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Und jetzt lass uns tanzen

Roman

(12)
Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?


Rezension
"Mit 'Und jetzt lass uns tanzen' ist der belgischen Schriftstellerin Karine Lambert eine ungewöhnlich zauberhafte Lovestory gelungen, die 222 Seiten lang mitten ins Herz trifft, ohne dabei auch nur einmal ins Kitschige abzugleiten."
Portrait
Karine Lambert ist Fotografin und Schriftstellerin. Nach vielen Reisen und Aufenthalten in verschiedenen Ländern lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt Brüssel. Für ihr erstes Buch, das in Frankreich zum Bestseller avancierte, erhielt sie 2014 den Prix Saga Café für das beste belgische Debüt. Mit ihrem zweiten Roman Und jetzt lass uns tanzen erscheint sie nun im Diana Verlag erstmals auf Deutsch. Das Buch wird in neun Sprachen übersetzt und in 21 Ländern veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 224, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641206062
Verlag Diana Verlag
eBook
13,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Eine neue Chance
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2017

Ein wunderschöner Roman über die zweite Liebe und die Chance, ganz man selbst zu sein, ohne Erwartungsdruck. Das perfekte Geschenk für zarte Gemüter, die sich mal wieder ein entspanntes Wochenende gönnen sollen.

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Eine kleine Kostbarkeit!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Durch Zufall lernen sich Marcel und Marguerite bei einem Kuraufenthalt kennen. Beide haben erst kürzlich ihren langjährigen Ehepartner verloren und sollen nach dem Verlust hier wieder zu Kräften kommen. Sie verbringen immer mehr Tage miteinander, lachen über viel gemeinsames und vermissen einander wenn sie nicht zusammen sind. Wird... Durch Zufall lernen sich Marcel und Marguerite bei einem Kuraufenthalt kennen. Beide haben erst kürzlich ihren langjährigen Ehepartner verloren und sollen nach dem Verlust hier wieder zu Kräften kommen. Sie verbringen immer mehr Tage miteinander, lachen über viel gemeinsames und vermissen einander wenn sie nicht zusammen sind. Wird daraus Liebe? Wie schnell darf man wieder lieben? Ein wunder-wunderschöner Roman über die zweite große Liebe im höherem Alter. Sehr warmherzig geschrieben. Dieses Büchlein hat mir sehr schöne Lesestunden beschert! Definitiv mal etwas anderes!

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2017
Bewertet: anderes Format

Zwei Menschen lernen sich als Verwitwete in einer Kur kennen und verlieben sich noch einmal neu. Sehr herzlich und romantisch geschriebener Roman über die Liebe im "hohen" Alter.

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Eine Perle unter den Liebesgeschichten
von monerl aus Langen am 21.03.2017
Bewertet: Hörbuch-Download

