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Zehn Tipps, das Morden zu ...
 

Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen. Tropen bei Klett-Cotta

Roman. Ausgezeichnet als kuriosester Buchtitel 2010 von Hallgrímur Helgason (buch)

Eigentlich ist er Kroate, eigentlich lebt er in New York und eigentlich ist er kein Priester, sondern ein Auftragskiller mit 66 erfolgreich ausgeführten Morden. Doch einmal in Island angekommen, bleibt Toxic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen. Mehr ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-608-50108-8
  • EAN:9783608501087
  • Erscheinungstermin:Mai 2011
  • Verlag:Klett-Cotta Verlag
  • Einband:gebunden
  • OriginaltitelLo rad til ad haetta ad drepa
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:2. Auflage
  • Seiten:270
  • Gewicht:470 g
  • Übersetzer:Kristof Magnusson
  • Reihe:Tropen bei Klett-Cotta

Kurzbeschreibung:

Eigentlich ist er Kroate, eigentlich lebt er in New York und eigentlich ist er kein Priester, sondern ein Auftragskiller mit 66 erfolgreich ausgeführten Morden. Doch einmal in Island angekommen, bleibt Toxic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen. Mehr schlecht als recht absolviert er einen Auftritt in einer TV-Show und verliebt sich auch noch in die Tochter seiner Gastgeber. Bald schon droht er aufzu fliegen ... Hallgrímur Helgason hat eine schräge Geschichte an den Rändern Europas geschrieben. "Der isländische Sommer ist wie ein Kühlschrank, den man sechs Wochen offen lässt. Das Licht ist die ganze Zeit an und das Gefrierfach taut, aber richtig warm wird es nie."
"Meine Mutter hat mich Tomislav genannt, und mein Vater war ein Boksic. Nach der ersten Woche in Amerika nannten mich alle nur noch Tom Boksic. Es war bloß eine Frage der Zeit, bis daraus Toxic wurde. Der, der ich heute bin. Ich frage mich oft, ob ich meinen Namen vergiftet habe oder er mich. Ich bringe Gefahr. Sagt zumindest Munita. Die ist süchtig nach Gefahr. Meine leicht entflammbare Freundin. Munita hat in Peru gelebt. Bis Terroristen ihre Familie in die Luft gesprengt haben und sie nach New York gezogen ist, wo sie einen Job an der Wall Street bekommen hat. Ihr erster Arbeitstag war der 11. September. Auf unserer ersten Reise nach Kroatien wurde sie Zeugin zweier Morde. Den ersten habe ich zugegebenermaßen selbst begangen, aber das mit dem zweiten war reiner Zufall. Und eigentlich sogar ganz schön romantisch. Wir waren in Mirkos Restaurant essen, als der Mann am Nebentisch eine Kugel in den Kopf bekam. Etwas von seinem Blut ist in Munitas Weinglas gespritzt. Ich hab's ihr nicht gesagt. Es war sowieso Roter. Eigentlich mag sie gar keine Gewalt, sagt sie, aber ich glaube, dass sie sich von Herrn Gefährlich angezogen fühlt, gerade weil er so toxisch ist. Bei uns vergeht nie viel Zeit bis zum nächsten Knall. Der Sex ist immer explosiv. Munita ist das, was die Amis ein body-girl nennen. Wenn Männer sie ansehen, beginnen sie immer unten. Wie die meisten