiten. Zu Beginn erhält der Lektor Peter Katz von einem gewissen Richard Flynn ein Romanfragment zur Ansicht, das sich mit den Ereignissen von damals aus der Sicht des Autors beschäftigt, der selbst unter den Verdächtigen zählte. Leider verstirbt der Autor bevor Peter Katz mit ihm in Verbindung treten kann, denn diese ersten Kapitel versprechen ein Knüller zu werden. Katz beauftragt den Detektiv John Keller mit weiteren Nachforschungen, und um Licht in diesen ungeklärten Mord zu bringen. Als neuer Erzähler trägt Keller weitere Bausteine zusammen, aber muss letztendlich die Suche einstellen. Erst der dritte Erzähler, der pensionierte Polizist Roy Freeman, löst die Rätsel und findet den wahren Mörder. Der Titel des Buches ist meisterhaft gewählt. Die Wahrheit wird von den beteiligten Personen bewußt oder unbewußt verzerrt dargestellt oder auch wahrgenommen. So wird das Geschehen von damals immer wieder anders dargestellt. Für den Leser steigert das die Spannung immens, denn jede eigene Vermutung wird schnell wieder zerlegt. Auch die beteiligten Personen sind durch die verschiedenen Aussagen nur schwer einzuschätzen. Ich bin richtig froh, dass es gegen Ende dann doch eine einzige Wahrheit gibt, nicht nur über den Mord an sich, sondern auch über den Verbleib des Manuskripts. "Das Buch der Spiegel" ist ein anspruchsvolles Buch, wunderbar geschrieben und von Anfang an so voller Spannung, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Absolut empfehlenswert.

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Sehr gelungenes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2017
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Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, die von verschiedenen Ich-Erzählern erzählt werden. Alle drehen sich um den - schon mehrere Jahrzehnte zurückliegenden - Mord an dem Psychologieprofessor Joseph Wieder. Zuerst wird aus der Perspektive des Verlegers Peter Kratz erzählt. Er hat einen Ausschnitt aus dem Manuskript von Richard... Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, die von verschiedenen Ich-Erzählern erzählt werden. Alle drehen sich um den - schon mehrere Jahrzehnte zurückliegenden - Mord an dem Psychologieprofessor Joseph Wieder. Zuerst wird aus der Perspektive des Verlegers Peter Kratz erzählt. Er hat einen Ausschnitt aus dem Manuskript von Richard Flynn erhalten und wird auf diese Art und Weise auf die - aus seiner Sicht evtl. vermarktungsfähige - Story aufmerksam. Er beauftragt daher den Journalisten John Keller mit weiteren Recherchen. Er ist sodann der Erzähler des zweiten Teils. Der dritte Abschnitt wird aus Sicht von Roy Freeman, dem ehemals mit dem Fall betrauten Polizisten, erzählt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist erfrischend und spritzig und in jedem Abschnitt genau auf den jeweiligen Erzähler abgestimmt. Die Story ist fesselnd und hat mich sogleich in den Bann gezogen. Zusammen mit den Erzählern macht sich der Leser auf die Suche nach dem Mörder von Joseph Wieder; erfährt Details von verschiedenen Personen, die sich aber teilweise auch widersprechen. Wer lügt und vor allem warum? Oder sind es trügende Erinnerungen? Wer weiß es schon... Die psychologischen Elemente im Buch haben mir total gut gefallen. Auch die Charaktere werden sehr plastisch beschrieben. Ich konnte mir die Szenen dadurch gut vorstellen. Am sympathischsten fand ich den pensionierten Polizisten; man spürt regelrecht, dass es ihm eine wahre Herzensangelegenheit ist, den Mordfall aufzuklären, bevor er infolge seiner Demenz alles zu vergessen droht. Ob es ihm gelingt? Fazit: Ich bin begeistert und kann das Buch ganz klar weiterempfehlen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2017
Bewertet: anderes Format

Ein geheimnisvolles Manuskript, in dem ein vor 20 Jahren begangener Mord geschildert wird taucht auf. Was und wer steckt dahinter? Ein tolles Buch!

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von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2017
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Eigentlich wollte ich in das Werk nur "mal kurz" in der Pause reingucken, doch dabei ist es nicht geblieben. Großartiger Schreibstil, gute Geschichte eines Romanes in einem Roman!

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