Auf der Suche nach einer für mich ganz besonderen Liebesgeschichten, bin ich nun endlich wieder auf eine Perle gestoßen! Eine Geschichte, bei der mir das Herz aufgegangen ist. Der Markt is voll von Liebesgeschichten. Und meistens sind die Protagonisten so, wie sich die Masse ein Liebespaar vorstellt; im Alter zwischen... Auf der Suche nach einer für mich ganz besonderen Liebesgeschichten, bin ich nun endlich wieder auf eine Perle gestoßen! Eine Geschichte, bei der mir das Herz aufgegangen ist. Der Markt is voll von Liebesgeschichten. Und meistens sind die Protagonisten so, wie sich die Masse ein Liebespaar vorstellt; im Alter zwischen Anfang / Mitte Zwanzig bis ... ja, bis wann genau? Ab wann kann man sich ein Liebespaar nicht mehr so richtig vorstellen? Ab Mitte 40, 50 oder 60? Was ist mit sehr alten Menschen? Können sie noch lieben? Dürfen sie noch lieben? Als Marguerite Marcel kennenlernt, hat sie nie richtig lieben gelernt und auch nie die echte Liebe erfahren dürfen. Durch den frühen Tod ihrer älteren Schwester nimmt sie sich und ihre Gefühle zurück. Sie erlebt keinen Überschwang und sprühende Lebensfreude mehr, da sie aus Rücksicht auf ihre Eltern ihre Wünsche hinten anstellt. Damit beschäftigt, eine gute, einzig verbleibende Tochter zu werden und ihre Eltern nicht mehr als nötig aufzuregen, plätschert ihr eigentliches Dasein einfach so dahin. Sie heiratet einen gut situierten, freundlichen und achtbaren Mann, der gutes Ansehen und entsprechende gesellschaftliche Manieren der Liebe voranstellt. So wird Marguerite zu einer guten Frau und Mutter ohne eigene Wünsche vorzutragen, ohne sich Gedanken zu machen, allein durch Bevormundung und Führung ihres verstorbenen Mannes. Und plötzlich ist er nicht mehr da. ER, der ihr Leben geregelt und es ihr vorgelebt hat. Doch da ist ja noch der Sohn, ganz das Vorbild des Vaters. Gerne springt er in die Lücke, die der Vater hinterlassen hat ein und führt seine alte Mutter. Doch das kleine Mädchen Marguerite ist nicht weg. Es hat nur geschlafen und erwacht so langsam aber sicher. Zwar ist der Körper jetzt ein alter, doch die Mädchenwünsche bestehen noch! Mit langsamen aber stetigen und mutigen Schritten findet Marguerite zurück zu Glück, Energie, Lebensfreude und auch Liebe. Liebe zu Marcel, der schon einmal tief und innig geliebt hat. Dieser ungewöhnliche und offenherzige Mensch, der sich wenig um die Meinung anderer Menschen sorgt ist in der Lage, noch einmal ehrlich und von Herzen zu lieben! Die Geschichte dieser beiden alten Menschen hat mich sehr berührt. Ein dünnes Buch mit etwas mehr als 200 Seiten, die sich in 5 Stunden als Hörbuch entfalten und durch Iris Berben gelesen genau ins Herz wanderten. Ein einfaches und ehrliches Büchlein, das einen immer wieder innehalten lässt, um das Gesagte / Gehörte zu verarbeiten und wirken zu lassen. Ich folgte diesem rüstigen Liebespaar gerne nach Paris, in die Stadt der Liebe, die nicht fragt, ob ein Liebespaar alt oder jung ist während es im Café sitzt und die Aussicht auf den Eifelturm genießt. Lasst euch einnehmen von Marguerite und Marcel und lest oder besser noch, hört ihre Geschichte.

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Unbedingt lesen!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Liebe kennt kein Alter! Eine Geschichte über große Verluste, tiefe Gefühle und den Mut für einen Neuanfang. Sooooo schön und einfühlsam! Lassen Sie sich verzaubern.

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von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2017
Bewertet: anderes Format

Herzerwärmend! Dieses Buch zeigt uns, dass das Herz nicht altert und Liebe und Lebenslus in jedem Alter gefunden werden kann.

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2017
Bewertet: anderes Format

Die Liebe im Alter - die Kinder sind fassungslos. Sehr einfühlsam beschrieben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Buch über die späte Liebe, über Menschen, die die große Liebe schon einmal gefunden haben und über Menschen, die noch immer nach ihr suchen. Berührend und einfach schön.