Südamerikanerinnen ist sie nicht groß, und manche Leute haben sogar gesagt, sie sei fett, aber diese Leute haben danach nicht mehr viel gesagt. Wenn man mit ihr eine ruhige Straße entlanggeht, kann man hören, wie ihre Brüste hin und herschwingen. Sapp-schwapp, sapp-schwapp. Mein Lieblingsgeräusch hier in Amerika. Wenn sie ihre merkwürdige orangefarbene Bluse trägt, hören die anderen es auch. Seit ich sie kenne, werde ich das Gefühl nicht los, dass ich sie früher irgendwo schon mal gesehen habe. Bevor wir heiraten, sollte ich sie fragen, ob sie mal in einem Porno mitgespielt oder im Internet gestrippt hat. Das Beste an Munita ist allerdings, dass ihre Familie tot ist. Keine Schwiegermutter, keine Onkel und Tanten, keine Thanksgiving-Feiern, Kindergeburtstage oder Hochzeiten, bei denen man sich sehen lassen muss und dann, fünfzig Leute im Rücken, in brütender Hitze auf irgendeiner Wiese herumsteht. Munita Rosales hat eine Schwäche für Waffenträger. Vor mir war sie mit einem dieser Talotypen aus Long Island zusammen. (Wir nennen Italien immer Talien, seit Niko mal aus Versehen bei einem ihrer Restaurants das 'I' weggeschossen hat.) Sein Lebenslauf war wesentlich kürzer als meiner, aber als Kollege zählt er wohl trotzdem. Ich bin das, was man in unserer Sprache 'placeni ubojica' nennt. In New York sagen sie dazu 'hitman', Auftragskiller. Seit ich vor sechs Jahren hierher gekommen bin, habe ich den Bestattungsinstituten einiges zu tun gegeben. Ich habe sogar mal darüber nachgedacht, mit einem eine Kooperation zu starten - erst vor ein paar Tagen habe ich zu Dikan gesagt, er solle heimlich eins aufkaufen. Dann könnten wir an unseren Opfern auch noch verdienen, nachdem sie tot sind. Erlauben Sie mir, Ihnen etwas von meiner Arbeit zu erzählen. Die meiste Zeit kellnere ich im The Zagreb Samovar, unserem gemütlichen Restaurant auf der East 21st Street. Das englische Wort waiter passt ganz gut, denn ein großer Teil der Arbeit eines Auftragsmörders besteht darin, auf den nächsten Auftrag zu warten. Was ganz schön nerven kann. Die Balkanbestie in meiner Seele bekommt nie genug. Wenn zwischen zwei Schüssen mehr als drei Monate vergehen, werde ich unausstehlich. Mein flauestes Jahr war 2002 ..."
Kristof Magnusson:
Kristof Magnusson, geb. 1976 in Hamburg, machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavik. Seine Komödien "Der totale Kick" und "Männerhort" wurden in Berlin, Dresden, Köln und Bonn mit Erfolg aufgeführt. Er wurde mit dem Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet und für seine Theaterstücke vom Deutschen Literaturfonds gefördert. Kristof Magnusson lebt in Berlin.
Hallgrímur Helgason:
Hallgrímur Helgason, 1959 in Reykjavík geboren, studierte dort an der Hochschule für Kunst und Kunstgewerbe. Danach besuchte er ein Jahr die Kunstakademie in München. Seit 1982 arbeitet er als Autor und bildender Künstler in seiner Heimatstadt.
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„Behalten Sie diesen Autor im Auge....”

23.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent

Tomislav Boksic, kurz Toxic, hat mehr falsche Identitäten als andere Leute Socken und mehr Menschen getötet als amerikanische KLeinstädte Einwohner. Als er einen FBI-Mann getötet hat muss der Auftragskiller schnell verschwinden und flüchtet als Priester Friendly, den er vorher umgebracht hat, nach Island.Die Umstände, dass es dort nicht dunkel wird, kaum je wärmer als in einem Tiefkühlfach ist und der Kopf seiner Freundin auf einem Teller in dem Kühlschrank seiner New Yorker Wohnung gefunden werden, machen die Gesamtsituation nicht gerade einfacher.
Gut, dass wenigstens die isländischen Frauen so hübsch sind.
Ein unglaublich dichter, sprachlich imposanter und mitreißend komischer Roadmovie in Buchform, der von einer etwas anderen Seite Einblick in die isländische Seele abseits von Geysiren und Ponies bietet.

Für Fans von Hunter S.Thompson und Charles Bukowski

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Hunter S.Thompson und Charles Bukowski William S.Burroughs Jack Kerouac

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„Verwechslungs-Krimi-Komödie im hohen Norden”

08.06.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Toxic - gebürtiger Kroate und einer der taffsten Auftragskiller die in den USA operieren - begeht einen schweren Fehler: Er macht genau das was er soll, nämlich seine Zielperson ausschalten. Dumm nur, dass die eigentlich gar nicht sterben sollte, sondern ein vom FBI auf ihn angesetzter Lockvogel war. Nun wird mit Hochdruck nach Toxic gefahndet - höchste Zeit das Weite zu suchen. Der Weg in die alte Heimat Kroatien erweist sich jedoch im letzten Moment als zu gefährlich. Mit der gestohlenen Identität eines amerikanischen radikal-christlichen TV-Predigers geht es nun nach... ausgerechnet Island.

Eine rasant erzählte, höchst amüsante und skurrile Krimi-Komödie, die eindeutig Lust auf mehr macht. Ein bisschen schwarzen Humor sollte man aber schon mitbringen.

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„Was würden Sie tun, wenn ihr Leben als Killer durch unfassbare Geschehnisse aus den Fugen geworfen wird?”

21.01.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Toxic, ein ehemaliger kroatischer Soldat, lebt in America.
Sein Beruf ist nicht ganz so normal, wie Menschen in seiner Umgebung vermuten würden, er ist Mitglied der Kroatischen Mafia.

Normalerweise wäre er jetzt damit beschäftigt mit seiner Freundin auszugehen oder etwas Geld zu verdienen, indem er jemanden...

Aber es kann nicht jeder Moment ewig andauern. Es kommt immer der Zeitpunkt in dem man aufwacht und sich deprimiert umblickt. Dann kommt die Einsicht, es war nur ein Traum und Träume vergehen.

Jetzt sitzt er in einem Zimmer, in dem man das Gefühl bekommt jeden Moment muss eine Krankenschwester kommen und sein Kopfkissen aufschütteln...

Wie ist es dazu gekommen??
Fangen wir von vorne an.

Es war ein ganz normaler Tag, Toxic erledigte seinen Auftrag, wie immer.
Eine Kerbe mehr, doch es kommt anders als erwartet. Plötzlich tauchen FBI Agenten auf, eine Fahndung wird nach ihm gestartet (In solchen Momenten fragt sich zwangsläufig jeder: "Bin ich in einem Kinofilm, oder in einem Bestseller").

Es bleibt keine andere Wahl, als ab in den Flieger und nach Zagreb, doch nichts ist so einfach wie man es sich vorstellt, zumindest nachdem man einen Undercover-Agent auf dem Gewissen hat.

Am Flughafen wartet schon die Polizei auf ihn. Kopflos rennt er in ein Herren WC und fängt an zu beten...
Er ist nicht gläubig, aber in solchen Situation...
Gott hatte wohl einen guten Tag, denn er schickt einen Hirten um das verlorene Schaf aus der Irre zu führen. Doch mit Toxic ist es so eine Sache... Im Endeffekt hatte Toxic ein Flugticket, neue Kleider und eine neue Identität: "Father Friendly".

Im Flieger nach Island konnte er sich endlich wieder dem Trost des Schlafes widmen, vorausgesetzt, man ignoriert die betrunkenen Isländer...

Angekommen, warten schon die Gastgeber auf Ihn (Genau jetzt würden die meisten normalen Menschen sich umdrehen, und einfach laufen...nicht so Toxic) und konfrontieren ihn mit seiner neuen Identität, einem homophoben, amerikanischen Fernsehprediger, der gekommen ist um in einem Kirchenkanal im Fernsehen aufzutreten…

Ein sehr… schräges Buch, das allerdings viele unterhaltsame Stunden garantiert.
Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, eine witzige Abwechslung zu
„normalen Büchern“

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„Tag 27 Buch”