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Eine besondere Liebe im Alter
von Uwe Taechl aus Bremen am 16.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein Buch über die letzte Liebe des Lebens, über Neuanfänge und die Reaktionen der Umwelt darauf. Liebevoll geschrieben, voller Lebenskraft. Ein Liebesroman zum dahinschmelzen. Inhalt: Marguerite hat vor kurzem ihren Mann verloren. Mit 78 Jahren muss sie sich nun alleine, unterstützt von ihrem Sohn Frédérique, durchs Leben schlagen. Eine völlig neue... Ein Buch über die letzte Liebe des Lebens, über Neuanfänge und die Reaktionen der Umwelt darauf. Liebevoll geschrieben, voller Lebenskraft. Ein Liebesroman zum dahinschmelzen. Inhalt: Marguerite hat vor kurzem ihren Mann verloren. Mit 78 Jahren muss sie sich nun alleine, unterstützt von ihrem Sohn Frédérique, durchs Leben schlagen. Eine völlig neue Situation für sie, da ihr Mann bisher alle Entscheidungen getroffen hat. Um zur Ruhe zu kommen, geht sie auf Kur und begegnet dort Marcel, der ebenfalls erst vor kurzem Witwer geworden ist. Ein Zusammentreffen, das für beide ein Neuanfang sein wird. Setting und Stil: Frankreich ist der ideale Ort für die Liebe, die zwischen der Notarswitwe und dem aus Algerien stammenden Tierpfleger zu blühen beginnt. Ihre anfängliche Trauer beherrscht bis zum Zusammentreffen die Handlung, die sich danach in eine zarte Liebesgeschichte entwickelt. Karine Lambert schafft es perfekt die Lebenssituation beider in Worte zu fassen und sie realistisch und ohne Pathos zu beschreiben. Die Handlung ist aufgeteilt zwischen den beiden Charakteren und der Leser verfolgt parallel den Weg, der sie zusammen bringt. Charaktere: Marguerite muss nach dem Tod ihres Mannes erkennen, wie wenig sie doch zu ihrem gemeinsamen Leben beigetragen hat. Umso mehr die Chance, nun den Neuanfang zu versuchen und sich den Herausforderungen zu stellen, die ihr Mann bisher von ihr ferngehalten hat. Marcel wurde ebenfalls von dem Tod seiner Frau ziemlich aus der Bahn geworfen. Er gibt sich die Schuld, dank eines Scrabblespiels nicht an ihrer Seite gewesen zu sein. Er hat einen völlig anderen sozialen Hintergrund als Marguerite und es ist spannend mitzuerleben, wie sie trotzdem füreinander geschaffen zu sein scheinen. Beide haben Kinder, die unterschiedlicher kaum sein können. Während Marguerites Sohn gar nicht mit dem neuen Leben seiner Mutter zurecht kommt. unterstützt Marcels Tochter diesen liebevoll. Geschichte: Eine ganz besondere Liebesgeschichte präsentiert dieses Buch. Es geht um die letzte Chance, noch einmal etwas Neues zu probieren. Die Frage, wie die Umwelt darauf reagiert und die Lösungen, die sich ergeben können. Eine rührende Geschichte, die fesselt und bewegt. Fazit: Ein besonderer Liebesroman, der mir sehr gut gefallen hat. Interessante Charaktere, eine tolle Umgebung, spannende Herausforderungen und eine Handlung, die zu Herzen geht. Das Buch hat alles, was einen berührenden Liebesroman ausmacht und gibt Hoffnung, dass die Liebe kein Alter kennt. Empfehlenswert für Liebhaber des Genres.

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?Das Herz hat keine Falten?
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

In diesen wunderschön, leicht erzählten Roman kann man sich so richtig verlieren! Karine Lambert erzählt feinfühlig, ehrlich und heiter die Liebesgeschichte von Marguerite und Marcel. Ein Roman, den ich Ihnen gern ans Herz legen möchte, der zu keiner Zeit kitschig ist. Zunächst sind da Henri und Maguy. Sie sind... In diesen wunderschön, leicht erzählten Roman kann man sich so richtig verlieren! Karine Lambert erzählt feinfühlig, ehrlich und heiter die Liebesgeschichte von Marguerite und Marcel. Ein Roman, den ich Ihnen gern ans Herz legen möchte, der zu keiner Zeit kitschig ist. Zunächst sind da Henri und Maguy. Sie sind ein kultiviertes Paar, ohne Streit ? ohne Sorgen ? ohne Überraschungen ? ohne Leidenschaft. Als Henri stirbt ist Maguy 78 Jahre alt. Nach seinem Tod verspürt sie eine Leere in sich, niemand erwartet sie noch ? nichts eilt mehr. Dann sind da Marcel und Nora, ein Paar voller Liebe und Zuneigung, voller Verrücktheiten. Auch hier schlägt das Schicksal erbarmungslos zu. Als Nora stirbt, scheint es den 73 jährigen Marcel innerlich zu zerreißen. Wie der Zufall es will, lernen sich Marguerite und Marcel kennen. Zwischen ihnen entsteht eine zarte Vertrautheit, eine ganz besondere Liebe. So wunderbar, wie man sie sich und anderen nur wünschen kann. An der Schwelle vom Erwachsenen zum Senioren entscheiden sie sich bewusst diese grundlegende Veränderung in ihrem Leben willkommen zu heißen, gegen alle gesellschaftliche Konventionen und gegen die Sorgen ihrer erwachsenen Kinder. Wieviel Zeit wird ihnen noch bleiben? Eine charmante Liebesgeschichte ? ein zauberhaftes, sympathisches Paar ? ein Wohlfühlbuch.