07.01.2011

Rezension von Melanie Maida aus Wirdum

Es läuft nicht gut für Toxic, einen amerikanischen Auftragskiller. Um seiner Verhaftung zu entkommen, muss er einen Mann umbringen und dessen Identität annehmen. Dummerweise handelt es sich dabei um einen amerikanischen Fernsehprediger auf dem Weg nach Island. Einziger Lichtblick: die schönen Isländerinnen... Doch einmal in Island angekommen, bleibt Toxic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen. Mehr schlecht als recht absolviert er einen Auftritt in einer Fernsehsendung und verliebt sich auch noch in die Tochter seiner Gastgeber. Aber bald schon droht seine neue Identität aufzufliegen...
Soviel vom Klappentext.
Viel mehr geschieht auch nicht in dem Buch, die Story ist schon sehr hauchdünn. Außerdem finde ich die Geschichte bzw den Protagonisten in sich unlogisch. Ein Serienkiller mit viel Kohle würde wohl kaum in einer Obdachlosenbaracke wohnen, oder ? Und ein Mann der gewohnt ist zu töten würde wohl kaum vor unbekannten Menschen so " kuschen".
Die Ansätze sind ganz niedlich und vielversprechend, halten aber nicht was sie versprechen, die Story dümpelt vor sich hin, und der Humor ist ehrlich gesagt grenzwertig bis völlig daneben. Die Abfolgen von Rückblicken aus Toxics Leben ( was an sich ganz gut gemacht ist ) und der beschriebenen Gegenwart werden leider durch den Stil , der zu oberflächlich ist ad absurdum geführt und passen nicht zueinander.
Die Beschreibungen Islands sind ganz nett, und für einen New Yorker ist dieses Land sicherlich ein absoluter Kulturschock.
Alles in allem, ein Buch was keinen bleibenden Eindruck hinterlässt

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„Literarischer Tarantino”

14.11.2010

Rezension von Hardy Knoll aus Sonthofen

Lakonischer Humor gepaart mit einer blutigen Gangsterbalade, man fühlt sich in einen Tarantino-Movie versetzt. Ein Mafiakiller aus dem Balkan muss nach 66 Morden aus den USA fliehen. Unfreiwilliger Fluchthelfer ist ein Prediger, der als Nummer 67 in die Geschichte eingeht. Statt nach Zagreb verschlägt es den Killer nach Island. Dort gelingt es ihm nur kurz, seine aberwitzige Tarnung aufrecht zu erhalten. Zwischen Sexfantasien, Reflektionen des Balkankrieges und den Versuchen, den Killer zum Gläubigen zu wandeln entsteht eine herrlich schräge, rabenschwarze Killer-Komödie, die es aber auch schafft, trotz des trockenen Humors die Erinnerungen an den Krieg glaubhaft und traurig erscheinen zu lassen. Ein äußerst gelungenes Buch. Teilweise musste ich prustend das Buch beiseite legen, weil der Autor knappe, brüllend-komische Sätze einfließen läßt, in denen er sich hauptsächlich über das schockgefrostete Leben in Island lustig macht.

Natürlich verliebt sich unser Held, was das Ganze nicht einfacher macht. Ein witziges Buch, das viel zu schnell gelesen ist, aber auch ein Buch, dass das Zeugs zum Kultroman hat. Ich würde sogar sechs Sterne vergeben, weil ich auf diese Art von Geschichte stehe. Flott, witzig, toxic!

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„Typisch Hallgrimur Helgason”

25.09.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Hier stimmt alles, ein außergewöhnlicher Protagonist, dessen Vita abstruser nicht sein kann, eine vollkommen abgefahrene Story mit viel schrägem Witz und bissiger Ironie, so dass der Leser zwischen Lachsalven und "trockenem" Schlucken nicht mehr zu Atem kommt.
Außerdem ist dieser Roman auch noch eine köstliche Persiflage auf das inflationäre Aufkommen von Island-Krimis.
Mein Herz schlägt für die isländischen Autoren, besonders für so einfallsreiche wie Hallgrimur Helgason, der in seinem hervorragenden Übersetzer den passenden Deckel zum Topf gefunden hat.
Wer Island nebst seinen "Bewohnern" schon einmal kennenlernen durfte,hat sicher noch mehr Spaß an diesem aberwitzigen Roman.
Takk fyrir, Hallgrimur!

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„kalte Seele kommt ins kalte Island”

28.08.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Toxic, der Auftragskiller mit traumatischen Kriegserfahrungen lebt in New York bis er einen FBI-Mann tötet und schnell verschwinden muss. Doch nicht genug, bei seiner Abreis muss er einen Reverend beseitigen um mit gestohlener Identität ausreisen zu können. Aber Reverend Friendly wollte nach Island zu einem Prediger-Kollegen und so bleibt Toxic nichts anderes übrig, als diese Rolle auszufüllen. Skurriler Humor, teilweise brachiale Wortwahl aber unterhaltsam zu lesen.

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„Einfach anders!”

19.08.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Witzig! Schräg! Anders! Krass! Wenn Stories anders sein dürfen und Sie das auch schätzen ist dieses Buch definitiv ein Tipp! Mir hat es jede Menge Lesespaß verschafft!

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„Von Auftragskillern, Fernsehpredigern und der großen Wandlung”

24.07.2010

Rezension von sabatayn76

Inhalt:
Der Kroate und Wahl-Amerikaner 'Toxic' hat ein Problem. Seine Karriere als Auftragskiller scheint beendet, nachdem er nach 65 erfolgreichen Liquidierungen aus Versehen einen FBI-Mann zur Strecke bringt. Mit einem neuen Pass will er sich auf den Weg nach Kroatien machen, muss am Flughafen jedoch ganz spontan Nummer 67 umbringen, um seiner Verhaftung zu entkommen. Bei dem Getöteten handelt es sich um Reverend David Friendly, der nach Island fliegen wollte. 'Toxic' nutzt die Gunst der Stunde, nimmt die Identität des Kirchenmannes an und ist kurz darauf auf dem Weg nach Reykjavík.

Mein Eindruck:
Bei der Lektüre fühlte ich mich oft zwischen sehr gegensätzlichen Gefühlen/Meinungen hin und her gerissen. Einerseits hat mir das Buch einige Lacher beschert, und der schwarze und teils bitterböse Humor gefiel mir oft sehr gut. Andererseits empfand ich viele Witze als zu flach, zu bemüht und zu aufgesetzt. Stellenweise liest sich das Buch schnell und unterhaltsam, dann hat es wieder Längen. Das Ende und die Gedanken des Protagonisten über Krieg haben mir sehr gut gefallen.

Mein Resümee:
Selten hatte ich eine so neutrale Meinung zu einem Buch. Meiner Meinung nach ist 'Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen' nichts besonderes. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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„Multi-Kulti Comic”

23.07.2010

Rezension von subechto

Ein kroatischer Auftragskiller, der in New York lebt, den es jedoch mit einem russischen Pass nach Island verschlägt. In dem verzweifelten Versuch, seiner Verhaftung zu entkommen, "muss" er einen Geistlichen töten und übernimmt dessen Identität. In Island gestrandet, hat er dort etliche Abenteuer zu bestehen...

Das finde ich ziemlich schräg. Schon allein die Namensgebung "Father Friendly", für einen Fernsehprediger, in dessen Rolle der Auftragskiller nun geschlüpft ist. Aber auch der "richtige" Name des Killers, nämlich "Toxic", ist Programm, denn der Priester war bereits Nr. 66 auf seiner Liste erfolgreich ausgeführter Morde. Echt skurril wird's, wenn vom alljährlichen Eurovision Song Contest die Rede ist.

Der neue Roman von Hallgrímur Helgason war schnell zu lesen, am Anfang ganz unterhaltsam, geht es in der Mitte viel um Thema Nr. 1 und am Schluss fand ich es sogar ziemlich kitschig...

War mal was anderes. Ein Buch für zwischendurch, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mir hat's jedenfalls Spaß gemacht!

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„Skurril.”

20.06.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Skurril beschreibt diesen Roman am treffensten.
Helgason unterhält durch seinen rasanten Stil.
Er nimmt seine Landsleute liebevoll auf die Schippe und schafft es dabei, den Leser sowohl für sein Heimatland als auch für den mordlüsternden Ex - Auftragskiller zu begeistern.
Aber nicht nur der schwarze Humor, sondern auch die Umstände, die einen Menschen zum Mörder machen, stehen im Vordergrund.