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Und jetzt lass uns tanzen
von miss.mesmerized am 06.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Leben hat der 78-jährigen Marguerite wenig zu bieten seit ihr Mann Henri gestorben ist. Aber die gemeinsamen fünfzig Jahre zuvor waren auch nicht gerade von Heiterkeit und Ausgelassenheit geprägt. Sie war die adrette Dame an der Seite des seriösen Notars, hat die gesellschaftlichen Erwartungen – und die des... Das Leben hat der 78-jährigen Marguerite wenig zu bieten seit ihr Mann Henri gestorben ist. Aber die gemeinsamen fünfzig Jahre zuvor waren auch nicht gerade von Heiterkeit und Ausgelassenheit geprägt. Sie war die adrette Dame an der Seite des seriösen Notars, hat die gesellschaftlichen Erwartungen – und die des Gatten – voll erfüllt und bekam dafür die absolute Sicherheit in ihrem Leben. Nun ist Henri weg und vieles droht in einem Strudel zu versinken. Ihr Arzt empfiehlt eine Kur im Süden, widerstrebend beugt sie sich. Marcel trauert ebenfalls, kaum jünger als Marguerite hat er seine geliebte Nora verloren, die er schon seit Kindesbeinen an kannte und liebte. Welchen Sinn soll das Leben ohne sie haben? Seine Tochter ist besorgt um ihn, mehr und mehr droht er zu versauern, eine kurze Reise sollte ihm guttun. Und so treffen die beiden Neuverwitweten zufällig aufeinander und Amors Pfeil trifft sie – zur ihrer eigenen Verwunderung und zum Entsetzen ihrer Kinder. Darf man in diesem Alter noch einmal die Liebe erleben? Karine Lambert erzählt eine Geschichte von der zweiten Liebe, die jedoch der ersten in nichts nachsteht: schlagende Herzen, Unsicherheit, sehnsüchtiges Warten auf einen Anruf. Dass Alter merkt man Marguerite und Marcel nicht an, die lassen einfach ihre Herzen entscheiden, denn immer wenn sich der Verstand einschaltet, geht es daneben. Sie sind nicht stürmisch, aber ungestüm; sie ist nicht animalisch, aber aphrodisierend und lockt Gefühle hervor, die sie schon gar nicht mehr kannten; sie beflügelt und lässt die beiden nochmals fliegen. In wunderbar leichtem Ton wird bezaubernd das Gefühl vermittelt, das sich in den beiden Protagonisten nach der ersten Begegnung breitmacht. Man ist kein Voyeur, sondern ein dezenter Beobachter, der diese romantischste aller Formen der Liebe miterleben darf. „Und jetzt lass uns tanzen“ ist durchaus ein Wohlfühlroman. Man freut sich für die beiden Figuren, die liebevoll gezeichnet werden. Sie haben ihre Schwächen, die ihnen Tiefen und Persönlichkeit verleihen. Sie agieren stets innerhalb ihres persönlichen Rahmens, insbesondere Marguerite merkt man ihre lebenslange Gefangenschaft im goldenen Käfig an, wie schwer es ihr fällt, ihre Freiheiten zu nutzen und zu leben und einfach loszufliegen. Auch Marcel erscheint mir sehr differenziert, insbesondere in den Momenten, in denen er Zweifel hat, ob er nach Nora noch eine andere Frau lieben darf. Karine Lambert findet die richtigen Worte, die zu diesem großartigen Roman passen und ein stimmiges Bild aus Geschichte und Erzählstimme schaffen. Trotz durchaus ernster Rahmenbedingungen - der Verlust des geliebten Partners, die Tücken des Alters, die gesellschaftlichen und familiären Erwartungen - ist eine leichtfüßige Liebesgeschichte entstanden, die natürlich nur in Paris stattfinden kann.