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„Von Auftragskillern, Fernsehpredigern und der großen Wandlung”

16.06.2010

Rezension von sabatayn76 aus Deutschland

Inhalt:
Der Kroate und Wahl-Amerikaner 'Toxic' hat ein Problem. Seine Karriere als Auftragskiller scheint beendet, nachdem er nach 65 erfolgreichen Liquidierungen aus Versehen einen FBI-Mann zur Strecke bringt. Mit einem neuen Pass will er sich auf den Weg nach Kroatien machen, muss am Flughafen jedoch ganz spontan Nummer 67 umbringen, um seiner Verhaftung zu entkommen. Bei dem Getöteten handelt es sich um Reverend David Friendly, der nach Island fliegen wollte. 'Toxic' nutzt die Gunst der Stunde, nimmt die Identität des Kirchenmannes an und ist kurz darauf auf dem Weg nach Reykjavík.

Mein Eindruck:
Bei der Lektüre fühlte ich mich oft zwischen sehr gegensätzlichen Gefühlen/Meinungen hin und her gerissen. Einerseits hat mir das Buch einige Lacher beschert, und der schwarze und teils bitterböse Humor gefiel mir oft sehr gut. Andererseits empfand ich viele Witze als zu flach, zu bemüht und zu aufgesetzt. Stellenweise liest sich das Buch schnell und unterhaltsam, dann hat es wieder Längen. Das Ende und die Gedanken des Protagonisten über Krieg haben mir sehr gut gefallen.

Mein Resümee:
Selten hatte ich eine so neutrale Meinung zu einem Buch. Meiner Meinung nach ist 'Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen' nichts besonderes. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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„Sympathischer Auftragskiller”

04.06.2010

Rezension von sammylein

Toxic hat ein Problem: Er ist ein Auftragskiller und bei seinem letzten "Fall" ist einiges schief gegangen. Vom FBI gejagt, bringt er einen Geistlichen um und nimmt seine Identität an. Sein Weg führt ihn nach Island...

Schon die Beschreibung des Buches fand ich echt klasse! Und beim Lesen habe ich schnell rausgefunden: Das ganze Buch ist top! Von der ersten bis zur letzten Seite, habe ich das Lesen sehr genossen.

Der Erzählstil aus der Ich-Perspektive passt wunderbar und man konnte wirklich mit Toxic "mitleiden". Sein Weg führt ihn von einem Schlamassel in das Nächste. Und doch sieht es so aus, als wenn alles ein gutes Ende hätte... Mit seiner "Butterblondine" und einigen "Freunden", die ihn nicht aufgeben wollen, tritt er seinen Weg in ein neues Ich an.

Das Buch beinhaltet eine Menge feine Ironie, Witz und schwarzen Humor. Und gegen Ende gibt es sogar einige Passagen, die zum Nachdenken anregen.

Aber ich fand auch die Beschreibungen eines fremden Landes (Island) wunderbar gelungen und konnte mir bildlich vorstellen, wie die Umgebung und die verschiedenen Unterschlupfe von Toxic aussahen.

Alles in allem ein gelungenes Buch, welches ich auch ein zweites oder drittes Mal lesen würde!

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„Spannend, drastisch, ziemlich cool!”

25.04.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Toxic, New Yorker Auftragskiller und ehemaliger kroatischer Soldat, landet nach seinem - aus unerfindlichen Gründen - vermasselten 66. Mord, durch Zufall in Island. Zufall daher, weil ihn die äusseren Umstände - sprich seine Verfolger vom FBI - zu einem 67. ausserplanmäßigen Mord zwingen, der ihn zu dem leicht übergewichtigen, konservativen Priester Friendly macht. Und dessen Flugticket und seine mehr oder weniger göttliche Mission, führen Tomislav direkt in das Reykjaviker TV-Studio zweier herzensguter Christenmenschen. Als sich herausstellt, dass Father Friendly eine Mogelpackung ist, reagieren die coolen Isländer allerdings ganz anders, als man es erwarten könnte... Welche Geister und Verfolger aus Gegenwart und Vergangenheit dem kroatisch-amerikanisch-isländischen Killer das Leben zur Hölle, und damit den Weg zu dessen Läuterung frei machen, und was das alles mit einer Karate-Tortur und einem Mädchen namend Gunholder zu tun hat? Selber lesen!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Schneller als der Tod (9783100039125)