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Große Liebe kennt kein Alter
von Wortschätzchen am 06.03.2017
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Marguerite ist 78 und Witwe. Sie wurde ihr Leben lang fremdbestimmt – erst von ihren Eltern, dann von ihrem Mann, der wenig von wahrer Liebe und gar nichts von Fröhlichkeit und Spaß verstanden hat. Marguerite fügte sich still und wacht erst langsam auf, als sie merkt, dass nun ihr... Marguerite ist 78 und Witwe. Sie wurde ihr Leben lang fremdbestimmt – erst von ihren Eltern, dann von ihrem Mann, der wenig von wahrer Liebe und gar nichts von Fröhlichkeit und Spaß verstanden hat. Marguerite fügte sich still und wacht erst langsam auf, als sie merkt, dass nun ihr Sohn über sie verfügen und bestimmen will. Als sie auf Marcel trifft, beginnt sich in ihr Hoffnung zu regen – Hoffnung darauf, dass es noch nicht zu spät ist, alles nachzuholen. Marcel ist das Gegenteil von Henri, Marguerites verstorbenem Mann. Er hat seine Frau Nora schon als Junge kennengelernt und beide waren glücklich und verliebt, bis Nora überraschend an einem Herzinfarkt verstorben ist. Die Trauer überwältigt Marcel fast, bis er auf einer Kur weit weg von zu Hause Marguerite begegnet, die nur ein paar Straßen weiter von ihm die ganze Zeit gelebt hat. Darf und kann man zweimal lieben? Dieses Buch ist so erstaunlich leise, geht aber extrem tief unter die Haut und ins Herz. Mich hat Marguerites Schicksal sehr berührt und ich war entsetzt, wie Henri und Frédéric diese zarte, kleine Frau, die so voller Liebe steckt, behandelt haben. Gerade von ihrem Sohn hätte ich mehr erwartet. Dagegen das Leben von Marcel und Nora und ihrer Tochter Manou – das ist es, was man sich selbst und Marguerite von Herzen wünscht. Das Leben ist zu kurz, um auf wahre Liebe zu verzichten und zu lang, um ohne Humor und Fröhlichkeit, ohne Liebe zu sein. Der Stil dieser wundervollen Geschichte ist schlicht, einfach, gerade und sehr leise. Abwechselnd wird aus Marguerites und Marcels Position aus erzählt. Kurz vor dem Ende wechseln diese Kapitel in eines in der Ich-Form und beide kommen direkt zur Rede. Danach folgen zwei Kapitel, in denen der Erzähler über allem schwebt und keine Position einnimmt. Das kannte ich so noch nicht, aber es hat eine enorme Wirkung. Karine Lambert verwendet eine einfache, aber dennoch bildhafte Sprache. Ihr unaufgeregter Erzählton macht die Unterschiede der beiden Leben umso deutlicher. Die Geschichte entwickelt eine enorme Tiefe. Ohne viele Worte zieht die Autorin den Leser so tief in die Geschichte, als wäre er selbst daran beteiligt – und das wäre ich auch so gerne gewesen, denn diese beiden alten Leutchen habe ich ganz tief ins Herz geschlossen. Wer einen Elternteil verloren hat, wird wie ich dieses Buch noch mal mit anderen Augen sehen und sich überlegen, wie er selbst handelt und was für beide – den lebenden und den verstorbenen Elternteil – wichtig war und wichtig ist. „Und jetzt lass uns tanzen“ ist ein kluges, tröstendes und Mut machendes Buch. Von mir bekommt es die vollen fünf Sterne!

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Und jetzt lass uns tanzen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2017
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Das Alter und die Liebe, Trauer und Glück, Altwerden und Generationenkonflikt, Träume erfüllt und unerfüllt - dies alles steckt in diesem Buch und ist auf eine wundervolle Art erzählt. Fünf Sterne!

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Glück
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Ist es möglich, nach einem schmerzlichen Verlust nochmal Liebe zu spüren, nochmal lieben zu können - ein berauschendes hochfliegendes Glück zu empfinden? Marcel meint, ohne seine Nora nicht weiter leben zu können. Marguerite erwacht nach dem Tod ihres Mannes aus ihrem Kokon und selbst auferlegten Schranken. Und dann begegnen sie... Ist es möglich, nach einem schmerzlichen Verlust nochmal Liebe zu spüren, nochmal lieben zu können - ein berauschendes hochfliegendes Glück zu empfinden? Marcel meint, ohne seine Nora nicht weiter leben zu können. Marguerite erwacht nach dem Tod ihres Mannes aus ihrem Kokon und selbst auferlegten Schranken. Und dann begegnen sie sich - zufällig. Leise, zaghaft erkunden sie sich, entdecken den anderen und möchten nicht mehr ohne den anderen sein.

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2017
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