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„Ein Sommer wie ein Külhschrank ”

21.04.2010

Rezension von Stefan Crämer aus Turku

Tomislav Bokšic liebt seinen Beruf und er ist auch gut darin. Ein bisschen zu gut, wie sich herausstellt. Unter dem Namen Toxic dient er nämlich der Kroatischen Mafia als Auftragskiller. Und weil er versehentlich einen FBI-Agenten tötet, muss er außer Landes - nach Zagreb.


Am Flughafen allerdings bekommt Toxic kalte Füße und sucht sich eine neue Identität und somit ein anderes Ziel für die Reise. Wie ein Auftragskiller so etwas macht, bedarf keiner Erklärung. Toxic jedoch kommt bald in Erklärungsnot. Denn er ist ausgerechnet als Reverend David Friendly, ausgerechnet nach Island, wo der Sommer so kalt wie ein Kühlschrank ist und er auch noch christliche Fundamentalisten als Gastgeber hat - Mit einer äußerst hübschen Tochter.

Die Zehn Tipps sind Hallgrímur Helgason, wie wir ihn alle lieben. Spätestens seit 101 Reykjavik auch hierzulande bekannt, ist dies bereits sein vierter in Deutschland erschienener Roman und laut der isländischen Zeitung Fréttablaðið auch sein bester. Wie dem auch sei, sein Stil besticht durch seine Kraft und seine Einfachheit und Helgasons Witz ist einfach großartig.

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„Tag 25 Buch?”

30.03.2010

Rezension von Antje Schmalzbauer aus Sünching

Toxic, übergewichtiger Auftragskiller aus New York, vermasselt seine Nummer 66. Naja, vermasselt nicht direkt, der Schuss trifft sein Ziel, aber das Ziel ist ein FBI-Agent. Und so ist das FBI hinter ihm her und Toxic auf der Flucht. Eigentlich nach Kroatien, zu Mutti, doch am Flughafen bekommt er es mit der Angst zu tun und ermordet noch schnell einen Prediger, um dessen Identität anzunehmen. Mit neuem Ticket geht die Reise dann nach Island. Dort wird er schon von einem Prediger-Ehepaar mit eigenem Fernsehsender erwartet, wo Toxic dann als Father Friendly auftritt. Er verliebt sich in die Tochter des Hauses - doch es kommt wie es kommen muss, die Vergangenheit holt ihn ein und MWA ( möglichst wenig Aufsehen) funktioniert nicht mehr wirklich.

Hallgrímur Helgason liefert uns eine humorige, schwarze Komödie. Der Killer ist der Ich-Erzähler und beschreibt seine Umgebung und Mitmenschen auf manchmal überzogene und Art und Weise (z.B. seine Art, Frauen in Tag1-TagX-Frauen einzuteilen). Er erzählt sein skurriles Leben gewürzt mit coolen Sprüchen, Sarkasmus und einem Schuss Derbheit. Der Stil des Autors ist knapp und die Ereignisse, zumindest am Anfang des Buches rasant. Die Spannung lässt aber im Laufe der Geschichte etwas nach. Die Glaubwürdigkeit bleibt leider auch ein wenig auf der Strecke, denn die Entwicklung von Toxic ist so eigentlich nicht vorstellbar. Doch es wird dem Leser viel geboten, viele Charaktere und Schauplätze, denn das Leben von Toxic ist ereignisreich. Die Rückblicke auf den Krieg in Jugoslawien gehen auch unter die Haut und so ist die Geschichte nicht nur komisch.

Das Ende lässt den Leser etwas unbefriedigt zurück, denn es bleiben zu viele offene Fragen. Das Cover finde ich super, der Titel stellt keinen Bezug zur Geschichte her. Denn Tipps gibt es keine.

Alles in allem, gute Unterhaltung, welche man auch mal zwischendurch lesen kann.

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„Spannend und sehr unterhaltsam ”

26.03.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Tomislav Boksic, genannt Toxic, arbeitet als Auftragskillerin New York. Er erfüllt seine Aufträge gewissenhaft und präzise- keine Fehler, keine Leiden (wenn möglich)- ein dreifacher „Sixpacker“, der jeweils mit 6 Schüssen hintereinander 6 Leichen fabriziert hat- Rekord ! Doch beim 66. ging etwas schief und so flüchtet Toxic als vermeintlicher TV-Geistlicher auf Island.
Helgason entwickelt seine Geschichte rasant aus der Perspektive des Killers, mit viel Ironie und teilweise bösen Seitenhieben auf die Isländer und ihre Marotten, den Jugoslawienkonflikt, die „talienische“ Mafia , die der kroatischen sowieso nicht das Wasser reichen kann, den Eurovisions- Contest und anderen Absurditäten mehr.
Wie der Titel bereits andeutet, findet Toxic eine berufliche Alternative und freundet sich auch mit diesem komischen Land an, dessen Sommerwerte so warm sind als seien sie durch die „geöffnete Tür des Kühlschrankes“ hervorgerufen.

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„Schwarzer Humor a la Island”

25.03.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Zuerst einmal bin ich bis jetzt nicht ganz sicher was Titel und Inhalt miteinander zu tun haben, außer das ein Buch mit diesem Titel jeden Leser mit skurrilen Humor magisch anzieht und zweitens es dieses Buch unbedingt verdient hat gelesen zu werden!

Kennen Sie das Gefühl wenn man sich nie ganz sicher ist ob das Lachen noch politisch korrekt ist, aber andererseits nicht damit aufhören kann?

Toxic, ein ehemaliger kroatischer Söldner, und jetzt in New York im Exil lebender Auftragskiller der kroatischen Mafia hat´s gründlich versaut und muss jetzt zurück in die Heimat. Leider gestaltet sich die Abreise nicht so einfach und so begeht er seinen – versprochen - allerletzten Mord und nimmt die Identität des Opfers an: Ein erzkonservativer Fernsehprediger! Und so landet Toxic in Island, wo ihm, der immer alles kontrolliert hat, langsam aber sicher die Kontrolle über sein Leben entzogen wird und eigentlich gefällt Toxic dieses Leben auch, wäre da nicht seine Vergangenheit …

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„Ein toxisches Halleluja”

24.03.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Die zugrundeliegende Geschichte ist schon ein wenig absurd. Wie realistisch ist es wohl, dass sich ein Profikiller als Priester ausgeben kann und damit bei anderen Predigern auch noch durchkommt. Aber das ist auch schon die einzige Kritik, die ich an diesem Buch zu äußern habe. Wenn man sich auf diese Ausgangssituation einläßt, wird man zum einen gut unterhalten, zum anderen konfrontiert Helgason seine Leser mit den grausamen Realitäten der Balkankriege. Unterhaltsam ist dieser Roman zum einen deshalb, weil man als Leser mit einem Profikiller mitfiebert und ihm die Daumen drückt, dass er seinen Häschern entkommen kann, zum anderen deshalb, weil gerade dieser Mensch nach Island in eine strenggläubige Familie hineinstolpert, die ihm auch noch hilft. Obwohl er dabei noch die (deutlich jüngere) Tochter des Hauses verführt. Die Auflösung des Buchs finde ich sehr gelungen, was mich sehr positiv überrascht hat. Wenn Ihnen Josh Bazell "Schneller als der Tod" gefallen hat, dann ist dieses Buch auch etwas für Sie.
P.S. Vor dem Lesen frischen Sie vielleicht noch mal Ihre Kenntnisse bzgl. des Eurovision Song Contests auf. :-)

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„Zehn Tipps, dass Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen”

21.03.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Schon der Titel ist unglaublich und das Buch erst recht.
Ein Auftragskiller hat ein Problem, er nimmt die Identität eines amerikanischen Fernsehpredigers an, der auf dem Weg nach Island ist.
Eine abenteuerliche Reise beginnt.
Entweder man mag dieses Buch oder ncht...mir gefällt´s!

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Hallgrímur Helgason

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